Zschäpe

V-Frau Zschäpe, seit 1996, erklärt das ihr falsches Geständnis im #NSU Prozess?

Der Verdacht ist uralt, und er findet sich auch im neuen Compact-Spezial:

Dort schreiben sie:

Das stand sogar im Spiegel. Dringender Staatsschutz-Verdacht bei Beate Zschaepe.

Sehr zur Lektuere empfohlen:

Und so schoen bebildert:

 

Gestern hat die linksextreme taz sogar noch ein weiteres Detail (in ihrer Kontextwochenzeitung) aus den Akten enthuellt, das eindeutig auf V-Frau weist:

Erinnern kann er sich immerhin, wie er mit Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zusammentraf, bei einem Gelage 1997 in Jena-Winzerla: „Wir haben Party gemacht, uns weggesoffen.“

Die Gegend ist bestens bekannt in rechten Kreisen. In einem nahen Waldstück waren im Sommer 1995 zwischen 20 und 30 Rechte zu einer „Kreuzerleuchtung“, einem zentralen KKK-Ritual, zusammengekommen, Zschäpe und Böhnhardt mit dabei. Erstere hatte fotografiert. Die Bilder wurden kurz später bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung gefunden. Es sei „reiner Zufall“, sagt sie danach bei einer polizeilichen Vernehmung, dass Personen beim Hitlergruß aufgenommen wurden.

Im folgenden Verfahren war Zschäpe lediglich Zeugin. Mit einer Begründung, die in die unsäglich lange Reihe der Verharmlosungen durch Ermittlungsbehörden passt: „Vermutlich“, hieß es, sei sie auf den Fotos nicht beim Zeigen des Hitlergrußes zu erkennen gewesen.

Die Linken wollen ihre Leser betuppen?

Schreiben einen bluetenklaren Beleg fuer V-Frau des Staatsschutzes Jena der Polizei mit Name Beate Zschäpe in den ansonsten belanglosen KKK-Gedoens-Artikel rein, ganz ans Ende, aber verweigern die evidente Schlussfolgerung, dass sie V-Frau war, auch noch 1998, als es „in den staatlich betreuten Untergrund“ ging?

Beim V-Mann Starke, der auch gerade Thema im Laendle-Kasperausschuss war, was man bei der taz aber irgendwie vergass? Nur KKK ist interessant, weil es solch ein netter Pappdrache ist? Lenkt so prima ab?

Warum das voellig falsche Gestaendnis der Beate Zschaepe im NSU-Prozess?

Weil sie es von ihren Dienstherren so vorgegeben bekam?

Hmmm, das kann so sein, muss aber nicht.

Dieses KKK-Feuer muss jedenfalls ein Vergnuegen fuer die ganze Familie gewesen sein, denn offensichtlich waren da kleine Kinder dabei.

Man treibt diese Sau aber seit 20 Jahren durch das Dorf, immer wieder. Sooo furchtbar schlimm kann dieses KKK-Feuer 1995 in Jena nicht gewesen sein. Wird masslos aufgeblasen hinsichtlich seiner Bedeutung.

Fakt ist aber: Es gab diese Zusammenarbeit Zschaepes mit dem Staatsschutz 1995, es gab einen Deal, damals schon, der sie von einer Angeklagten zur Zeugin machte. Wie diese Beziehung weiter ging, und warum sie 2013 schrieb, der Verfassungsschutz habe bereits genug in ihrem Leben herumgepfuscht… wir werden die wahre Geschichte wahrscheinlich niemals erfahren.

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Krimi am Sonntag – Die ziellos herumlaufende Katzenfrau

Sie interessiert sich für Katzen. Katzen ohne Ohren. Auch. Vor allem interessiert sie sich für Männer, die über Katzen reden, Männer, die ihre Synapsen in Wallung bringen. Mit Katzengeschichten. Oder auch ohne.

Und sie ist eine Frau, die in einen Mord verstrickt ist. Die Ermittler kamen ihr sehr schnell auf die Schliche und taten das, was Ermittler nach Analyse der ersten Spuren taten. Sie verdächtigten sie der Täter-, wenigstens der Mitwisserschaft und kumpelten mit ihr rum, um sie auf’s Glatteis zu führen, denn des Täters waren sie nicht habhaft geworden. Noch nicht.

Der AK NSU präsentiert den klitzekleinen Akif, eine Miniatur von Katzenkrimi.

Der Frau, die sich für Katzen ohne Ohren interessiert, werden bei der Polizei Quizfragen gestellt. Was das alles mit dem NSU zu tun hat? Lest selbst, was das mit Adressen von Tatorten, eingetüteten DVDs, einer Waffensammlung, Tatorten auf einer schiefen Rampe usw. zu tun hat.

Ich müßte ihnen ja eigentlich mein Beileid aussprechen.

Es ist immer schrecklich, wenn ein Mensch stirbt, aber ich hatte mich gerade entschlossen, diesen Mann zu verlassen.

Ah ja, das ist richtig, wir haben einen Zettel gefunden.

Bin bei meiner Mutter und bleib auch dort.

Sie meinten für immer?

Ich meinte für immer.

Warum wollten sie ihn verlassen?

Haben sie nicht herausgefunden, wer er war?

Wir haben in seiner Wohnung Heroin gefunden, portionsweise abgepackt.

War er ein Dealer?

Ja, das war er. er war im Rauschgiftgeschäft. … Es war sein Geschäft, nicht meins. Mir war es immer gleichgültig, was er tat. Bis gestern. Dann beschloß ich, mich von ihm zu trennen.

Was geschah denn gestern?

Er sagte mir, daß die großen Bosse sehr zufrieden sind. Und daß sie ihm die Münchener Schulen geben wollen.

Ach ja, natürlich, wir haben eine Auflistung gefunden aller Münchener Schulen. Aha, Und daraufhin wollten sie ihn verlassen.

Hab ich ihn verlassen.

Im Streit?

Im Streit? nein, im Streit nicht. Ein Vergleich. Man steht mit jemandem zusammen, man unterhält sich mit ihm, und ganz plötzlich verliert man jedes Interesse an dem Menschen. Man dreht sich um und geht weg. Und genau das hab ich getan. Ich hab mich umgedreht und bin weggegangen.

Sie war’n doch zuerst einverstanden, mit dem was er gemacht hat, Rauschgifthandel. Und auf einmal nicht mehr?

Auf einmal nicht mehr.

Wegen der Schulen?

Wegen der Schulen.

Wo waren sie während der Tatzeit?

Wann war denn die Tatzeit?

23 Uhr 10.

Ich weiß nicht, wo ich zu der Zeit war. Ich war noch unterwegs und wollte mir über alles klar werden.

Im ziellosen Hermumlaufen. Das kennen wir, von Leuten, die ganz genau wissen, wo sie war’n, uns es nur nicht sagen wollen.

Die Formulierung zielloses Herumlaufen gefällt mir.

Ah ja? Sie wollen aber nicht sagen, wo sie zur Tatzeit waren?

Nein.

Wissen sie, daß sie sich dadurch sehr verdächtig machen?

Wenn das so ist, kann ich das nicht verhindern.

Doch, sie brauchen nur zusagen, wo sie waren und einen Zeugen benennen.

Haben sie Mauser erschossen?

Nein.

Na gut, dann können sie jetzt nach Hause gehen. Ich bring sie durch die Kontrolle.

Also für mich weiß sie, wer es war. Vielleicht war sie es sogar selber? Oder siehst du das anders?

Nö. Das seh ich eigentlich genauso. Deswegen habe ich sie für morgen Mittag zum Essen eingeladen.

Es folgt die Schlüsselszene in ihrer Verbrecherkarriere, eine Szene, die es in dieser Offenheit immer noch nicht gegen hat, weil alleine schon die Frage wie Rammsteinsches Benzin dahergeschlichen kommt und somit so von niemanden gefragt werden darf. Denn die Frage so zu stellen, hieße Jehova anzuhimmeln.

Ja was wollten sie denn von dir?

Mama, sie suchen den Mörder, und sie dachten, ich könnte das sein oder könne oder müsse wissen, wer es ist.

Und? Weißt du’s?

Und wir stellen uns zum wiwederholten Male genau diese Frage, die kein Götzl und kein Diemer, kein Verteidiger als auch kein Mitglied der Opfer­anwaltsmafia zu stellen wagte, ob die „Katzenfrau“ Zschäpe weiß, wer die Uwes umgebracht hat. Niemand interessiert sich dafür, warum sie ab spätestens 2.11.2011 auf Deutschlandtour war, um sich am 8.11. beim Konstabler auf der Wache mit den Worten vorzustellen, sie habe sich nicht gestellt um nicht auszusagen.

Wir fragen uns also, warum das bis heute keine Sau im Staat interessiert, was Zschäpe weiß, und was sie eigentlich aussagen wollte, damals, als sie noch aussagen wollte.


