Gedöns

Zschäpe bestreitet Judenmordplanung in Berlin 2000: „War nur ein Ausflug“

Das „Ausspähen der Synagoge“ fand angeblich nicht statt.

Von unten nach oben lesen:

lollollolWiebke Ramm (@PZ-hautnah, auch gern mal SPON oder Sueddeutsche) twitterte, der Wachmann habe sie erkannt. Der Zeit-Mann @messeticker twittert das Gegenteil: Nicht erkannt.

Fast wie im richtigen Leben…

fakefotos

Sehr sehr merkwürdig. Welche denn? Nicht die Fahndungsfotos von 1998, die der Zeuge im TV gesehen hatte?

Haben die DPA, der Spiegel und die Süddeutsche aber irgendwie „vergessen zu berichten„.

Lügenpresse auf die Fresse. Die Nazipropagandisten von der Alster lügen durch Weglassen. Sie verschweigen, dem Wachmann Fakefotos vorgelegt wurden.

www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-beate-zschaepe-bestreitet-anschlagsplanung-a-1118309.html#ref=rss

NSU-Prozess Zschäpe bestreitet Anschlagsplanung in Berlin

Hier hat Frau Ramm nicht mitgedichtet:

Der ehemalige Wachpolizist berichtete, ihm seien damals drei Personen in dem Café aufgefallen: eine junge, attraktive Frau mit zwei jungen Männern. Die Frau habe nicht zu dem sonstigen Publikum dort gepasst, »von ihrem Aussehen und auch von der Kleidung her«. Kurz darauf habe er die Frau auf einem Fahndungsfoto im Fernsehen wiedererkannt – und habe sich daraufhin bei der Polizei gemeldet. Auf Fahndungsfotos, die ihm vorgelegt wurden, erkannte er damals Zschäpe und Mundlos wieder.

Mehrere Nebenkläger verlangten nun festzustellen, mit wem sich die beiden in dem Berliner Café getroffen haben könnten. Eine der Personen sei vermutlich der damalige Anführer der Chemnitzer »Blood & Honour«-Organisation, Jan W.. Das ergebe sich aus der Überwachung von W.s Handy. Die zweite Person, eine Frau, lasse sich aus Unterlagen des sächsischen Verfassungsschutzes rekonstruieren. Die Nebenkläger beantragten, diese Frau als Zeugin zum NSU-Prozess zu laden.

www.neues-deutschland.de/artikel/1030086.zschaepe-soll-sich-im-nsu-prozess-zum-fall-peggy-aeussern.html

Es gab doch nur ein Fahndungsfoto, das tauchte auch im ARD-Tatort 2001 und in ZDF-Küstenwache 2004 auf.

Best-of-NSU-Gag 1998: die 3 wurden nicht wegen des „TNT“ in der „Bombenwerkstatt“ gesucht.

Hier aber war Frau Ramm beteiligt:

Zschäpe räumt Berlinbesuch ein

Im Prozess ging es, trotz der Erschütterung über die neue DNA-Spur, mit der Zeugenbefragung weiter. Ein früherer Polizist sagte aus, der Zschäpe im Mai 2000 in einem Lokal vor einer Berliner Synagoge erkannt haben will. Er sprach von einer eleganten Frau mit langen schwarzen Haaren, die so gar nicht in das Studentencafé gepasst habe. Am selben Abend habe er die TV-Fahndungssendung „Kripo live“ gesehen, in der auch nach dem Trio Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gefahndet wurde. Da habe er Zschäpe als die Frau wiedererkannt, die er am Mittag an der Synagoge gesehen habe. Der Polizist hatte das auch sofort bei der Berliner Polizei zu Protokoll gegeben.

Zschäpe selbst räumte über ihre Anwälte ein, dass sie im Frühjahr oder Sommer 2000 in Berlin war. Sie wollte mit ihren Freunden mal raus aus Chemnitz kommen, wo sie damals lebte. Sie sei am Alexanderplatz, am Brandenburger Tor und im KaDeWe gewesen. Das Kaufhaus habe sie am meisten beeindruckt. „Zu keinem Zeitpunkt habe ich mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Synagoge aufgesucht oder wie es der Vertreter der Nebenklage formuliert ausgespäht“, ließ Zschäpe erklären. Anwälte der Nebenklage haben nun beantragt, Zschäpes Begleiterin von damals, eine Frau und zwei Kinder, ausfindig zu machen. Es handele sich um eine fest in der rechten Szene verwurzelte Frau, die mit Bekannten des NSU aus Chemnitz befreundet gewesen sei. Sie soll vor Gericht aussagen.

Jan Werner fehlt auch? Ja nun, so ist sie halt, die Lügenpresse… spiritus rector der Judenmord-Saga ist sie hier:

Wäre Jan Werner nicht immer noch Beschuldigter, müsste er aussagen, und wer diese Mutter zweier Kinder sein soll, das verschweigen sämtliche Medienberichte. Die Choreographie dieser Inszenierung dürfte jedoch von Andrea Röpke stammen, Jahre alt sein, und die frisch ernannte Bundestags-NSU-Sachverständige Staatsantifa Röpke und ihre Genossen bis in die linke Nebenklageanwaltsriege hinein dürften sich königlich amüsieren, wie sie Medien und den Senat wieder einmal am Nasenring durch die Manege zerren.

Einen weiteren Ansatz zur Aufklärung dieses Aspekts lieferte wiederum die Nebenklage – Rechtsanwältin von der Behrens und Rechtsanwalt Narin wiesen darauf hin, dass am gleichen Tag der im NSU-Komplex wohlbekannte „Blood and Honour“-Aktivist Jan Werner vom sächsischen Verfassungsschutz observiert worden war und dabei in Berlin in Begleitung einer Frau gesehen wurde, die zwei kleine Kinder hatte und deren Aussehen der Beschreibung der zweiten an der Synagoge gesehenen Frau entspricht. Diese Frau kann über den Verfassungsschutz namhaft gemacht werden und wird wahrscheinlich mehr zu den Plänen von Zschäpe und ihren Begleitern aussagen können.

Vor Allem soll sie Berlinerin/aus dem Umland  sein, und daher ortskundige Touristenführerin… für das KaDeWe und so weiter. HNG-Bezug ist sehr wahrscheinlich.

Das Ganze sieht sehr nach einer Antifa-Ablenkungsposse aus. Ob wir da richtig liegen oder nicht, das wird sich zeigen.

Omma jetzt bei DIE WELT, ist sie beim Spiegel rausgeflogen?

omma-welt

Die Ramm bei der Alpenprawda, ganz neu, und die Spiegelomma bei Springer. Wieder ein schöner Beleg dafür, dass das alles dieselbe Sosse ist, ununterscheidbar, BILD, Spiegel, Süddeutsche… komplett austauschbar, beliebig, aber immer dem Staatswohl verpflichtet. Aber das wussten Sie ja bereits, oder etwa nicht?

Zschäpe bestreitet Judenmordplanung in Berlin 2000: "War nur ein Ausflug"

Das „Ausspähen der Synagoge“ fand angeblich nicht statt.

Von unten nach oben lesen:

lollollolWiebke Ramm (@PZ-hautnah, auch gern mal SPON oder Sueddeutsche) twitterte, der Wachmann habe sie erkannt. Der Zeit-Mann @messeticker twittert das Gegenteil: Nicht erkannt.

Fast wie im richtigen Leben…

fakefotos

Sehr sehr merkwürdig. Welche denn? Nicht die Fahndungsfotos von 1998, die der Zeuge im TV gesehen hatte?

Haben die DPA, der Spiegel und die Süddeutsche aber irgendwie „vergessen zu berichten„.