Leitender Kriminalwachtmeister Menzel, äh, Stenzel, wie ihn Schorlau kennt, schaut nachdenklich drein, als Tatort und Tatmittel der Tötung, ein Taxi, eine schiefe Ebene hinaufgezerrt wird. Der nun Tote interessiert ihn nicht die Bohne.

Ganz am Schluß wird ein Mördertaxi die Rampe eins Abschleppwagens heraufgezogen. Der Mann, der in Kapstadt eine Frau sah, die eine Katze ohne Ohren fütterte, wurde überfahren und war sofort tot. Er sei direkt in das Auto hineingelaufen, heißt es, was optisch betrachtet jedoch nur eine Frage der Perspektive ist. Von einem anderen Standort aus, mit anderem Blickwinkel, könnte man meinen, das Mörderauto sei schnurgerade auf den Mann zu und in seinen Körper hineingerast, um ihm den Tod zu bringen.

Die ziellos herumirrende Katzenfrau weiß genau, woran sie ist.

Ich habe schon gehört, er ist tot. Aber seine Stimme ist noch da. Bei mir geht sie nicht verloren.

Wir haben allen Grund, verzweifelt zu sein. Aber es hilft uns nicht. Es hilft niemanden, wenn wir die Augen schließen und uns sagen, laß kommen, was will, es ist nicht unsere Sache. Ich sage euch: Es ist eure Sache, Sache der jungen Menschen.

#NSU: ganz viel ohne Moser

Sonntag ist Zeit für Muse, äh Muße und Entspannung. Eine Preisjury des AK NSU hat völlig unvoreingenommen und höchst objektiv die besten Aussagen zum letzten Moser-Artikel händisch gefiltert. Esoterische Knickhirnverrenkungen und Verschwörungstheorien a la Moser kamen nicht in die engere Wahl. Dopeltgemoppelt als auch Falschaussagen ebenfalls nicht.

Eine Falschaussage, die immer wieder an die jüngere Generation weitergerüchtet wird, ist die, daß Beate Zschäpe in der Frühlingsstraße 26 ein Feuer entfacht haben soll, welches einige Zeit später zu einer Explosion mutierte. Das Dilemma besteht darin, daß das durch nichts, genaugenommen gar nichts, bewiesen ist. Es wurde halt so festgelegt. Das ist schon alles. So wie festgelegt wurde, daß die Uwes Mörder sind. 10fache mindestens.

Es ist alles nur eine Frage der Festlegung. Bei der Rechtsbeugung.

Schön, daß inzwischen auch begriffen wurde, daß sich Vater Staat um die gesetzliche Pflicht nach Satz 2, Teil 2 §160 StPO drückt und keine entlastenden Tatsachen ermittelt hat. Belastende hat er ja auch keine ermittelt.

Heute also für alle Interessenten ganz viel ohne Moser. Das kommentierende Volk weiß Bescheid.
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Melbar Kasom 13.09.2017 08:10

„Dem Staat schweren Schaden zugefügt“

dürfte das schwerste Verbrechen der Tschäpe sein.

Da kennt Beamtengesindel kein Pardon.
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Lurchus 13.09.2017 09:50

Re: „Dem Staat schweren Schaden zugefügt“

Das heißt es besteht noch Hoffnung auf lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung für Frau Merkel. Oder sind laufende jährliche Kosten von 40.000.000.000 ++ € für Merkels Premiumgäste kein schwerer Schaden für den Staat?
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NATO_Gipfel 13.09.2017 09:55

„Dem Ansehen Deutschlands im Ausland geschadet“

…und damit auch der hiesigen Wirtschaft aka „Standort Deutschland“.

Käme dieser Anklagepunkt ebenfalls noch in die Aufzählung der Bundesanwaltschaft, dann könnte das Zschäpe schonmal das Licht ausmachen und alle Hoffnung fahren lassen.

Hatte Sie ja Glück, dass der NSU traditionsgemäss nur kleine migrationsstämmige Unternehmer und niedere Polizeichargen ermordete und keine „Wirtschaftsführer“.

So wird Sie Ihren 75. Geburtstag wieder in Freiheit im Kreise Ihrer Lieben feiern können…
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Kneubühl 13.09.2017 10:19

Re: „Dem Ansehen Deutschlands im Ausland geschadet“

Echt Sie wissen was der „NSU“ tatsächlich war? Das weiß vermutlich nicht mal Major Zschäpe…
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khr 13.09.2017 08:37

Ich vermisse etwas

oder habe ich es verpasst: Ist es denn bewiesen, dass die Morde von den beiden Uwes begangen worden sind?
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Kneubühl 13.09.2017 08:40

Re: Ich vermisse etwas

der Sachverhalt wird, genau wie bei der „RAF“ per Offenkundigkeitserklärung zum Fakt erhoben.

Ansonsten ist es nicht gelungen schon die Anwesenheit der Uwes, geschweige denn die Täterschaft, nachzuweisen.

Da kann man es schon mit der Angst kriegen…
—–
Friedensblick 13.09.2017 10:26

Welche alternative Hintergründe könnten die „NSU-Morde, -Bomben“ haben?

Ich melde große Zweifel an der Darstellung an, eine rechtsterroristische NSU-„Terrorgruppe“ wäre für die Verbrechen verantwortlich.

Es müsste der Fakt anerkannt werden, dass für ein rechtsterroristisches NSU-Trio / Netzwerk weder die Arbeit mehrerer parlamentarischer Untersuchungsausschüsse noch der NSU-Prozess Beweise erbrachte. Die Erwägung, der „Bekennerfilm“ könnte eine vom wahren Täterkreis gelegte Trugspur sein, wird als Verbrüderung „Querfront“ mit Nazis abgelehnt.

„Für Geheimdienste ist es keine besonders schwierige Aufgabe, zwei Menschen auszuschalten, ein Haus in die Luft zu sprengen und eine DVD – wie auch die Waffen – zu platzieren und dann zu „finden“.“ aus Artikel „Über eine gelungene imperialistische Operation, Köder NSU begierig geschluckt“, von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Auf der anderen Seite „wehren“ sich die Angeklagten kaum gegen die Anklage und bestätigen sie sogar teilweise, wie Thomas Moser schreibt „ohne Not“.

Für eine Verbindung der Verbrechen zum NSU-Komplex spräche, dass die beiden letzten Opfer Yozgat und Kiesewetter indirekte Verbindungen zum NSU-Komplex hatten, aus denen die (angeblichen) Mörder Böhnhardt/Mundlos stammen. Es wäre wirklich ein großer Zufall, dass ausgerechnet diese beiden Männer ab 2011 als Täter präsentiert wurden.

Bei Yozgat war es Andreas Temme, dessen Arbeitgeber, der hessische Geheimdienst, den Thüringer Dienst aufbaute. Temme hatte offenbar Kontakte zur Rechtsextremen aus dem thüringer NSU-Komplex. Bei der Thüringerin Kiesewetter war es ihr Onkel, der thüringer Staatschutz-Polizist Mike Wenzel, der gegen Rechtsextreme ermittelte, seine damalige Freundin und Polizistin Anja Wittig, die mit Kiesewetter befreundet war. Es könnte auch Kiesewetters Gruppenführer Timo H. angeführt werden, der Jahre vor dem Überfall kurzzeitig beim Ku Klux Klan dabei war. Dort könnte er etwa Kontakt zu Thomas Richter gehabt haben, dem an einem Zuckerschock verstorbenen Informanten „Corelli“. Sowohl Yozgat wie Kiesewetter kannten also Menschen, die mit Personen aus dem NSU-Komplex zu tun hatten. Kann es ein Zufall sein, dass der hohe Staatschutz-Polizist Michael Menzel, zeitweise der Vorgesetzte des Kiesewetter Onkels, am 04.11. den Einsatz gegen die (angeblichen) Bankräuber Böhnhardt/Mundlos leitete, der zur sogenannten „NSU-Selbstenttarnung“ führte?

Deswegen bin ich der Frage alternativer Hintergründe nachgegangen:

http://friedensblick.de/25748/welche-alternative-hintergruende-koennten-die-sogenannten-nsu-morde-bomben-haben/
—–
Melbar Kasom 13.09.2017 10:34

Re: Offenkundigkeitserklaerungen

Der aktuelle Stand der deutschen Rechtsprechung zum Thema 3. Reich:

* Wenn du Zivilisten umbringen willst, tue dies in Uniform und im Ausland

* Wenn du einen Volksverräter am Galgen sehen möchtest und später nicht dafür haften magst: verurteile ihn als Richter zum Tode oder hänge ihn als Henker auf, aber verpfeiffe ihn nicht als normaler Volksgenosse bei der Gestapo.

* Wenn du ungestraft einen Massenmord begehen willst, dann erschieße gefangene italienische Soldaten und schicke nicht Menschen in die Gaskammer.

* Wenn du nach dem 3. Reich eine schöne Pension haben möchtest, werde Richter am Volksgerichtshof und nicht Angeklagter vor eben jenem.

Man darf also als Deutscher sehr wohl massenmorden. Man muss das nur
1. im Staatsauftrag und
2. in einer Funktion tun, die es im deutschen Staat heute noch gibt.

Also als Soldat, Richter oder Justizbeamter.
KZ-Aufseher ist schlecht. (wg. 2), Denunziant auch. (wg. 1)

PS:
Die angeführten Regeln können dem geneigten Nachwuchs-Mörder als Leitfaden für zukünftige Abenteuer dienen. Sie stellen den aktuellen Stand der Rechtsprechung dar. Es wird jedoch keine Haftung dafür übernommen, dass die Regeln auch in Zukunft noch Gültigkeit besitzen.

Wer ganz sicher gehen will, sollte Richter oder Staatsanwalt werden. Hier ist auch in absehbarer Zukunft kein Anstand zu erwarten.
—–
Kneubühl 13.09.2017 08:38

Geil, die Z. lässt sich wahrheitswidrig ein

und die StA stört sich an den Widersprüchen der kriminaltechnischen Untersuchungen garnicht.
Entweder war das Brandgutachten fehlerhaft, was unwahrscheinlich ist, oder die Z. hat eine dazu unpassende Geschichte der Brandlegung erfunden.
Von „Suizidenten“ mit zwei Kopfschüssen aus unterschiedlichen Waffen sollte man da garnicht erst anfangen.
Keine Ahnung was wirklich abgelaufen ist, nur so wie es sich die GBA-Vertreter wünschen ist es offenkundig nicht gewesen.

Mal abwarten wie das der bewährt staatstreue Vorsitzende hin biegt.
—–
heterocephalus g-laber 13.09.2017 08:55

Re: Herr Freisler hätte seine ware Freude an der Bundesanwaltschaft

Freisler war Richter und kein Anwalt. Wenn ein Anwalt geifert oder sabbert ist das kein Verstoß gegen unsere Rechtsordnung.
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Matixmer 13.09.2017 16:14

Re: Herr Freisler hätte seine ware Freude an der Bundesanwaltschaft

Den Verteidigern kann man auch nichts vorwerfen!
Der Bundesanwaltschaft sehr wohl.

Staatsanwälte sind normalerweise sehr wohl angehalten Entlastungsbeweisen nachzugehen.
In diesem Fall wurde eher nichts unversucht gelassen diese Praxis NICHT anzuwenden.

Wenn die Staatsanwaltschaft nicht objektiv nach einem Schuldigen sucht, sondern unbedingt und unabhängig von Beweisen den/die Angeklagten verurteilt sehen möchte, was soll das bitte sein außer Gesinnungsjustiz!?
—–
heterocephalus g-laber 13.09.2017 18:22

Re: Herr Freisler hätte seine ware Freude an der Bundesanwaltschaft

Da kann ich Dir entgegnen: Staatsanwälte sind weisungsgebundene Beamte; d.h. wenn Dein Minister Dich anweist, keine Ermittlungen zu führen, dann wirst Du auch keine Ermittlungen führen.
P.S. Mir wäre auch lieber, wenn dem nicht so wäre und Staatsanwälte, so wie in Italien, nicht weisungsgebunden wären.
P.S.S: Meine Schwester ist Staatsanwältin, eine ganz kleine, aber der Druck von oben, ist gewaltig.
—–
Naturzucker 13.09.2017 09:19

Vor Gericht läuft halts wie in der Politik

Je mehr man sich von rechtsstaatlichen Prinzipien entfernt, desto dreister müssen die Lügen ausfallen. Da wird halt auch mal völlig unbewiesen eine Mittäterschaft angedichtet und die Höchststrafe gefordert. Die Umstände der Taten und eine geifernde Öffentlichkeit bilden dann den Rahmen für Urteile, welche mit einem Rechtsstaat nicht mehr viel gemein haben.

Aber warum sollte es dem Rechtsstaat besser gehen als der Demokratie?
—–
-fdik-, Volker Birk, bumens@dingens.org 13.09.2017 10:11

Eine Farce

Sündenbock statt Aufklärung: Die Bundesanwaltschaft verhindert die juristische Aufarbeitung, statt sie mit zu tragen. Und noch schlimmer, man hat den Eindruck, sie macht das auftragsgemäss.

Der Tiefe Staat, er ist auch in Deutschland Realität. Wer in Deutschland Leute umbringt, muss nur Deckung von oben haben. Dann kann ihm nichts passieren.
—–
Kneubühl 13.09.2017 10:51

Re: Eine Farce

Lies die geleakten Ermittlungsakten!
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Kneubühl 13.09.2017 11:21

Re: Eine Farce

Die gabs u.a. hier:

http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/362/original-akten-vom-server-putinland

Wo diese aktuell noch einsehbar sind ist mir nicht bekannt.
—–
fdik-, Volker Birk, bumens@dingens.org 13.09.2017 12:39

Re: Eine Farce

https://fdik.org/nsuleaks/
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fritt1992 13.09.2017 11:31

Lebt eigentlich Frau Himmer oder Himmlers Dienstwagenfahrer noch?

So vonwegen den Haushalt von einem Mörder führen und dann für die Taten des Ehemannes als *Mittäterin* verurteilt werden?

Ein abenteuerliches politisches Gladiatorenarenakonstrukt da in München 🙂

Von Hitlers Sekretärinnen hab ich neulich bei Guido Knopp noch eine quicklebendig gesehen…

> https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_H%C3%B6%C3%9F

Die Ehefrau von Hoess hat ihm original IM Lager Auschwitz den Haushalt geführt und jeden Morgen die Stullen geschmiert.

Auf die Idee die anzuklagen ist nie einer gekommen.
—–
nt98b4 13.09.2017 11:34

Hab das lange nicht mehr im Detail verfolgt

Ist denn inzwischen wenigstens ein Beweis aufgetaucht, das Zschäpe oder einer der Uwes überhaupt an einem der Tatorte waren oder gar die Täter waren?
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Kneubühl 13.09.2017 11:38

Re: Hab das lange nicht mehr im Detail verfolgt

Nö, aber das interessiert auch die Medien naicht, genau so wenig wie sonstige Widersprüche. Hauptsache klickbaits und „Kaamff gegen Rääächts!“.

Die Faschos stehen daneben und lachen sich kaputt…
—–
Dr.Goebel 13.09.2017 12:18

dem „Staat schweren Schaden“ zugefügt?

echt?

Ich sehe das ganz anders: die verantwortlichen Täter haben Menschen und deren Umfeld „schweren Schaden“ zugefügt, kein Zweifel.
Aber wenn hier jemand dem „Staat schweren Schaden“ zugefügt hat, dann ist das der so genannte „Verfassungsschutz“ und die „Ermittlungsbehörden“, die offensichtlich über Jahr[zehnt]e diese Terroraktionen ermöglicht, gefördert, geduldet, ignoriert, verschleiert, vertuscht oder totgeschwiegen haben, ja es besteht sogar der begründete Verdacht, dass viele Taten sogar vom „Verfassungsschutz“ initiiert wurden!
DAS fügt „dem Staat“ schwerden Schaden zu!
Der Verlust der Glaubwürdigkeit der Rechtsorgane dieses Staates ist prinzipiell das Schlimmste, was eienr Demokratie passieren kann. Deswegen ist dieser ganze Schauprozess nur eins: eine Schande.
Wer glaubt, die Beate sei „vollumfänglich“ für all das verantwortlich, dem ist nicht zu helfen.
Und wenn das also möglich ist, dass jedes dahergelaufene „Terrormädel“ diesem Staat „schweren Schaden“ zufügen kann, dann gute Nacht!
Das bedeutet ja, dass wir keinen Schickelgruber mehr benötigen für die nächsten tausend Jahre, es genügt Klein-Beate …

Was für eine Farce!
—–
Lasse Reden 13.09.2017 19:45

Re: Der Olli-Kahn-Senat?

Bratapfelkuchen schrieb am 13.09.2017 12:43:

Was der Staatsschutzsenat entscheidet ist wurscht. Der BGH hat das letzte Wort.

Zuständig für Bayern ist der 1. Strafsenat des BGH, bekannt als der Olli-Kahn-Senat:

Der 1. Strafsenat stand unter der Leitung von Armin Nack in der Kritik, überdurchschnittlich viele Revisionsanträge durch Beschluss nach § 349 Abs. 2 StPO als offensichtlich unbegründet abzuweisen; waren bei den anderen Senaten ca. 35-40 % aller mit einer Begründung versehenen Entscheidungen für den Angeklagten überwiegend erfolgreich, so waren es beim 1. Senat zwischen 2005 und 2010 nur 14,5 %.