Lügenpresse auf die Fresse. Die Nazipropagandisten von der Alster lügen durch Weglassen. Sie verschweigen, dem Wachmann Fakefotos vorgelegt wurden.

www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-beate-zschaepe-bestreitet-anschlagsplanung-a-1118309.html#ref=rss

NSU-Prozess Zschäpe bestreitet Anschlagsplanung in Berlin

Hier hat Frau Ramm nicht mitgedichtet:

Der ehemalige Wachpolizist berichtete, ihm seien damals drei Personen in dem Café aufgefallen: eine junge, attraktive Frau mit zwei jungen Männern. Die Frau habe nicht zu dem sonstigen Publikum dort gepasst, »von ihrem Aussehen und auch von der Kleidung her«. Kurz darauf habe er die Frau auf einem Fahndungsfoto im Fernsehen wiedererkannt – und habe sich daraufhin bei der Polizei gemeldet. Auf Fahndungsfotos, die ihm vorgelegt wurden, erkannte er damals Zschäpe und Mundlos wieder.

Mehrere Nebenkläger verlangten nun festzustellen, mit wem sich die beiden in dem Berliner Café getroffen haben könnten. Eine der Personen sei vermutlich der damalige Anführer der Chemnitzer »Blood & Honour«-Organisation, Jan W.. Das ergebe sich aus der Überwachung von W.s Handy. Die zweite Person, eine Frau, lasse sich aus Unterlagen des sächsischen Verfassungsschutzes rekonstruieren. Die Nebenkläger beantragten, diese Frau als Zeugin zum NSU-Prozess zu laden.

www.neues-deutschland.de/artikel/1030086.zschaepe-soll-sich-im-nsu-prozess-zum-fall-peggy-aeussern.html

Es gab doch nur ein Fahndungsfoto, das tauchte auch im ARD-Tatort 2001 und in ZDF-Küstenwache 2004 auf.

Best-of-NSU-Gag 1998: die 3 wurden nicht wegen des „TNT“ in der „Bombenwerkstatt“ gesucht.

Hier aber war Frau Ramm beteiligt:

Zschäpe räumt Berlinbesuch ein

Im Prozess ging es, trotz der Erschütterung über die neue DNA-Spur, mit der Zeugenbefragung weiter. Ein früherer Polizist sagte aus, der Zschäpe im Mai 2000 in einem Lokal vor einer Berliner Synagoge erkannt haben will. Er sprach von einer eleganten Frau mit langen schwarzen Haaren, die so gar nicht in das Studentencafé gepasst habe. Am selben Abend habe er die TV-Fahndungssendung „Kripo live“ gesehen, in der auch nach dem Trio Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gefahndet wurde. Da habe er Zschäpe als die Frau wiedererkannt, die er am Mittag an der Synagoge gesehen habe. Der Polizist hatte das auch sofort bei der Berliner Polizei zu Protokoll gegeben.

Zschäpe selbst räumte über ihre Anwälte ein, dass sie im Frühjahr oder Sommer 2000 in Berlin war. Sie wollte mit ihren Freunden mal raus aus Chemnitz kommen, wo sie damals lebte. Sie sei am Alexanderplatz, am Brandenburger Tor und im KaDeWe gewesen. Das Kaufhaus habe sie am meisten beeindruckt. „Zu keinem Zeitpunkt habe ich mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Synagoge aufgesucht oder wie es der Vertreter der Nebenklage formuliert ausgespäht“, ließ Zschäpe erklären. Anwälte der Nebenklage haben nun beantragt, Zschäpes Begleiterin von damals, eine Frau und zwei Kinder, ausfindig zu machen. Es handele sich um eine fest in der rechten Szene verwurzelte Frau, die mit Bekannten des NSU aus Chemnitz befreundet gewesen sei. Sie soll vor Gericht aussagen.

Jan Werner fehlt auch? Ja nun, so ist sie halt, die Lügenpresse… spiritus rector der Judenmord-Saga ist sie hier:

Wäre Jan Werner nicht immer noch Beschuldigter, müsste er aussagen, und wer diese Mutter zweier Kinder sein soll, das verschweigen sämtliche Medienberichte. Die Choreographie dieser Inszenierung dürfte jedoch von Andrea Röpke stammen, Jahre alt sein, und die frisch ernannte Bundestags-NSU-Sachverständige Staatsantifa Röpke und ihre Genossen bis in die linke Nebenklageanwaltsriege hinein dürften sich königlich amüsieren, wie sie Medien und den Senat wieder einmal am Nasenring durch die Manege zerren.

Einen weiteren Ansatz zur Aufklärung dieses Aspekts lieferte wiederum die Nebenklage – Rechtsanwältin von der Behrens und Rechtsanwalt Narin wiesen darauf hin, dass am gleichen Tag der im NSU-Komplex wohlbekannte „Blood and Honour“-Aktivist Jan Werner vom sächsischen Verfassungsschutz observiert worden war und dabei in Berlin in Begleitung einer Frau gesehen wurde, die zwei kleine Kinder hatte und deren Aussehen der Beschreibung der zweiten an der Synagoge gesehenen Frau entspricht. Diese Frau kann über den Verfassungsschutz namhaft gemacht werden und wird wahrscheinlich mehr zu den Plänen von Zschäpe und ihren Begleitern aussagen können.

Vor Allem soll sie Berlinerin/aus dem Umland  sein, und daher ortskundige Touristenführerin… für das KaDeWe und so weiter. HNG-Bezug ist sehr wahrscheinlich.

Das Ganze sieht sehr nach einer Antifa-Ablenkungsposse aus. Ob wir da richtig liegen oder nicht, das wird sich zeigen.

Omma jetzt bei DIE WELT, ist sie beim Spiegel rausgeflogen?

omma-welt

Die Ramm bei der Alpenprawda, ganz neu, und die Spiegelomma bei Springer. Wieder ein schöner Beleg dafür, dass das alles dieselbe Sosse ist, ununterscheidbar, BILD, Spiegel, Süddeutsche… komplett austauschbar, beliebig, aber immer dem Staatswohl verpflichtet. Aber das wussten Sie ja bereits, oder etwa nicht?

NSU Erfurt: Das Gedöns „Vermisstenakte Mundlos“ entknotet

Was jetzt auch nebenbei herauskam: PD Menzel hat vor Gericht zwar verwirrt, aber nicht gelogen, was die Vermisstenakte Mundlos angeht:

Der Leitende Polizeidirektor von Gotha hat als Zeuge im Prozess vor dem Oberlandesgericht in München am 52. Verhandlungstag, dem 06.11.2013, ausgesagt, dass er am 04.11.2011 die Vermisstenakte von Uwe Mundlos beiziehen ließ, um eine Identifizierung der Toten zu ermöglichen:

Am Freitagnachmittag sei die mehrheitliche Meinung der Beteiligten gewesen, es gebe einen Zusammenhang zum Banküberfall, aber Identität oder Wissen über die Personen habe es nicht gegeben. […] Menzel sagt, die Identifizierung sei ihm im Wohnwagen nicht gelungen. Auch mit Bildmaterial sei die Identifizierung nicht möglich gewesen. Um 16 Uhr sei die Waffe der Polizeibeamtin Kiesewetter identifiziert worden, deswegen sei es um die schnellstmögliche Identitätsklärung der Personen gegangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen. Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Weil Gotha über keine eigenen Unterlagen verfügt habe, habe man sich wegen der Vermisstenanzeige an die Kriminalpolizeiinspektion Jena gewandt. Kuhn sagt, das sei am Nachmittag des 4. November gewesen, warum man dann von einer dritten Person ausgegangen sei. Menzel sagt, das sei am Abend gewesen.

Kurzfassung: Polizeipistole gefunden, um 16 Uhr Pistole Kiesewetter identifiziert, Vermisstenakte Mundlos beigezogen, dort Fingerabdrücke drin, Mundlos identifiziert in der Nacht um 3 Uhr.

Soweit klar?

Das ist falsch, jedoch harmlos:

Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen.

Nein, denn Mundlos wurde vom Herrn Uhr im TLKA anhand der Fingerabdruckdatei AFIS des BKA morgens um 3 Uhr bereits identifiziert. Als die Obduktion begann, so um 9 oder 10 Uhr am 5.11.2011, da war Mundlos längst identifiziert.

Das ist falsch, und nach wie vor ungeklärt:

dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.

Nein, das stimmt nicht, denn die Wade der damals noch unbekannten 2. Leiche hatte kein Waden-Tattoo.