Da der 1. Strafsenat überdurchschnittlich viele Urteile gehalten hat und nur selten Urteile aufhebt, erhielt er unter Juristen den spöttischen Namen „Olli-Kahn-Senat“ nach dem ehemaligen Nationaltorwart Oliver Kahn.

https://de.wikipedia.org/wiki/1._Strafsenat_des_Bundesgerichtshofes

Ich weiß allerdings nicht, ob das nur am damaligen Voritzenden lag und ob sich seitdem etwas an dieser Praxis geändert hat.

Interessant ist übrigens, dass die ehemalige Beisitzende Richterin beim NSU-Prozess, Renate Fischer, inzwischen in diesen BGH-Senat gewechselt ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Renate_Fischer_%28Richterin%29
—–
knarr 13.09.2017 14:35

Merkels Versprechen einlösen?

Der Prozess plätscherte die gesamte Legislatur unter der 81%-GröKaZ dahin, zwei Wochen vor der Bundestagswahl fallen die letzten spektakulären Tropfen der Plaidoyers mit eben dieser Botschaft vom toll funktionierenden Rechtsstaat mit ein wenig Härte obendrauf, sogar für mehrere als nur der schon im Vorhinein als schuldig indentifizierte und in Nazimanier als „Nazi-Matratze“ bezeichneten Z.
Diejenigen, die die gesamte NSU Geschichte eh nur mit halben ohr mitgelauscht haben, nach meinem Empfinden die überwiegende gleichgültige Mehrheit, wird die von ihrer geliebten Bundeskanzlerin versprochenen Aufklärung vielleicht zur Kenntnis nehmen. Vielleicht deshalb das Ganze, ohne Abschlusstusch wie ein Gerichtsurteil könnte man nicht auf die vermeintlich abgeschlossene Aufklärung verweisen, wie es mutmaßlich ab Oktober der Fall sein wird.
Gestern, ARD Tagesthemen, ich glaube eine Vertreterin der Nebenklage, schaute bedrückt in die Kamera und verkündete die Kapitulation nach dem Motto, man müsse auch für ein wenig („Aufklärung“??) dankbar sein. Welch‘ Botschaft +o(
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Kneubühl 14.09.2017 12:20

Re: Wozu das Ganze?

Wie immer!In Deutschland ist „Realität“ was Aktenlage ist, nichts sonst.
—–
Arabikus 13.09.2017 14:11

Hauptsache: Mundtot

Mai 2013 : „Er ist einer der Ersten, die Beate Zschäpe getroffen haben, als sie sich im November 2011 gestellt hatte, nach dem Tod ihrer beiden Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Die Frau stand damals noch unter dem Eindruck, dass ihr bisheriges Leben vorbei und ihre „Familie“ tot ist – und plötzlich erklärten die Videos nun die rätselhafte Mordserie der vergangenen Jahre.

Herbert Diemer, einer der erfahrensten Bundesanwälte beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe, besuchte damals Beate Zschäpe, und er schlug ihr etwas vor: Sie könne die Möglichkeit nutzen, als Kronzeugin gegen den Nationalsozialistischen Untergrund und sein Geflecht an Helfern auszusagen. Dafür sehe das Gesetz ein Entgegenkommen beim Strafmaß vor. …“
Und:
„Kaum einer kennt sich besser damit aus, was vor Gericht möglich ist und was nicht.“
* http://www.sueddeutsche.de/politik/anklaeger-im-nsu-prozess-gefaehrliches-detailwissen-1.1665652

BTW: Kennen die beiden sich schon länger? O:-)
—–
Molten Core 16.09.2017 15:20

@Heise: Opferanwälte

Es gibt keine OPFERANWÄLTE!

Oder werden die nach Ende des Verfahrens Justitia geopfert?

Ich habe auch noch keinen Anwalt mit der Spezialisierung „Opfer“ gesehen, von so etwas gelesen oder sonstwie erfahren.

Lasst doch diese Deppendramatisierung einfach sein.

Grüße
Molten

P.S.: zum Rest bin ich still. Wurde schon alles gesagt.

Historiker Aly: „Zschäpe soll endlich ihr Schweigen brechen!“

Kennen Sie Götz Aly? Maoist, 68er, Linksextremer a. D.,…

Historiker und Journalist mit den Themenschwerpunkten nationalsozialistische Rassenhygiene, Holocaust und Wirtschaftspolitik der nationalsozialistischen Diktatur sowie Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts.

Dieser sehr linke Historiker kommentierte Vorgestern, was beim Schauprozess in Muenchen abging. Dazu haetten wir dieses Video des BR-Reporters anzubieten, sehr BAW-nah, wie ueblich:

Alles prima begruendet, was die Regierungsanwaelte fordern… ja klar ey 🙂

Immer wieder schlimm, wenn die hohlen Phrasen der Politiker als Bauchbinde eingeblendet daherkommen, da war gerade der Heiner Geissler gestorben… peinlich, besser waere es, die Klappe zu halten!

.

Was Aly dann aber sagte, im Radio, nicht bei Phoenix, das war interessant:

Aus den 35 Minuten haben wir den NSU-Anteil (3 Minuten) in einem Stueck rausgeschnitten.

3:36 Minuten

Solch eine hohe Strafforderung habe es niemals in der BRD gegeben, das muesse er zunaechst mal sagen. Als Historiker.

Nicht einmal gegen die Moerder der RAF seien solch hohe Strafen beantragt worden.

Besonders harter Antrag, wohl schlechtem Gewissen geschuldet, koennte man meinen.

Er meine das aber nicht… aber…

Der hervorragende Richter wird aber werten, und der sei ja so gut… also solle man das Urteil abwarten.

(kannste dir nicht ausdenken, sowas)

Bei 1:50 Minuten etwa kommt, was ihm wirklich am Herzen liegt: Sowohl in den NS-Prozessen als auch in den RAF-Prozessen haetten die Angeklagten nie gesagt, warum sie gemordet haetten, und diese Omerta muesse aufhoeren. Die sei eine Schande.

Sowohl bei der NSU als auch bei der RAF wisse man nichts.

(kein RAF-Mord ist wirklich geklaert, meinte der Goll)

Aly findet das ekelhaft, im Fall der RAF, die verhielten sich wie ihre Nazivaeter. Genau so.

(Sigmar Gabriel meinte er aber nicht…siehe Parallelblog)

Aly richte einen Appell an Beate Zschaepe, die solle sich dazu durchringen zu reden, wie sie in den Sog des Mordens gekommen sei… diese Hoffnung wolle Aly nicht aufgeben, solange die Wissenden leben, egal wie schuldig sie seien.

Sehr interessant, Aly glaubt Zschaepe nicht, was sie gestanden hat, wohl weil das nur das Nachbeten der Anklage war, also wertlos, es sei denn man steckt tief im Arsch der Bundesanwaltschaft wie die Medienschaffenden… dann glaubt man all das, natuerlich.

Was aber, wenn Zschaepe die Wahrheit gar nicht kennt? Was, wenn die Moerder noch frei herumlaufen? Es gibt keinen einzigen Tatortbeweis fuer die Maer der Bundesanwaltschaft, die Uwes seien die Killer gewesen.

Ist dem Aly das gar nicht klar?

Was die Bundesregierung im #NSU-Schauprozess als Strafmass beantragen liess

In den Medien liest man heute, die Bundesanwaltschaft habe beantragt… oder es heisst, Oberstaatsanwalt Diemer habe beantragt…

Das mag formal richtig sein, jedoch sind diese Leute weisungsgebundene Sonderstaatsanwaelte der Regierung, und als Range nicht spurte, wurde er zwangspensioniert, Stichwort NSA-Leaks durch SPD-Abgeordnete an Netzpolitik… und diese Institution Generalbundesanwalt ist eine Staatsschutz-Instanz, Terrorismus wurde dort noch nie aufgeklaert.

Beweise gegen den NSU der Anklage, die isolierte Terrorzelle mit den Killern namens Uwe, die gibt es an keinem Tatort, die Nebenklage will ein Netzwerk konstituieren, das sie nicht beweisen kann, nirgendwo, die Nichtaufklaerer der Parlamente haengen irgendwo dazwischen… glauben heisst nicht wissen, aber um Beweise geht es, muesste es gehen. Entlastendes spielte nie eine Rolle, man war sich immer einig im Goetzl-Bunker.

Und dieser Stadl produzierte, was Beate Zschäpe angeht, ganz genau was zu erwarten war, und was sie selbst mittels Anklage-getreuem Gestaendnis auf den Weg gebracht hat: Lebenslaenglich, das volle Programm.

Jede Menge dummes Nebenklage-Gelaber schon vor den Morgen beginnenden, monatelangen Linksverdummer-Vortraegen im Spiegel… man darf sich auf endloses Gejammer einstellen, und keine Rolle spielen werden die fehlenden Beweise.

Gedoens:

Ein Event, dem man entgegen fiebert?