Das stimmte:

Die Fingerabdrücke liegen aber nicht in der Akte sondern in dem Polizeisystem […] Die Akte ist am Samstag angefordert worden und nicht gefunden worden”, erst am Montag ist sie dann wohl aufgetaucht.

https://haskala.de/2014/03/31/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-31-03-2014/#erster

2016, Wortprotokoll Erfurter Landtag:

th11

Na bitte. Die 3 Namen standen im INPOL, die schriftliche Akte dazu lag in Jena. Die Fingerabdrücke waren noch im AFIS drin, der Eintrag dazu existierte im INPOL, die vom Mundlos, weil es diese Vermisstenanzeige gab. Hätte Familie Böhnhardt auch eine Vermisstenanzeige 2006 erstattet, dann wären die Fingerabdrücke ebenfalls noch im INPOL gewesen.

Die Vermisstenakte Mundlos ist immer nur Gedöns der Medien gewesen, sie spielte niemals eine wichtige Rolle. Auch wir haben deren Bedeutung klar überschätzt. Ist so. Die Akte war ein Pappdrache.

Ungeklärt ist die Sache mit den Tattoos angeblich an der linken Wade von Leiche liegend, anhand Wunderlich und Menzel „Böhnhardt erkannten“. Das ist falsch, es gab an den Waden weder Narben eines entfernten Tattoos noch Tattoos.

Falschaussage:

Falschaussage 3: Identifizierung Uwe Böhnhardt

Menzel:

Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang. Das Zielfahndungskommando sei um 9.30 Uhr informiert worden.

Offiziell identifiziert wurde die 2. Leiche (Böhnhardt) nicht am 5.11.2011, sondern am 7.11.2011 per DNA-Abgleich mit den Eltern. Vaterschaftsgutachten als Stichwort. Die 2. Leiche war ein Kind der Eltern Böhnhardt.

Falschaussage:

Das Tattoo „an der linken Wade“, an dem Menzel und Wunderlich Böhnhardt erkannt haben wollen, existiert nicht.

Das Gedöns um die Vermisstenakte hat herrlich von den „dicken Dingern“ abgelenkt. Das funktionierte auch noch 2016.

.

Und da ist noch was, das wichtig sein dürfte, jedoch komplett unterhalb des Radars fliegt. Die 4 Sorten Schmauch an den Händen der Leichen, 2 Sorten zuviel für den offiziellen Ablauf, und Polizeimunitionsschmauch dabei.

Hat KHK’in Michel mit ihrem Adhäsions-Russ die Schmauchspuren verfälscht?

zwischenablage37

Bad Kleinen lässt grüssen?

Motto: nie nie nie zu Anfang den Schmauch an der angeblichen Schusshand eines Selbstmörders sichern, sondern ihn beim Fingerabdrucknehmen an seiner Leiche zerstören? Was dem BKA 1993 beim RAF-Mann Grams gelang, das Zerstörden der Spuren, das klappte auch am 4.11.2011 in Eisenach? Warum rief das BKA bereits am 5.11.2011 in der Sektionshalle in Jena an? Damit da garantiert nichts anbrenne?

Der unendliche Müll der Alternativen Medien zum NSU

Es ist unglaublich traurig, was sogenannte „alternative Medien“ zum NSU bringen, und der NSU ist da auch kein Einzelfall, wie im Parallelblog nachzulesen ist:

Woran die Alternativen Medien kranken

Sie schaffen es nicht, den Quatsch und den Schwachsinn zu ignorieren. Sie vermischen alles mit allem, querbeet, Seriöses und Bullshit.

Das ist es.

Was folgt daraus: Es ist kinderleicht, die Alternativen Medien als Spinner zu diskreditieren. „Schau mal, was für Idioten“…

Zwei der Protagonisten haben prompt reagiert: Janich blockte fatalist bei Facebook, und Frank Höfer von nuoviso hat geantwortet.

Natürlich habe ich dem Höfer dort geantwortet, gehört sich so, jedoch in der Sache konnte ich nicht nachgeben:

Man kann nicht erwarten ernst genommen zu werden, wenn man Ufo-Spinner promotet, und Schade ist dann, dass wissenschaftlicher Content wie der Klima-Vortrag durch Spinnerthemen auf dem Kanal gleich mit in die Tonne gekloppt wird.

Auch der unendliche Reichsbürgerschwachsinn geht bei Euch ohne jeden Widerspruch durch. Es gibt dazu keine kontroverse Diskussion, gar nichts, sondern Ihr verbrüdert euch mit dem „keine Person-Schwachsinn und BRD GmbH-Müll etc.“ von Grawe & Kulturstudio.

Tut mir leid, aber Ihr seid „überwiegend Spinner“, und Ihr wisst das auch, dass Ihr genau so wahrgenommen werdet.

LG

Ist vielleicht für den Einen oder anderen interessant, daher dieser kleine Schwenk hier im Hauptblog.

Das hier ist der mieseste Beitrag zum NSU, den ich seit Langem gelesen habe, und er stammt vom „Elsässer-Freund Mario Rönsch“, so ist zu vermuten. Er könnte wortgleich auch in der Frankfurter Rundschau oder bei NSU watch stehen, er ist unfassbar dumm und links und Schrott.

zwischenablage15

Es wird strunzdumm und ohne jede Ahnung das linke Gedöns nachgeplappert, es ist grausam…

Kurz bevor das Gericht in München das Verfahren gegen Beate Zschäpe beenden will, stapeln sich in der NSU-Aufklärung die Widersprüche. Zu zahllosen anderen Fällen von verschwundenen Akten kommt nun ein neues Beispiel. Die Nebenklage versucht weiter, dem Verfassungsschutz seine Beteiligung an den Morden nachzuweisen.

Auch die Bundesanwaltschaft ließ in großem Umfang Unterlagen für das NSU-Verfahren vernichten. Wie der investigative Journalist Dirk Laabs aus dem Untersuchungsausschuss erfuhr, haben die Obersten Strafverfolger im November 2014 die Vernichtung von Asservaten veranlasst, obwohl die Dokumente eine Schlüsselfigur im NSU-Verfahren betreffen.

Die Akten betreffen den Chemnitzer Neonazi Jan Werner. Er ist seit dem Jahr 2012 Beschuldigter im NSU-Komplex. Laut Staatsanwaltschaft hatte er den Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe geholfen, in seiner Stadt Fuß zu fassen, als die drei gerade aus Thüringen geflohen waren.

In den betreuten Untergrund zum Spitzel Thomas Starke. Das fehlt natürlich, weil Laabs es seit Jahren mitvertuscht. Protokoll 66b, Bundestagsserver, da steht es. Seit Jahren veröffentlicht. V-Mann seit DDR-Endphase. GBA-bestätigter Spitzel, langjährig, für mehrere Dienststellen.

Wenn man sich schon zu Jan Werner auslässt, warum fehlt dann das Auffinden seiner Akte in der Frühlingsstrasse?

Es wurden Teile der Akte „Landser“ mit Aussagen von Jan Werner in der Frühlingsstrasse gefunden.

In dem Prozess belastete S. auch Jan W., einen ehemaligen Kompagnon. Im Schutt des von Zschäpe nach dem Auffliegen des NSU in Brand gesetzten Hauses in Zwickau fanden die Ermittler dann seltsamerweise eine Vernehmungsakte zu Jan W. Auch er ist ein mutmaßlicher Unterstützer des Trios gewesen.

Aushorchzelle… danach fragt Stolle selbstverständlich nicht. Er belässt es bei dummen Fragen. Kennt sich offenbar nicht aus.

Stattdessen wird nachgeplappert, was der Mainstream vorgibt.

zwischenablage16Genau dieses Grundnarrativ eines NSU wird gestützt, und sowas will „alternativ“ sein? Das ist kompletter Mainstream.

Zudem soll Jan Werner für die drei Waffen beschafft haben. Bei kaum einer Waffe, die dem NSU zugerechnet wird, konnte bislang ermittelt werden, woher sie ursprünglich stammt. Deswegen ist auch heute noch jeder mutmaßliche Waffenlieferant von großem Interesse.

Das ist a) falsch, und b) hat Werner laut Zschäpe die MP Pleter mit Schalldämpfer beschafft. Es gibt zahlreiche Belege, woher die Pumpguns stammten: Aus dem Spieleladen. Vom V-Mann Hermann Schneider, er und sein Chef Pierre Jahn sind ebenfalls Beschuldigte…

Als der Beauftragte des Bundesuntersuchungsausschusses Heintschel-Heinegg sich jedoch im Juli 2016 bei der Bundesanwaltschaft nach den bei Werner gefundenen Notizbüchern erkundigte, machte die Bundesanwaltschaft eine überraschende Feststellung: Ausgerechnet Bundesanwälte hatten angeordnet, ein Notizbuch und alle noch vorhandenen Asservaten aus dem Besitz Werners zu vernichten.

Zu dem Zeitpunkt bestand bereits seit zwei Jahren ein „Vernichtungsmoratorium“, ausgesprochen vom Bundesinnenministerium. Keine Akte mit möglichem Bezug zum NSU-Komplex darf seit Juli 2012 vernichtet werden.

Damals war publik geworden, dass nicht nur das Bundesamt für Verfassungsschutz, sondern auch andere Behörden in großen Umfang Akten geschreddert hatten, die Bezüge zum Umfeld des NSU hatten. Mehrere führende Verfassungsschützer waren damals zurückgetreten.

Siehe oben, das Notizbuch liegt in Kopie vor. 4 unwichtige Seiten. Steht auch bei DIE WELT.

Richtg wäre jetzt: Es gibt keine Tatortbeweise, dass ein wie auch immer geartetes „Netzwerk von rechten Kameraden“ auch nur einen einzigen der Morde begangen hat, oder in Köln Bomben legte.

Statt dessen Binninger-Thesen:

Besonders brisant macht die vermeintliche „Pleiten, Pech und Pannen“-Serie, dass bisher nicht klar ist, wie viele Täter sich wirklich an den Verbrechen beteiligten, die dem NSU zugerechnet werden. So liegen ernsthafte Hinweise vor, dass der Mord an der Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 auf dem Festplatz Theresienwiese in Heilbronn von anderen Tätern begangen wurde.

Nicht nur, dass praktisch sämtliche Spurenbeweise gegen die BAW-Theorie von zwei Alleintätern sprechen. Während der Ermittlungen unterdrückte die Staatsanwaltschaft, dass mit den Phantombildern, die das Anschlagsopfer Martin Arnold anfertigte, nach den Tätern gefahndet wird.

Der Staatsanwalt tat das mit gutem Grund. Arnold hatte seinen Schützen auf einem Foto 2009 identifiziert, und das Phantom aus dem Jahr 2010 sah völlig anders aus. Daher ausgesondert. Andere Phantome kommen zeitlich nicht hin, stammten von mehr als 30 Minuten nach dem Mord. Da waren die Mörder lange weg. Die Moser-Schädigung des Autors ist sehr klar erkennbar.

Wie der Untersuchungsausschuss im Landtag Baden-Württemberg inzwischen herausfand, gab es zum Tatzeitpunkt ein wahres Stelldichein von Verfassungsschutzmitarbeitern und FBI-Agenten auf der Theresienwiese.

Das ist Müll. Es ist eben nicht bewiesen. Wer denkt sich solche Desinformationen aus?

Auch hier wieder linker Mist, der einfach so übernommen wird:

Auch bei dem vorherigen Mord durch den NSU, dem Anschlag auf den Kasseler Internetcafébetreiber Halit Yozgat im April 2006, sind mehr Fragen offen als geklärt. Bei dem Mord war der Beamte des Verfassungsschutzes Andreas Temme anwesend.

Niemand hörte 2 Schüsse, es muss wirklich schwierig sein, die trivialsten Dinge korrekt zu erfassen.

Auch das hier ist Bullshit:

Obwohl der Beamte die ermittelnden Polizisten immer wieder offensichtlich belog, und sich auch auf jede nur erdenklich Weise verdächtig machte, unterband der damalige Innenminister und heutige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) weitere Ermittlungen.

Vor wenigen Tagen ließ die Nebenklage die Aussage überprüfen, dass Andreas Temme den Schuss „nicht gehört“ habe. Ergebnis: „Jeder, der so einen Knall hört, weiß sofort, dass Temme etwas gehört haben muss“, so der Nebenkläger Thomas Bliwier.

Niemand hörte 2 Schüsse, und das Lautstärkegutachten der Ceska 83 SD ist im BKA-Waffengutachten enthalten. Erstellt 7.12.2011.  Kennt der Anwaltsdarsteller Bliwier bestens, auch wenn er sich gern blöd stellt.

Auch bekommt man es nicht auf die Reihe zu schreiben, dass es um die 5 islamischen V-Leute Temmes ging, und das von Anfang an. Einen dieser islamischen V-Leute traf Temme beim Yozgat, das sagte der ex-VS-Präsident Hessens gerade erst mehr oder weniger deutlich aus.

Der ehemalige LfV-Präsident Roland Desch wollte den Abgeordneten wirklich helfen. Er hat es versucht. Aber es war zwecklos. Die wollen nicht, die dürfen nicht. Sie versagen ebenso wie die Medien.

  1. Desch hat ziemlich klar und deutlich ausgesagt, dass Temme bislang verschweigt, dass er im Cafe Yozgat war, um einen Informanten zu treffen.
  2. Dieser Informant war einer seiner islamischen V-Leute.

Das ist es. Temme war an jenem Tag sogar in 2 muslimischen Internetcafes, und Temme beobachtete dienstlich seit Jan 2006 eine dort befindliche Moschee. Offizielle Aussage Temmes 2006 bei der Polizei.

Man erwartet nicht viel von alternativen Medien in Sachen NSU, zurecht, aber es ist wirklich hoffnungslos, wie sehr dort nachgeplappert wird, was Mainstream und Linksverwirrer vorbeten.

Zahlreiche Zeugen, die im NSU-Komplex aussagen sollten, sind inzwischen verstorben. So wurde der V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz (VS), Thomas Richter, im April 2014 in Paderborn tot aufgefunden. Zu diesem Zeitpunkt lebte der Neonazi mit dem Decknamen „Corelli“ unter der Obhut des Verfassungsschutzes. Er hatte 18 Jahre für den VS in der militanten Neonazi-Szene gearbeitet. In dieser Zeit hatte er enge Kontakte zum NSU-Trio.

Nö. Komplett falsch. Offiziell hatte er nur 1995 mal einen Kontakt zu Uwe Mundlos beim Truppenarzt im Wartezimmer. Auch wir vermuten, dass Corelli wesentlich mehr Kontakt zu den Uwes hatte, aber das ist nicht belegt. Jerzy Montag und das BfV gaben sich alle erdenkliche Mühe, werteten Panzerschrankweise Handys etc aus, aber offiziell war da nichts…

Wieder nur dumm nachgeplappert.

Der Rest des Beitrags ist okay, jedoch wird kaum bei Corelli ein Mord nachgewiesen werden. Das würde wirklich überraschen, fände man Rattengift… das wird nicht geschehen. Das Zeug ist bereits wenige Stunden später nicht mehr nachweisbar, das wäre besser gewesen, es so zu schreiben, weil Corelli tagelang tot in der Bude lag, und laut Aussage seines alten Freundes jetzt vor Gericht bereits die letzte SMS „irgendwie nicht von ihm stammte“, weil sie so kurz war.

zwischenablage17

Fazit:

Nur Gedöns und Nachplappern des linken Mainstreams beim Thema NSU, die Verdummung findet genauso statt wie beim Laabs in der Welt und in Heimatschutz. Dass Laabs selbst ein Antifa ist, hat der Autor wohl noch gar nicht mitbekommen, da NSU die Staatsräson von CDU bis ganz links aussen ist, ein Novum beim Schutz des Tiefen Staates.