Der Generalbundesanwalt war gar nicht anwesend, forderte also auch keine Strafe. Maas liess fordern, dem der GBA untersteht, oder liess Merkel fordern, oder KDF?

Ein fleissiger Twitterer stoerte die linke Show bei Twitter.

alles wie erwartet, das war seit 2012 oder so schon klar:

Keine Sensation. Gar keine. Die einzige Überraschung betraf „den 4. Kopf des Panthervideos“ Andre Eminger, der ebenfalls (wie Wohlleben) 12 Jahre bekommen soll, gleich mal eingeknastet wurde, er war vorbereitet, samt Koffer im Hotel.

Gerlach 5 Jahre, und Tante Carsten Schultze von der Aidshilfe  3 Jahre, also gar nichts, Bewaehrung.

Soweit das Wichtige.

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Zwickau, 4.11.2011: Die Wege der Katzen-Frauen

Ein Gastbeitrag

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Volker ESCHER, der neue Hausverwalter war öfters im Haus Fruehlingsstrasse 26, auch „an dem Tag, als es geknallt hat“ – sagte er in der Zeugenvernehmung  vom 09.01.12 [S. 69 Ordner 2 Frühlingsstrasse] – und wurde nie befragt, wann und warum er dort war, wen er bemerkt bzw. kontaktiert hat. Die Handwerker, die von ca. 9.30-14.30 Uhr im Haus weilten (Internetverlauf 11.34 – 14.28 Uhr) erwähnten Eschers Besuch nicht!

Uwe HERFURTH, Bewohner der Frühlingsstr. 24 (F24), fuhr kurz vor dem Ereignis an der Nr. 26/26a vorbei, bog ab in den Lilienweg, Fliederweg, Veilchenweg zum hinteren Teil seines Grundstücks.

Hilfreich: Ein Luftbild.


Wegen der Einbahnstrassen Lilienweg und Veilchenweg fuhr Uwe Herfurth „einmal ums Carree“, sozusagen. Siehe die Nummer 3.

Es knallte (2x = Explosion + herabfallendes Mauerwerk) und stiebte („weißer Qualm“).

Patrick FÖRSTER1 kam „die Frühlingsstraße mit Fahrrad gefahren, als die Explosion unmittelbar neben ihm stattfand“ [S. 529 Ordner 2 Frühling]. Kein Hinweis auf eine Zeugenvernehmung! Nur am 27. Prozesstag „Aktenvermerk, dass ein Fahrradfahrer die Straße langgefahren sei zum Zeitpunkt der Explosion, dieser habe ambulant behandelt werden müssen wegen eines Schocks.“

Durch das Knallen aufmerksam geworden, …

– schaute Gisela FISCHER2, die im Garten F28 arbeitete, zum Nachbarhaus. Dort sah sie eine Frau aus der Haustür [Hofseite] kommen (Katzenkörbe + roter Mantel wurden nicht erwähnt), diese schrie: „Ruft die Feuerwehr!“ und rannte die Frühlingsstraße stadteinwärts. [S. 74ff.] Wenn Frau Fischer im Vorgarten gearbeitet hat, konnte sie sehen, dass die FRAU stadteinwärts rannte, jedoch nicht, dass sie zur rückwärtigen Haustür herauskam. Hat Frau Fischer die FRAU aus der rückwärtigen Haustür herausgekommen sehen, hätte sie deren Wegrennen nur bis zum Veilchenweg (ca. 15 Meter weit) verfolgen können – jedoch nicht bis zur Frühlingsstr. Die Staubwolke hatte sich (noch) nicht bis zur Rückseite ausgebreitet.

– lief Uwe HERFURTH3 von seiner Garage im hinteren Teil seines Grundstücks F24 auf den Veilchenweg (max. 5 Meter, Knall ca. 15.07, Versuch Feuerwehr anzurufen 15.08 Uhr), hat aber noch abgewartet, bis sich die Staubwolke verzogen hat,
sah danach eine FRAU durch die Trümmer steigen, …[ZV vom 16.11., S. 158]
(Trümmer lagen im westlichen Vorgarten der F26, im südlichen Bereich im Grundstück und am Außeneingang zum Keller. Wenige Brocken lagen auf dem nördlichen Teil des Fußwegs Veilchenweg, jedoch kaum am rückwärtigen Zugang zur F26, ganz wenige im Straßenbereich Veilchenweg und noch weniger/keine im Fußwegbereich Veilchenweg – von der F24/22 Herfurth/Hergert kommend. Wäre eine FRAU durch Trümmer gestiegen, dann nur nah am Haus, vllt. doch aus dem Gaststätteneingang, Toilettenhäuschenanbau oder Keller kommend?) [Brandbericht Anlage 5 Skizze 2, Anlage 6 Skizze III KTU und Fotos/Diegnitz-Video, 4-2-2 Anlage 7 LiBiMappe Bd1, S. 19, 20]

… und auf ihn zukommen, (Katzenkörbe + Tasche wurden nicht erwähnt, keine staubige Kleidung, auch kein roter Mantel, sondern) FRAU war „komplett bekleidet“, Brille, Jacke, Jeans, normale Straßenschuhe [S. 162]. Hatte ein rotes Handy in der Hand. Kurzer Wortwechsel. FRAU lief weiter, beobachtet bis zur Ecke Veilchenweg/Fliederweg.

– ging JANICE MARTIN4 ans Fenster [F27, S. 309, ZV vom 11.11., wurde auch schon am 05.11. befragt. Daher kam der „rote Mantel“ der Katzenfrau in die Öffentlichkeit!] , sah ca.
30 Sekunden nach dem Knall (von rückwärtiger Haustür F26 bis Ecke Frü/Veilchenweg = 35m; keine Erwähnung der von Uwe Herfurth beschriebenen weißen Staubwolke) Katzenfrau mit rotem Mantel mit 2 Katzenkörben, rennend (von „hinten“ Richtung F22/Antje Her-furth), beobachtete aber nicht die Korbübergabe. Ruft die Fw, filmt!!! Ging dann runter und sah mit Oma Monika, dass gegenüber in der F26a Tante Charlotte ERBER (89 Jahre alt) aus dem Fenster guckt…

Weißer Qualm/ Staubwolke, Brand

Als ANTJE HERFURTH7 in die Frühlingsstraße einbog, war der Brand schon zu sehen (ca. 160m vom Kuhbergweg bis F22) [ZV vom 12.01.12]. Sie parkte deshalb in der Einfahrt ihrer Eltern F22 [S. 133, ZV vom 06.11., nach Phantombild Katzenfrau!] „Bereits, als ich das Grundstück befuhr, kam eine Frau auf dem Fußweg unserer Straßenseite in meine Richtung gelaufen. Diese trug links und rechts jeweils einen Korb. Nachdem ich aus dem Fahrzeug ausstieg, ging ICH auf die Frau zu(Die Katzenfrau wollte höchstwahrscheinlich NICHT die Katzenboxen bei Frau Herfurth abstellen!) …Nach Wortwechsel und Boxabstellen ging die KATZENFRAU zurück und bog in den Veilchenweg ein. Unerwähnt blieb ein „Hinweis der Katzenfrau auf Oma Erber.* (Außerdem: Zur ZV am 12.01.12 – Die Katzenfrau roch nicht nach Benzin [S. 141] – zeichnete Antje Herfurth das Geschehen in eine Skizze ein [Diese ergänzte Skizze wird evtl. fatalist einfügen. Danke.]

Macht fatalist glatt. Aus der Akte:

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Ein Gekritzel ist das…

Diese Skizze hier ist doch weitaus besser:

Gastbeitrag weiter:

… und erwähnte erstmals „Eine weitere Frau mit Kind war noch da. Das war die Frau, die mit dem Auto am Straßenrand parkte, dass in die erste Skizze eingezeichnet wurde. Wir sind auf unserer Straßenseite stehen geblieben.“ = Nadine Resch!!! Die sogenannte Autofahrerzeugin, Autotyp, Kennzeichen, Ermittlung der Person unbekannt – aber namensgleich mit der früheren Nachbarin und Freundin aus der Polenzstraße, Nadine Resch, Mutter von 2 Töchtern, Schulkameradin von Susann Eminger, der Freundin von Beate Zschäpe…, NR mit früherem Kfz-Kennzeichen Z-SJ 47, evtl. Behinderten-Schild im Auto, da eine Tochter im Rollstuhl sitzt!

Frau R.8 aus Zwickau, eine Augenzeugin [Nadine Resch, nur Protokoll 27. Prozesstag]
Am 4. 11. 2011 sei sie um ca 15.00 Uhr aus der Stadt rausgefahren. [Punkt.]
In der Frühlingstraße sei die Straße voller weißer Rauch gewesen. [Später dann. – Vorher] Sie sei aus ihrem Auto ausgestiegen. In dem Moment sei [die Katzenfrau] Beate Zschäpe um die Ecke gekommen: “Ich habe sie angesprochen, weil ich erschrocken bin, ich sah schon Flammen aus dem Dachgeschoss kommen”… [die Katzenfrau] Zschäpe habe sich umgedreht und sei dann in die andere Richtung fortgelaufen. Kurz zuvor sei noch eine Nachbarin dazu-gekommen. [Herfurt?]… [die Katzenfrau] Zschäpe habe zwei Katzenkörbe in der Hand gehabt, sie auf den Fußweg gestellt und davon gesprochen, in dem Haus wäre noch ihre Oma … Sie habe sich dann umgedreht und sei beim Nachbarhaus (Hausnummer 22) um die Grundstücksecke gelaufen, [Das kann alles so geschehen sein, selbst wenn NR eine der Frauen abholen sollte] habe dabei wohl eine dunkle Hose und eine dickere Jacke getragen. Zschäpe habe sie damals nicht gekannt, aber zwei, drei Tage später sei ihr Gesicht in Zeitung und Fernsehen zu sehen gewesen. Zeugen-Aussage bei der Polizei am 4. April 2012 , sowie eine dort angefertigte Skizze…

* Frau Herfurth hat Birgit HAUPT gesehen, die „in die Wohnung ihrer Angehörigen gegangen“ ist,… [Im Gespräch mit Frau Herfurth hätte Nadine Resch von einer „Oma im Brandhaus“ erfahren können.] … und „Nachbar aus der Frühlingsstr. 19 [Rupprecht] stand vor seinem Grundstück. Er sagte auch, dass die Feuerwehr schon gerufen wurde. Er war der einzige, mit dem ich kurz gesprochen habe.“ – Wann? Stand er schon draußen, als die Katzenfrau und Nadin RESCH mit Frau Herfurth zusammentrafen?

Bernd RUPPRECHT9, F19, wurde in der ZV vom 06.11. [S. 415 Ordner 2 Frühling], gar nicht zu den Geschehnissen vom 04.11. befragt! Lediglich zu Bewohnern der F26. Am 04.11. befragt, sagte er, er hätte um 15.07 Uhr die Fw angerufen.

Birgit HAUPT6 kam aus der F15 (20m), rannte vorbei an Antje HERFURTH, Nadine RESCH, F22 (+20m) die Frühlingsstraße entlang (vorn rum ums Haus oder an der brennenden Giebelwand vorbei) bis zur Haustür F26a, die sie aufschloss. Am Eingang waren Männer (Kaul und Krauß?), Monika Martin kam kurz nach ihr. [S. 113] „Zu dem Zeitpunkt war ich wie in Trance“ – keine Nachfrage zu Antje Herfurth und Nadine RESCH! Erst recht nicht zur Katzenfrau!

Auch die Handwerker und der Heizungsbauer (unbekannt, aber Polizei angerufen!) waren Augenzeugen. (ZV vom 04.11.)

René KAUL5 (ZV vom 07.11., S. 230ff) kam vom Bäcker F39 die Frühlingsstraße entlanggerannt bis zur Front F26a/26 (war vorher schon „ein Stück“ Richtung F26 gegangen > max. 90m; vgl. Katzenfrauenstrecke bis F22 und zurück zum Veilchenweg: max. 80m – Kaul muss sie unbewusst gesehen haben), bemerkte Frau Erber am Fenster, ging wieder um die F26a herum, klingelte WO ÜBERALL? und traf dort auf Frau HAUPT und Frau Martin.

Irgendwie mit zugange war LUTZ KRAUß, F33 lt. ZV vom 03.12. [S. 265] (wogegen er in der ZV vom 05.11. noch nichts zu berichten hatte!). Krauß half Monika Martin vor dem Haus, Frau Erber in den Rollstuhl zu setzen, nachdem er sich bei Nachbarn erkundigt hatte, ob noch Personen in der F26 wären. Spektakulär unbeachtet seine Aussage: Die Nachbarn haben gesagt, dass ein Handwerker in dem Haus gewesen war, der kurz vor den Knall rausgerannt gekommen ist – Welche Nachbarn? – Das war die Familie (die Frau heißt Christa) die in dem Haus quer über den Lilienweg wohnt, direkt gegenüber vom Brandobjekt. Aber „quer über den Lilienweg? Brettschneider? Riedel? Bruchner? Fischer heißt Gisela. Christa Hergert wäre eher Veilchenweg…)

Der zweite Handwerker Heiko PORTLEROI, sagte aus [ZV 04.11., S. 397ff] nach Knall und Qualmwolke hätte er die Fw angerufen, der Klempner die Polizei. [ZV 07.11., S. 401ff] Portleroi lief zur F26 und um das Haus herum, auf der Suche nach der Hausnummer, während er telefonierte, anschließend wieder vor das Haus und stand auf dem Fußweg gegenüber des Hauses. „Als ich auf dem Fußweg stand, hatte sich die Staubwolke verzogen.“

Christa HEYDEL, F23, „saß auf dem Sofa, als es einen Knall gab. Sie beobachtete, wie zuerst das Eckfenster aus der 1. Etage rausflog und dann tauchten Flammen auf.“ Sah sie evtl. auch das Nadine-Resch-Auto ankommen und die Katzenfrau im roten Mantel? Heydels können den kompletten Veilchenweg einsehen!

Jürgen Müller, F25, hat Brand gemeldet…

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Zschäpe wurde am 08.11. identifiziert als Bewohnerin der F26

– von der Katzensitterin Rosemarie Wagner: „als die mir bekannte Susanne Dienelt … Das ist die Frau, mit der ich in der Frühlingsstraße 26, Zwickau Kontakt hatte“

– von Antje Herfurth

Es wurde gar nicht gefragt, ob Zschäpe eine der Frauen war, die am 04.11. in der Frühlingsstraße / im Veilchenweg gesehen wurden. Man befragte nur eine von zehn +x Augenzeugen!
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Warum ich glaube, dass es mehrere Katzenfrauen gab?

Die 1. wäre die Frau, die von Frau Fischer aus der Haustür kommend gesehen wurde ohne Katzenkörbe, und danach von Herrn Herfurth. Der hatte zwar gewartet, bis sich die Staubwolke verzogen hatte, aber der 1. Frau dann doch bald begegnete. Dass sie über Trümmer stieg…? Vllt. war sie noch an der Kellertür (im Keller bei der Katzenfrau???) oder an der Giebelseite entlanggelaufen, um den Mauerschaden anzuschauen und stieg über Trümmer, die am Toiletten-anbau/an der Kelleraußentür lagen.

Die 2. Frau als Katzenüberbringerin kam m.E. später, als sich die erste Staubwolke schon verzogen hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Schornsteinfeger Herfurth, der Qualm gewöhnt ist, vor einer Staubwolke schützt, während seine Frau inmitten dieser Staubwolke mit der Katzenfrau spricht. Nein, Frau Herfurth sah es schon brennen, als sie in die Frühlingsstraße einbog! Da war die 1. Frau schon unterwegs Richtung Fliederweg.

Herr Herfurth hat die 2. Frau/Katzenfrau wahrscheinlich nicht gesehen, weil er „innerhalb seines Grundstücks durch den Garten vor Richtung Frühlingsstraße ging“, um die Brand-Gefährdung für sein Haus zu beurteilen. Handwerker Kaul (und Portleroi) wird die Katzenfrau unbewusst gesehen haben, oder er hatte nur das Haus im Blick.

Ich glaube an Janices Beschreibung des roten Mantels für diese Frau! Janice war unbeteiligt.
Frau Herfurth hatte Stress wegen Nachbarhausbrand, eigene Tochter beruhigen, Katzen, …
Herr Herfurth sprach von normaler Bekleidung, achtete auch nicht darauf (Männer!) wegen Sorge um das eigene Haus usw.
Frau Resch wurde erst im April 2012 befragt. Und wenn ich richtig vermute, (wollte sie nicht ihre Schulkameradin Susann Eminger in Schwierigkeiten bringen) beschrieb sie Kleidungsstücke, die sie bei ihrem letzten Treffen am 01.11. an Zschäpe gesehen hatte…

Die 3. wäre die Katzentaxifrau Nadine Resch, die am Straßenrand parkte. Die sich trotz Aufruf nicht zeitnah bei der Polizei meldete bzw. deren Erstaussagedatum oder Prozedur der Zeugenermittlung (Videoauswertung, Gaffer-Kfz-Kennzeichen) nicht bekannt wurde. Die
namensgleich ist mit Zschäpes Freundin/Nachbarin aus der Polenzstraße 2, die 2 Töchter hat.
Die eine Schulkameradin der Zschäpefreundin Susann Häuser-Eminger war.
Die sagte, sie sei nicht weitergefahren, weil „die Straße voller weißer Rauch gewesen wäre. Sie sei aus ihrem Auto ausgestiegen.“

Naja, ich glaube eher, sie hat gewartet, dass die Katzenboxen gebracht werden. Als in dem Moment Frau Herfurth dazukam und die Katzenüberbringerin ansprach, (hat diese ihren Plan geändert und) konnte Nadine Resch nicht einfach davonfahren, weil Frau Herfurth ihr Auto(kennzeichen) gesehen hatte.
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Eminger? Resch? Mork??? Am 03.11. brannte abends Licht beim ehemaligen „Griechen“, sagte Rupprecht… Der Schaden an den Küchendielen sollte von unten her (Grieche) behoben werden, sagte Escher, der am 04.11. im Haus war…

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Da steckt verdammt viel Hirnschmalz in diesem Beitrag, vielen Dank! Viele Stunden Recherche, Kompliment dafuer!