NSU Ländle 2: Es ist alles so konfus… Teil 1

Heute ging es los. Dieses Mal nicht mit linken Journalisten wie Moser, Krimi-Autoren wie Schorlau, und „Sebnitz-Experten und Beweisstückeverbummlern im Fall Florian Heilig“ wie Hajo Funke, sondern mit „2 richtigen Fachleuten“:

kar2

Ein linker Journalist, der einen Bullshit-Job als Professor bekam:

salzborn

Solche Bullshitjob-Professuren erstreben sicher auch Königs ehemaliger Büroleiter Matthias Quendt, Sachverständiger des Bundestagsausschusses für das NSU-Netzwerk, und dieser Pichl, der über den NSU promoviert und bei NSU-watch werkelt. Alles im Blog vorhanden.

Wer H.H. ist, der vom BND, das wissen wir nicht, aber R. K. kennen wir.

kar1

Rudolf Kiefer heisst der ehemalige Mitarbeiter eines US-Nachrichtendienstes. War beim 1. Ländle-Gedöns 2 mal vorgeladen, erschien jedoch nicht.

Wer H. H. ist, das blieb auch deshalb unbekannt, weil der BND-Zeuge nur nichtöffentlich aussagen durfte.

kar4Die Antifakids waren abwesend. Die NSU-watcher offenbar auch.

zeugenstHatten wir heute morgen ähnlich bewertet.

Was die Profressoren Heute zum Besten gaben, das war alles irrelevante Spökenkiekerei.

Auch wenn die Grünen die Wichtigkeit des KKK betonten…

kar3

Der Professor wird Achim „IM Radler“ Schmids bald erscheinendes Bernd Wagner-Stasi-Exit-KKK-Buch eher nicht lesen, so steht zu befürchten:

Der Politologe Thomas Grumke legte dar, dass der rassistische Ku-Klux-Klan in Deutschland keine große Bedeutung für die rechtsextreme Szene habe. Die deutschen Ableger des Klans könne man an einer Hand abzählen. Sie seien schwach organisierte und isolierte Gruppen. Gleichwohl hätten die Klans Mitglieder, die eine weiße Vorherrschaft propagierten.

Zwei Polizisten aus Baden-Württemberg Mitglieder

In einem Klan im Raum Schwäbisch Hall waren zwei Polizisten aus Baden-Württemberg Mitglieder. Einer der Beamten war später Gruppenführer der Polizistin Michèle Kiesewetter, die am 25. April 2007 in Heilbronn mutmaßlich von NSU-Mitgliedern erschossen wurde.
www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zweiter-nsu-ausschuss-mit-fragen-zum-ku-klux-klan-arbeit-aufgenommen.f332a2d3-6d3a-488d-a882-c00d8804a7fe.html

Timo Hess war das, der sollte wohl mal nachschauen, was die da so treiben. War auch um die 5 bis 6 Jahre vor dem Polizistenmord. Eher keine Relevanz. Dass die BFE-Polizisten keine Antifafreunde waren und sind, zudem die Bereitschaftspolizei grossteils aus Ossis bestand,  allein das ist für Linke von SPD bis ganz links schon verdächtig genug. Ossis sind sowieso Nazis. Siehe Bautzen usw.

Der 2. Professor, der linke Ex-Journalist, konnte auch nur im Kaffeesatz lesen: Die Waffen waren doch Anscheinwaffen, welch peinlicher Blödsinn. Der Name steht auf Mundlos 1994er Adressliste drauf.

kar5

Das ist alles so Larifari-Quatsch, wenn man die fehlenden Bekennerschreiben erklären will, die zum Terror nun einmal dazugehören, so der denn wirken soll.

kar6

Weiss der wirklich nicht, dass BKA und Kripo Nürnberg/BAO Bosporus 11 Jahre von „düsterer Parallelgesellschaft“ ausgingen, von der Organisationstheorie der Organisierten Kriminalität, ebenso wie das Umfeld der Opferfamilien, auch wenn die Kurden und Türken heutzutage das Gegenteil erzählen?

Der RA Narin hat den gebrieft? (Narin erwartet weitere NSU-Morde, da die Mitmörder des Kerntrios noch frei herumlaufen. Hajo Funke und sein Anwalt Narin, ein echtes Traumpaar)

kar7

Schund. Diese Art Experten sind nutzlos. „Wird es wieder islamischen Terror geben?“ Experte: „Na sicher doch…“

Was kam heute heraus?

Nichts.

kar8

Das verstehe wer will… der STERN hat doch geheime Dokumente dem Ländle-Ausschuss schon 2015 zukommen lassen?

15.9.2016:

kar9Und diese hoch geheimen Dokumente sind offiziell bis 2071 gesperrt:

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Herr Nübel, wie war das doch gleich?

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Nübel sagte, der Bundestagsausschuss I habe gekniffen. Er habe das Thema gemieden.

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Das muss dieses bis 2071 gesperrte Schreiben sein?

Es ging auch an das Bundeskanzleramt, an den Heiss. Der war NDS-LfV-Chef gewesen und hatte die Holger-Gerlach-Observation vergeigt, und bei seinem Abgang nach Berlin 2009 die Akten dazu geschreddert, wie man uns mitteilte.

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Nübel meint, siehe das Video von 2015, es werde trotzdem fast alles herauskommen. Man solle BFE-Chef Thomas Bartelt nach seinem Special Forces Kumpel befragen, den Heilbronner Kripo-Chef nach Operationen der Amis in Heilbronn 2007, denn der Kripo-Chef habe eine Special Forces Ausbildung in den USA erhalten und habe beste Kontakte. Der wisse was.

Ein wenig Mevlüt Kar, angeblich V-Mann und am Tattag in Heilbronn gewesen gab es auch noch.

 

Wenn doch aber der Ausschuss die geheimen Akten hat, warum dann diese Nullnummer heute mit dem BND-Zeugen? Warum dann offenbar den falschen BND-ler vorgeladen?

Und was hat der Herr Rudolf Kiefer erzählt? Nichts? War wieder nicht da?

Es ist alles so konfus… Ende Teil 1.

Verdummung statt Aufklärung im Bundestag

Wer da heute aussagt, und ob das öffentlich geschehen wird bleibt abzuwarten, siehe:

Der Bundestags-NSU-Ausschuss mauschelt weiter

„Günter Borstner“ soll der zuckerkranke V-Mann-Führer vom Blitzdiabetes-Dahingeschiedenen „Corelli“ sein. Der Mann mit dem „Beweise erbrütenden Stahlschrank im BfV“.

Ob der wirklich heute aussagt ist fraglich, wenn man die rückdatierte Pressemitteilung von Gestern anschaut, „neuer Inhalt“ ist Bestandteil des Links:

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„Günter Borstner“ fehlt… „Rüdiger Grasser“ fehlt…

Nach dem DNA-Blut-Jogginghosen-Experten Dr. Proff vom BKA und Aline Schnalke (grausamer Name, falls echt: unser Beileid, falls Tarnname: Was nehmen die da für supi Pillen?) kommt der V-Mann Führer von Ralf „Primus“ Marschner dran, „Richard Kaldrack“, und der soll dann die Hintergründe der Beschäftigungsverhältnisse des Trios zum Marschner aufklären, und auch noch zu Mundlos schriftstellerischer Tätigkeit in Szenemagazinen beitragen.

Also zu Dingen Stellung nehmen, von denen er gar nichts weiss. Angeblich.

Die taz lässt es sich dennoch nicht nehmen, dazu einen ziemlich langen Artikel voller Gedöns zu verfassen:

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Auf den „Kaldrack“ hat der Bundestagsausschuss des Bundestages keineswegs „lange gewartet“, der Bundestag hat „Kaldrack“ sehr lange und sehr ausführlich bereits 2013 vernommen.

Das scheint sich jedoch zum Taz-Antifa nicht herumgesprochen zu haben. Erstaunlich, da es für jedermann auf dem Bundestagsserver nachlesbar ist. Sogar für linke Journalisten. 22 Seiten.

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Wer war dabei? Keine Zuschauer. Jedoch: Binninger, Schuster, Högl, Pumuckl usw.