Was mir spontan einfiel: Dieselbe Schlampigkeit wie in Stregda bei der Befragung der dortigen Anwohner. Und: Irgend etwas stimmt nicht mit diesen Nadine Reschs…

BAW: Andre Eminger war am Vormittag des 4.11.2011 in der Wohnung in Zwickau

Vor lauter Antifa-Brimborium, Demo der linksextremen Wenigen, Störern im Saal, Werfern von Papierschnipseln ging fast unter, was die Sonderstaatsanwaltschaft der Bundesregierung bei der Fortsetzung des Plädoyers verkündete:

Weingarten überrascht mit Feststellung, ihrer Ansicht nach sei André E. am Morgen des 4.11.11 bei Zschäpe in Frühlingsstr. gewesen.

Bei Zschäpe waren die Emingers eher nicht, denn die war wohl seit 2.11.2011 unterwegs, 6 Tage lang, bis sie sich am 8.11.2011 in Jena stellte. Traenenreicher Abschied am 1.11. von Heike Kuhn, Polenzstrasse, und dann ciao…

Jedenfalls erzaehlte sie das dem KHM Andre Poitschke, der sie mit Spaetzle-Staatsschuetzerin KHK’in Tamara Hemme nach Zwickau ueberfuehrte.

Der 1. Deal „ich hab doch aber das Haus hochgejagt“ kam erst danach, so darf man vermuten. Die Katzentante roch bekanntlich nicht nach Benzin, und sie sah auch nicht aus wie Beate Zschäpe. Einen roten Mantel hatte sie ebenfalls nicht an, so sagten 3:1 Zeugen aus.

Der Internet-Verlauf weist 2 verschiedene Surfer aus, es duerfte sich um den Computer der Emingers gehandelt haben, nicht um den Zschaepes oder gar der Uwes.

Eminger musste jedoch geschont werden, entweder weil er ein V-Mann war/ist, und/oder weil seine Frau als Beate Zschaepe-Darstellerin samt Katzenkoerben (Einhueten, Abholen, nach Unfaellen ab 31.10.2011 suchend…) geschont werden musste, und so auch er?

Da ist es umso besser, dass die BAW das jetzt befeuert.

Und weil der Eminger dann nochmal los musste zu ATU und Arbeitsamt, konnte er nicht rechtzeitig zurück sein. Und da hat sich die Katzenfrau zu ihrer Abholung Nadine Resch in die Frühlingsstraße bestellt…
(Am Morgen des 04.11. war auch Verwalter Escher in der F26, sagte dieser ((„am Tag, als es geknallt hat“)). Wurde aber nicht weiter hinterfragt!)

Man wird schon wissen, warum man das nie ermittelte, aktenkundig, und warum die Aufklaerer aus den Parlamenten (sorry, Sarkasmus) da ebenso schweigen wie die Medien… und warum die Anrufer des 4.11.2011 bei „Zschäpe“ auf dem „Fluchthandy“ nicht vernommen worden sein sollen, weil sie nicht festgestellt werden konnten.

Echt, solch einen Mist schreibt ein BKA in Akten, die Beamten beze6gen das Nichtwissen vor Gericht und in Ausschuessen, und Oberkommissar Binninger glaubt das… jedenfalls tut er so… ohne Worte. Staatsraeson.

Die Loesung ist ganz einfach, aber sie ist bei Strafe verboten, daher schreibt sie nur der AK NSU, sonst niemand.

Soweit das Wichtige.

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Blinde Kuh-Spiele auch in Sachsen: ABM-Massnahme von und mit Ahnungslosen

Die Gestern vorgeladenen 2 Zeugen im NSU-Ausschuss Sachsen sind beide altgediente LfV-Beamte, die schon zigfach vorgeladen waren.

Da war von vornherein klar, dass da nichts Neues kommen wuerde. So wie bei Temme in Hessen. Lohnt sich nicht, solche ABM-Massnahmen der Aufklaerungsverweigerer zu verfolgen.

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#NSU Prozessberichterstattung als redaktionell vorgeschriebenes Wegschauen aus politischer Rücksichtnahme

Dieser Kommentar bei den Antifafreunden von DIE ZEIT vom Leser PLA SACHSEN gehoert hier im Blog archiviert.

Er bezieht sich auf das Gelalle vom Terrorholgi Schmidt (SWR) beim Rotfunk Berlin/Brandenburg, und auf einen grob verdummenden Artikel im Migazin, warum der NSU-Prozess nicht allzuviel mit Aufklaerung zu tun habe, geht aber das grundsaetzliche Problem von politischen Prozessen samt derem Gemauschel an, zu dem sich die Leidmedien nicht zu äussern wagen.

Die Hofberichterstattung:

Eine entscheidende Frage provoziert sehr unterschiedliche Meinungen: Hat der NSU-Prozess geleistet, was er leisten muss? Vertreter der Nebenklage äußern sich über die bisherigen Ergebnisse immer wieder enttäuscht.

Der Rechtswissenschaftler Oliver Harry Gerson hält ihnen in der Publikation Migazin entgegen, das Verfahren habe wohl „schlicht nicht die Klärung erwirkt, die sich mancher erhofft hatte“. Tatsächlich gelte, dass jedes Strafverfahren eine Geschichte erzählt, einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit, der nicht dem tatsächlichen Geschehen mit all seinen Facetten entsprechen muss – oder dem, was die Nebenklagevertreter dafür halten. Das Fazit: „Wer fordert, dass ein Strafverfahren umfänglich alle Hintergründe des ‚Untergrundes‘ aufdeckt, der überfordert es.“

Im Inforadio des rbb schildert Terrorismusreporter Holger Schmidt seine Beobachtungen, konzentriert auf Beate Zschäpe. Aufgefallen ist ihm demnach der „manipulative Wesenszug“ der Hauptangeklagten, deren eigene Schilderungen nicht zu ihrem Verhalten im Prozess passten.

Man kann sich das Gefasel anhoeren, man kann die Verdummung vorab lesen, es ist ein Grauen… was zu entsprechenden Reaktionen fuehrt:

Müller Karl
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Dieser Prozesse, bei dem die Prozessbeteiligten alle die Interpretation der StA stützen, sei diese auch noch so gewagt, will sicher Aktenlage schaffen, aber nichts aufklären.

So ist es, aber den Lohnschreibern der BRD-Medien darf das offenbar nicht auffallen. Die muessen sich doof stellen, staatsschuetzend naiv?

PLA-Sachsen
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Die im obigen Artikel erwähnten Ausführungen des „Terrorismusreporters“ Holger Schmidt bei „Inforadio rbb“ erschöpfen sich in der Mitteilung von zwei subjektiven Empfindungen, nämlich erstens, daß er glaube, „sie [Zschäpe] habe ganz genau gewußt, was passiert ist“, und zweitens, daß der „manipulative Wesenszug“ Zschäpes ihm am meisten aufgefallen sei.

In beiden Fällen handelt es sich m.E. um Verlegenheitsäußerungen angesichts einer unaussprechlichen Wirklichkeit. Daß Zschäpe weiß, was während ihres Zusammenlebens mit den Uwes „passiert ist“, ist natürlich wahrscheinlich. Aber diese Binsenwahrheit erklärt nicht, warum sie die durch Tatsachen eher als widerlegt erscheinenden Tatvorwürfe der GBA gegen die Uwes anhand eines angeblichen, kaum glaubhaften Hörensagens BESTÄTIGT und damit ohne jede erkennbare prozeßtaktische Notwendigkeit das bisher einzige konkrete Belastungszeugnis gegen die Uwes und damit gegen sich selbst liefert. Das ist ein, zumindest scheinbar irrationales Verhalten, hinter dem aber nach menschlichem Ermessen doch irgend eine rationale Erklärung stehen dürfte. Nachdem ihre Aussage im Dezember 2015 nach „monatelangen Geheimabsprachen“ (Originalton Altverteidiger Heer) zwischen den unter mysteriösen Umständen eingesetzten neuen Strafverteidigern Grasel und Dr. Borchert einerseits und Gericht und Anklagevertretung andererseits zustande kam, und zwar hinter dem Rücken der seit Prozeßbeginn tätigen Pflichtverteidiger, braucht man nicht viel Fantasie, um sich das wirkliche Motiv für die Aussage vorzustellen. Inzwischen dürfte die Frau aber sehr im Zweifel sein, ob sie bei diesem, ihr vermutlich nahegelegten Motiv von realistischen Annahmen und einem gerechtfertigten Vertrauen ausgegangen ist. Wie es sich damit tatsächlich verhält, wird sie – und die interessierte Öffentlichkeit – erst nach der Urteilsverkündigung wissen.

Nach meiner Einschätzung liegt hier mit an Gewißheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein rechtsmißbräuchlicher Zusammenhang vor, der von den gesamten Mainstreammedien und einem Teil der alternativen Medien (je nach politischer Glaubensrichtung) wider besseres Wissen systematisch ignoriert wird. Angesichts des bekannten Prozeßverlaufs – z.B. der genannten Umstände rund um die Aussage Zschäpes oder der fehlenden Beweisanträge seitens der Verteidigung – und der Evidenz von Sachverhalten, die durch die Arbeit von U-Ausschüssen, investigativen Journalisten, Opferanwälten etc. zu Tage gefördert worden sind – etwa in bezug auf die Rolle des VS-Mannes Andreas Temme, die V-Leute in unmittelbarer Trio-Nähe oder die komplett fehlenden DNA-Spuren von den Uwes – kann ich mir beim besten Willen diese Ignoranz nicht anders erklären als durch redaktionell vorgeschriebenes Wegschauen aus politischer Rücksichtnahme. Sonst müßte ich eine komplette Inkompetenz bei fast allen professionellen Berichterstattern voraussetzen, was aber mit Sicherheit auszuschließen ist; das Gegenteil dürfte nach meinem Eindruck der Fall sein!

Daß Herr Schmidt einen manipulativen Wesenzug bei Frau Zschäpe zu erkennen glaubt, paßt zwar zu den, mit unbewiesenen Prämissen, nämlich der Täter- oder gar Alleintäterschaft der Uwes, zusammenhängenden Spekulationen über ihre etwaige dominante Rolle innerhalb des Trios. Es ist aber angesichts des Umstandes, daß die Frau während des ganzen Prozesses kaum den Mund aufgemacht hat, gänzlich unglaubwürdig. Daß sie mittels fragwürdiger Anträge an das Gericht gegen ihre eigenen Anwälte vorgegangen ist, um eine Aussage tätigen zu können, durch welche die für die Anklage gegen sie, also Zschäpe selbst, grundlegende, jedoch UNBEWIESENE Behauptung der Anklagebehörde bzgl. der Einzeltäterschaft der Uwes erstmalig in diesem Prozeß BESTÄTIGT wird, spricht wahrlich nicht für eine manipulative oder dominante Persönlichkeit, sondern eher für eine komplizierte Abhängigkeit und ein alternativloses Handeln nach fremden Vorgaben.

Der im obigen Beitrag von Tom Sundermann ebenfalls erwähnte Offene Brief der Opferanwälte und die entsprechende Antwort/ Stellungnahme des Rechtswissenschaftlers Oliver Harry Gerson, sind m.E., mit Verlaub gesagt, beide nur mit dem Wort unglaubwürdig zu charakterisieren.

Zwar stellen die Opferanwälte in ihrem Brief das ebenfalls unglaubwürdige, der Wahrheitsfindung alles andere als dienliche Verhalten der Bundesanwaltschaft recht gut dar. Dabei wird aber auch ihr eigenes unglaubwürdiges Verhalten deutlich, und zwar durch folgende Sätze: „In keinem Fall wurde in der Hauptverhandlung vor dem OLG München zu möglichen Unterstützern an Tatorten oder weiteren unbekannten Unterstützern Beweis erhoben. Die Bundesanwaltschaft ist vielmehr Anträgen und Fragen aus der Nebenklage zur Aufklärung von konkreten Hinweisen zu Unterstützern an den Tatorten stets mit der Begründung entgegengetreten, dass diese nicht verfahrensrelevant waren.“

Ja, in der Tat, das stimmt! Aber WARUM konnte die Bundesanwaltschaft den Beweisanträgen mit dieser, an sich korrekten Begründung entgegentreten? Antwort: Weil in den Begründungen für die Beweisanträge die einzige PROZESSRELEVANTE FOLGE einer im Sinne der Antragsteller erfolgreichen Beweisaufnahme stets AUSGEKLAMMERT war! Diese potentielle, ggfls. prozeßrelevante Folge wäre die ENTLASTUNG von Zschäpe und ihren Mitangeklagten. Es mag verständlich erscheinen, daß die Vertreter der Nebenklage nicht so gerne Beweiserhebungsanträge zur Entlastung der Angeklagten stellen. Das ist zwar normal, aber genau genommen fragwürdig. Denn als Organe der Rechtspflege sind ALLE Prozeßbeteiligten, außer den Angeklagten, also Richter, Ankläger und alle sonstigen Anwälte, der WAHRHEIT verpflichtet. Und in diesem Prozeß, in dem eine notwendige Bedingung für die Schuld der Angeklagten im Sinne der Anklage die ALLEINTÄTERSCHAFT DER UWES ist, würde jede Beweiserhebung, die zur Widerlegung dieser Alleintäterschaft oder gar der Täterschaft der Uwes überhaupt führt oder zumindest ernsthafte Zweifel daran begründet, die Frage nach der Einstellung des Verfahrens aufwerfen. DAS hätten die Nebenklagevertreter in Kauf nehmen müssen, wenn es ihnen wirklich EHRLICH um die Aufdeckung von wesentlich schwerwiegenderen Strukturen als dem zwar auch schlimmen, aber gemäß der Anklage doch singulären „NSU“-Trio gegangen wäre. Der Folgeprozeß – gegen wen auch immer – wäre übrigens nach einer Einstellung so gut wie sicher. Dafür würde schon der unvermeidbare weltweite Aufschrei führen.

Die Nebenklagevertreter wollten aber diese Konsequenzen offensichtlich NICHT in Kauf nehmen. Deswegen haben sie die mögliche Entlastung der Angeklagten weggelassen. Eigentlich irrational! Denn wäre die Beweiserhebung (StPO-widrig) zugelassen und der Beweis einer anderwärtigen Täterschaft erbracht, hätte dies auf jeden Fall zur Entlastung der Angeklagten beigetragen, unabhängig von der Antragsbegründung.

Was die Stellungnahme des Rechtswissenschaftlers Oliver Harry Gerson zum Offenen Brief der Nebenklagevertreter betrifft, kann ich mich kurz fassen. Herr Gerson geht offenbar von der unrealistischen, allerdings auch von den Nebenklagevertretern selbst unterstellten Voraussetzung aus, die Schuld der Uwes und, dadurch bedingt, die der Angeklagten stehe außer Frage und es gehe nun um die zusätzliche Frage, ob es weitere Täter gebe. Herr Gerson übersieht dabei, wie auch die Nebenklagevertreter, daß schon der Nachweis weiterer Täter eine fundamentale Voraussetzung der Anklage, nämlich die Einzeltäterschaft der Uwes, erschüttern und damit das ganze Verfahren in Frage stellen würde. Es geht also völlig an der Sache vorbei, wenn man, wie Herr Gerson, an die Einsicht appelliert, ein Strafverfahren könne im wesentlichen nur die Schuld der ANGEKLAGTEN klären, nicht etwaige andere, darüber hinausgehende Tatumstände. – Ich denke, das ist in Wirklichkeit auch dem promovierten Juristen selbst durchaus bewußt.

Von Letzterem ist auszugehen.

Klasse Kommentar! Die Verteidiger verteidigen nicht, die Nebenklageanwaelte wollen duschen ohne nass zu werden, und die Medien sind der Staatsraeson der Anklage verpflichtet?

Klasse Rechtsstaat…

Nach 5 Jahren „Aufklärung“ in Sachsen ist immer noch nichts aufgeklärt

Ein wunderbar ins Sommerloch passender kurzer Clip aus dem Herbst 2012 zur angeblichen Terrorzelle in Sachsen:

gibt es auch bei YT: https://www.youtube.com/watch?v=SxTGyX13_iE

Veröffentlicht am 13.08.2017
2017, also 5 Jahre spaeter, sind wir alle nicht wirklich schlauer… man will uns das nur einreden, dass man aufgeklaert haette. Spurenfreie Tatorte, und wer da am 4.11.2011 bei wem anrief ist ebenso ungeklaert wie die Frage, wer das Haus in die Luft jagte. Das falsche Gestaendnis Zschaepes hilft nur der Staatsraeson.

Was der NPD-Mann aus Sachsen da sagt, das ist gar nicht so falsch. Die Antifa samt linker Nebenklage sieht das aehnlich. Auch der Bundestags-NSU-Oberermittler Clemens Binninger koennte dem wohl zustimmen.