Und jede Menge Fraktionsmitarbeiter, auch solche, welche die Antifas (NSU-watch, TAZ, FR etc) danach briefen, für gewöhnlich, als jene Verbindungsleute von grün, von links, und ganz links:

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off topic Wollte man die Netzpolitik.org-Leaks die BND-Dokumente aufklären, Geheimnisverrat, man müsste ganz oben anfangen. Bei dem Fraktionsmitarbeiter der Fraktion „Christian“. Ströbeles Büroleiter.

Ist aber nicht unser Thema. GBA Range ist das schlecht bekommen, allein der Versuch. Zensur-Ekel Maas wird hoffentlich alsbald drüber stolpern. Falschaussage… off topic ende

Wenn die TAZ also schreibt:

BERLIN taz | Auf ihn haben die Abgeordneten lange gewartet: Richard Kaldrack.

Bullshit. Die 22 Seiten auf dem Bundestagsserver lesen, da ist zwar Einiges geschwärzt, die Schwärzungswünsche hat das BfV mitgeteilt, siehe Ende des Bundestags-Dokuments, aber „Kaldrack wusste nichts“ wird sich auch heute ganz sicher nicht ändern.

Und mal ehrlich: Wen juckt das denn, ob Mundlos irgendwelche Beiträge in irgendwelchen Fanzines schrieb? Selbstverständlich kannte Marschner „die drei aus Jena“. Die wohnten wie er in Zwickau. Sooo gross war die Szene dort nicht. Die kannten sich alle.

Dieser Text beschäftigte auch den Verfassungsschutz bereits im Juni 2012. Markante Rechtschreibfehler wiesen auf einen bestimmten Autor hin, schlussfolgerte der Geheimdienst damals: Uwe Mundlos. Tatsächlich häufen sich in dem Artikel Konjunktionen- und Pronomenfehler.

Das schafft eine brisante Verbindung: Ein Text von Mundlos in einer Broschüre von Marschner – und der V-Mann will den späteren NSU-Terroristen nicht gekannt haben? Diese Aussage wird immer fragwürdiger.

Seinem „Kaldrack“ will er davon jedoch nichts erzählt haben. Wozu auch, wenn er wusste, dass ein Haftbefehl besteht, einem Beamten davon erzählen? Hat doch Spitzel Thomas Starke ebenfalls nicht getan…

Zumal der Verfassungsschutz seine Erkenntnis dem NSU-Ausschuss erst jetzt vorlegte – vier Jahre später. Und das, obwohl sich bereits bis 2013 ein erster Untersuchungsausschuss im Bundestag mit dem NSU und Marschner beschäftigte.

Und „Kaldrack“ sehr ausführlich vernah, auf den bis 22:30 Uhr vor der Tür wartenden „Grasser“ jedoch verzichtete. Heute auch wieder?

Auch das BKA erhielt den Hinweis offenbar nicht. Als die Ermittler jedenfalls Marschner 2012 und 2013 zum NSU-Trio befragten, hakten sie nicht zur „Voice of Zwickau“ und zu einer möglichen Mundlos-Mitarbeit nach.

Nun ist es Verfassungsschützer Kaldrack, der beantworten muss, was es mit dem Artikel auf sich hat – und ob sein Exspitzel nicht doch näher am NSU-Trio dran war als bisher zugegeben. Jahrelang lebten die Untergetauchten in Zwickau, von dort aus begingen sie ihre zehn Morde.

Wirklich? Wo sind denn die Beweise? Kommen die noch? Der Lutschko…

.

Hätte der Antifa Litschko von der TAZ ein wenig Hirn, dann hätte er in seinem Artikel verlangt, dass der Inhalt der geheimen guten halben Stunde veröffentlicht wird, wenigstens inhaltlich zusammenfassend vorgetragen wird:

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Da es jedoch nicht zu den Gepflogenheiten linker Journalisten gehört, das Wichtige zu betonen, übt er sich stattdessen in Gedöns. Die Antifa-gebrieften grünen, linken und ganz linken Abgeordneten werden es genauso halten. Die CDU lacht sich einen, wie perfekt auf Gedöns abgerichtet „die“ sind.

Wobei, es liegt nicht nur an den Litschkos, da wollen wir fair bleiben. NSU-Gedöns mit vom Wichtigen wegführender Absicht ist das täglich Brot von Moser und Wetzel, was man auch anhand der Kommentare der Leser bei Heise.de jederzeit nachvollziehen kann, und sich auch noch köstlich dabei amüsiert, wie gut das Gedöns verfängt. ähnlich fatal wirkt das Briefing bei den Abgeordneten der allumfassenden Gedöns-Koalition im Bundestagsausschuss. Aber es funktioniert wunderbar, im Sinne der Nichtaufklärung.

Es wird spannend: Welche Grammatik- und Rechtschreibfehler machte Mundlos, und was bedeutet das für die PISA-Studien? Wird die BRD gar rückwirkend einen Rang verlieren? Verpassen Sie auf keinen Fall den BILD Liveticker dazu 😉

Geheimbericht Corellis Handys geleakt: Schon wieder muss der GBA wegen Geheimnisverrat ermitteln

Es war keine Überraschung, dass auf Corellis SIM-Karten, seinen Speichermedien und Handys nichts zum NSU gefunden wurde, im Gegenteil war genau das zu erwarten gewesen. Die peinliche Findung in Etappen, vorwiegend in einem Stahlschrank im BfV, der immer neue „Beweise“ erbrütete, ein Präsident Maassen „ausser sich vor Ärger“, Erklärungsversuche im Bundestags-Ausschuss, und sogar nach den Auffindungen waren keine Auswertungen vorgenommen worden. Monatelang nicht.

Ein Jahr nachdem Montag seinen ersten Untersuchungsbericht zum Fall „Corelli“ vorgelegt hatte, waren beim BfV ein großer Panzerschrank voller Handys, SIM-Karten und anderer Materialien „Corellis“ aufgetaucht. Trotz aller Untersuchungen rund um den NSU-Terror waren die Dinge vielfach noch nicht ausgewertet worden. Angesichts jahrelangen Behördenversagens gegenüber dem NSU-Terror sorgte das für Empörung.

Das probate Mittel des Staates in solch einem Fall: Das weisungsgebundene BKA wertet die Nachfindungen des weisungsgebundenen BfV aus, und ein „unabhängiger Sondergutachter“ macht dazu einen Bericht. Und das war wieder der Münchner Grüne Jerzy Montag, der auf den „NSU-Todeslisten“ steht, „weil er ein Jude ist“.

Das Ergebnis war wieder äusserst harmlos:

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Thomas Richter hatte bei seinem Eintritt ins Zeugenschutzprogramm Im Herbst 2012 fast 1 Jahr Zeit gehabt, seine Spuren zu Uwes, zu Beate und zu deren Umfeld zu tilgen. „Brisant“ war da gar nichts mehr, als 2016 „ausgewertet wurde“. 5 Jahre zu spät angefangen…

Und wie üblich wurde der „VS-Geheim“-Bericht auch prompt an die Staatsfunkjournalisten durchgestochen:

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Das macht nichts, weil er -wie sein Vorgängerbericht zu Corelli auch, der ebenfalls sofort durchgestochen wurde- absolut harmlos ist.Wie bestellt, so geliefert?

Und dann dieser peinliche Affentanz…

NSU Ländle: Kaspereien mit Jerzy Montag, der nicht sagen darf, was doch in der Zeitung stand

Montag durfte nicht bestätigen, dass Corelli bürgerlich Thomas Richter aus Halle war. Kaspereien ohne Ende im Ländle-Ausschuss, Audiodatei (3 Stunden lang) vorhanden… ohne dass der Zeitungs-geleakte Geheimbericht dem Ländle-Ausschuss überhaupt vorlag.

Jetzt ist es wieder dasselbe Spiel. Volksverblödung war es von Anfang an. Siehe unser Schreiben an Montag, als der damals als Sonderermittler eingesetzt wurde. Nett geantwortet hat er, aber ermittelt hat er nichts von Relevanz.

Und wieder wird Niemand ein Ermittlungsverfahren wegen Geheimnisverrats anstrengen, denn „regierungsnützliches Leaken“ an die Staats- und Leitmedien ist straffrei.

 

Zuschauer und Journalisten klauen beim NSU-Prozess?

Haben die Spenden trotz ständiger Bettelei nicht ausgereicht? Sind die Spesensätze nicht auskömmlich?

Zwischenablage04Zwischenablage05Journalisten und Zuschauer, allzu viele sind das dort nicht. Und eigentlich immer dieselben Leute, wie wir dank Frieder Burschel wissen.

Ähnliche Meldungen gibt es heute auch hier, hier, und hier.

Klauende Zuschauer, elsternde Journalisten, „Beobachter“ halt…

Den „Eklat“ löste die Süddeutsche aus:

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Der Reporter der SZ hat NSU-Opfer in den potentiellen Täterkreis gerückt… darf der das?

Der „Mini-Shitstorm“auf Twitter war unvermeidlich: NSU watch legte vor…

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Tobias Bezler (so heisst der staatlich gepamperte Antifa richtig) empört sich, dass muslimische Migranten aus der Kölner Türsteherszene, die Opfer glatt erfunden haben, zum Kreis der möglichen Brötchenklauer und Schokoriegeldiebe ebenso hinzugerechnet werden wie Journalisten, Antifa-Beobachter, Schüler, Studenten und Rechtsextremisten?

Das nennt man Rassismus. Positive Diskriminierung ist Rassismus, ist undemokratisch, beleidigt im konkreten Fall auch noch den gesunden Menschenverstand, denn: Gelegenheit macht Diebe. Da sind sie alle gleich.

Erkennbar zu hoch für staatliche Antifas…

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Dankenswerter Weise hat Thomas Gerlach aka @Ace das getwittert, was auch fatalist als Erstes in den Sinn kam: Die Journaille muss als hauptverdächtige Zechprellergruppe gelten 😉

Die NSU-Opfer sitzen tatsächlich eher eine Etage tiefer… so sie denn überhaupt mal erscheinen. Was sollen sie in diesem Schauprozess auch herumhocken?

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Auch NSU-NRW bläst in die Empörungströte… konnte man drauf warten. Wo bleibt der Burschel?

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Stimmt auch wieder… die meisten sind Linke, ein hoher Anteil Linksextreme. Die hat die Süddeutsche weggelassen… obwohl die Linken die mit Abstand grösste Gruppe stellen.

Rassismus, schon wieder 😉

Die Terrier liessen nicht locker:

Zwischenablage11Schlimm.

Weder der Verhandlungstag samt seinen Aussagen und Erkenntnissen noch die Meldung, dass auf Corellis Handys keine NSU-Hinweise gefunden wurden nahm ähnlich viel Platz in der Berichterstattung ein wie die Einstellung des Caterings für die Journalisten und Zuschauer im OLG wegen mundraubender Unterschlagung, durch wen auch immer.

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Das „Wichtige“ beherrscht die Medien, das „Nebensächliche“ ordnet sich ihm unter… denn wer erwartet denn Aufklärung in diesem Prozess, oder gar vom BfV und „seinem“ Sonderermittler Jerzy Montag?

Zwischenablage12Eben.

Was Zeitungsartikel über Prügeleien in Jena 1998 noch heutzutage angeblich interessant macht

Hat sich die Friedenstaube (©Andre Kapke) Ralf Wohlleben im Jahr 1998 in Jena geprügelt, oder war sie nicht dabei? Diese wichtige Frage beschäftigte heute die Republik:

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Es geht darum, wessen Glaubwürdigkeit besser ist, die vom Angeklagten Wohlleben, oder die vom Angeklagten Schultze…

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Die Juristenlogik geht in etwa wie folgt:

War Wohlleben dabei, hat er gar zugeschlagen/zugetreten, dann hat er gelogen, und die Ceska 83 SD bezahlt und von Schultze kaufen lassen.

War Wohlleben nicht dabei, dann hat Schultze gelogen, und Tino Brandt oder Carsten Schultze oder wer auch immer hat die Ceska 83 SD bezahlt, und Carsten Schultze hat sie besorgt. Aber nicht auf Wohllebens „Befehl“ hin.

Etwas überspitzt, aber darum geht es. Getreu dem Sprichwort:

zitat-wer-einmal-lugt-dem-glaubt-man-nicht-und-wenn-er-auch-die-wahrheit-spricht-phaedrus-125544

Da mit 99% Sicherheit BEIDE lügen, und der Verkäufer Andreas Schultz ebenfalls gelogen hat (und dafür straffrei ausging, das BKA wollte gegen ihn wegen Beihilfe zu 9 Morden ermitteln, durfte jedoch nicht), ist diese kleine Strassenbahnprügeleigeschichte aus grauer Vorzeit ein wunderbarer Beleg dafür, dass Staatsschutzprozesse vor Staatsschutzsenaten eine gewaltige Geldverschwendung sind, und der Wahrheitsfindung ganz sicher einen Bärendienst erweisen, sprich, sie verunmöglichen.

Es existieren, vom BGH 2012 dokumentierte, haarsträubende Widersprüche der Kauf- , Kaufpreis- und Übergabeversionen der Beteiligten, wer im Laden beim Verkäufer war, oder auch nicht, die im NSU-Prozess niemals eine Rolle spielten.

Und darum nennt man dieses peinliche BRD-Schauspiel mit Dutzenden Anwälten völlig zurecht einen Schauprozess.

In einem Rechtsstaat würden wahre Gutachterschlachten um diese „echt BKA-geprüfte“ angebliche 9-fache Mordwaffe toben, die undokumentiert in einem Schutthaufen in Zwickau nachgefunden wurde.

Zwischenablage66 Zwischenablage65

In der BRD ist das anders. Da verlangt die Verteidigung noch nicht einmal ein unabhängiges Gutachten, ob die Zwickauer Schuttwaffe überhaupt die 9-fache Mordwaffe ist.

Sie wird wissen, warum.

„Terror“ und die Alternativen Medien. NSU, was ist denn das?

Im November 2011, kurz nach den Ereignissen von Eisenach und Zwickau, da gab es nicht nur „befremdliche Aussagen von Kriminalbeamten“, sondern auch sehr gute Artikel zu den Beweisorgien an den Tatorten aus dem nicht-Mainstream-Journalismus. Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten stammte das hier:

14.11.2011, erste Kritik

Der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, äußerte sich erstaunt über den schnellen Fund der Aktenordner. Es wäre verwunderlich, wie schnell sich die Bundesanwaltschaft …

„… nach der Explosion des Hauses in Zwickau und dem Auffinden der Leichen der beiden Täter zur Gruppierung der Täter festgelegt hat und wie schnell über zwei Dutzend Aktenordner mit Erkenntnisse über die Täter präsentiert werden konnten.“

Schulz:

„Wir wissen nichts Konkretes. Aber irgend etwas stimmt hier nicht.“

Kriminalistisches Gespür nennt man das wohl. Bauchgefühl.

Etwas entschärft brachte das 1 Tag später auch BILD. 15.11.2011:

Zwischenablage11Peter Klose aus Zwickau ist gemeint unter Punkt 3. Verstorben.

BILD wäre nicht Mainstream, hätten sie diesen Satz vom BDK-Chef gebracht:

„Wir wissen nichts Konkretes. Aber irgend etwas stimmt hier nicht.“

Dieses Bauchgefühl, dass „da was nicht stimmen kann“, das hatten auch die Linken damals:

Zwischenablage12

Und die Neue Rechte: 16.11.2011

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Am schnellsten waren jedoch DIE ANMERKUNG und JÜRGEN ELSÄSSER, der NS-Untergrund bereits vor der Antifa kannte, die das Paulchenvideo an den Spiegel verkaufte, und so den NSU als Jenaer Trio erst erschuf.

Glauben Sie nicht?

Jürgen Elsässer hat den NSU erfunden

Wann wusste es der Generalbundesanwalt?

https://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?themenid=13&newsid=417

Am 11.11.2011.
Helau und Alaaf.

Wann wusste es Jürgen Elsässer?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/11/09/3827/#more-3827

2 Tage zuvor.

Und nein, das hat sich Elsässer nicht ausgedacht, er kannte jedoch den Begriff NS-Untergrund, wie ihn jeder linke Fuchs kannte.

Das ist aus dem Jahr 1990: VS-Hintergrund schon damals im Comic.

comic nsu

Und noch 1 Tag früher als Elsässer: Die Anmerkung…

8. November 2011

Verschwörungstheorie – leicht gemacht

Das Verschwörungstheoretische ist ja nicht so sehr die Kompetenz in diesem Blog. Das Rezept für deren Herstellung ist ja soweit bekannt. Sich dann aber den Griffel zu nehmen, und 500 Seiten spannend Lesestoff zu produzieren, das übersteigt den Lustfaktor am Geheimnisvollen dann doch erheblich. Da zitieren wir doch lieber jene, die die dunklen Seiten der Macht mit ihren Gedankenblitzen ausreichend ausgeleuchtet haben.<

Das hier ist noch viel besser:

9. November 2011

Verschwörungstheorie geplatzt

Meine gestern mühsam aus Zeitungsschnipseln zusammengebastelte Verschwörungstheorie ist leider geplatzt.

SPIEGEL ONLINE 09. November 2011, 12:47 Uhr
Mutmaßliche Bankräuber aus Zwickau

Verfassungsschutz dementiert Zusammenarbeit

Ich kann mich nicht daran entsinnen, daß auch nur eine einzige Zeitung eine solche Mutmaßung, wie ich sie aus deren Bruchstücken zusammen bastelte, aufgeschrieben hat. Trotz allem sieht sich der Verfassungsschutz zu einem Dementi veranlaßt, obwohl der von mir aufgezeigte Gang der Dinge klar und deutlich als verschwörungstheoretisches Konstrukt gekennzeichnet war.

In der Wiener Presselandschaft wird gar behauptet, in der hier aufgestellten Theorie könnten eine Menge an Tatsachen verarbeitet worden sein.

Ich habe weder die Lust noch die Zeit, mich weiter mit dem Sachverhalt zu beschäftigen, zumal es deutlich lustigere Dinge aus dem richtigen Leben zu berichten gibt, zum Beispiel, daß die gerichtliche Schelte für die deutschen Verfassungsfeinde in Wirklichkeit hanebüchen und eine Schwächung der europäischen Demokratie (Heribert Prantl) ist. Ja, das steht da wirklich so: europäische Demokratie. Das sollte jede Leseratte ihren scharfen Zähnen anvertrauen, was der Heribert da recherchiert hat.

Weiter im Text, da seit heute die europäische Demokratie geschwächt ist.

Ein paar Fragen seien noch erlaubt.

– Welchen Grund gibt es, sich nach einem erfolgreichen Bankraub zzu erschießen und anschließend den Wohnwagen anzuzünden? Oder beides gleichzeitig oder umgekehrt.
– Wie paßt dann zusammen, daß die Komplizin genau 4 Stunden später selbiges mit der konspirativen Wohnung tat?
– Warum flüchtet sie ausgerechnet in jene Stadt, die einst Ausgangspunkt ihrer Nazi-Karriere gewesen ist?
– Wie paßt hier ins Bild, daß ausgerechnet eine Abgordnete der Linken die ersten gesicherten Informationen über das Gangster-Trio an die Öffentlichkeit trägt?
– Eine Frage an alle Forensiker. Welchen Sinn macht es, wenn man sich aus dem Leben verabschiedet, dies mit einem großen Feuerwerk zu verbinden? Mein bisheriger Kenntnisstand liegt bei zwei Motivlagen. Erstens, derjenige ist pyromanisch veranlagt. Zweitens, per Feuer sollen so viele Spuren als möglich vernichtet werden.
– Wieso dementiert der Verfassungsschutz in vorauseilendem Gehorsam etwas, was nie jemand ernsthaft behauptet hat, außer ein Spaßvogel in diesem kleinen Verschwörungsblog hier. Für gewöhnlich lautet die Standardformulierung … „äußert sich nicht zu den in der Presse“ … „können wir weder dementieren noch bestätigen“…
– Wieso vermeiden die deutschen Qualitätsmedien die Zitation des §129a StGB, der doch sonst sehr flink aus dem Tintentank tröpfelt, wenn eine schwer bewaffnete im Untergrund agierende Bande ausgehoben wird? Gibt es kein kackbraunen kriminellen Banden, terroristischen Vereinigungen und Übeltäter? Dann waren die drei (vier) wohl nur Hobbybankräuber, die das zur persönlichen Bespaßung veranstaltet haben.

Arbeitet diese Fragen mal an dem hanebüchenem Text ab, der von der führenden deutschen Kriminalzeitschrift soeben veröffentlicht wurde.

SPIEGEL ONLINE 09. November 2011, 17:04 Uhr
Heilbronner Polizistenmord

Das ist schlicht brillant.

Fatalist hat sich damals noch gar nicht mit dem Fall NSU befasst. Er hat sich lediglich in Gemeinplätzen geübt:

Datum : 10.11.2011, 05:02 Uhr, Seite: 42, Posting: #413
Name: fatalist

Ich traue diesem Staat jegliche Schweinerei zu, das war früher mal anders… eine bedauerliche Entwicklung.
Sollte jedem hier Angst machen, völlig egal wo er politisch steht.

und 4 Tage später, als Uhl sich geräuspert hatte, 2. NSU-Forenbeitrag im „Dönerstrang im politikforen.net“:

Datum : 14.11.2011, 09:27 Uhr, Seite: 106, Posting: #1055
Name: fatalist

CSU-Experte: Döner-Morde könnten zu Geheimdienst-Affäre führen
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AB01A20111112
Strategie der Spannung und ihre Mittel:
RAF und GLADIO
Man muss ganz schön „michel“ sein um das nicht zu erkennen

Das meinte man im November 2011 offenbar auch in Wien:

Der Terrorismus kann nur als solcher bezeichnet werden, wenn er auch wirklich Terror, also „Schrecken“ verbreitet. Er ist auf die multiplizierenden Kanäle der Massenmedien geradezu angewiesen. Was auch immer das bizarre „Zwickauer Trio“ und seine Komplizen verbrochen haben: sie haben es eben nicht genutzt, um Terror und Angst zu verbreiten. Das tun jetzt andere für sie, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Und es funktioniert. Angesichts der Rolle, die nun die Massenmedien und ihre politischen Wellenreiter spielen, frage ich: wer ist denn nun der eigentliche Terrorist?

Warum haben wir „den ollen Kram“ jetzt nochmals aufgelistet?

Um zu verdeutlichen, dass es sowohl in der Politik als auch beim Bund der Kriminalbeamten, aber auch LINKS wie RECHTS im November 2011 massive Zweifel an den Beweisorgien der Tatorte des 4.11.2011, an der NSU Paulchen-„Bekenner“-DVD und an den Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft gegeben hat..

Sehr sehr berechtigte Zweifel.

Aber es fällt auf, dass nur Elsässer, Die Anmerkung und fatalist wirklich drangeblieben sind. Politik, Kriminalbeamte und Linke nicht. Letztere wurden eher zu Volksverblödern, siehe Moser und Wetzel, während die Mainstreammedien das Hohelied des NSU singen, und das im Chor. Wer ist der Dirigent?

Traumvorlagen für alternative Medien gab es spätestens mit den Aktenleaks ab Mitte 2014 in Hülle und Fülle, die jedoch ungenutzt blieben. Und auch noch lange Zeit vor der alles behersschenden Migrationskrise ab September 2015.

Ein Leser schickte uns gerade einen Link zu Nuoviso, zu einer Talksendung mit Oliver Janich aus dem November 2015, sehr sehr lang. Das Video haben wir drastisch eingekürzt, auf 7 Minuten, aber die sind ungeschnitten.

Erschreckende Unkenntnis, ausser Janich scheint sich Niemand jemals mit dem NSU-Fake befasst zu haben, und das damals bereits fast 1 Jahr veröffentlichte Paulchenvideo kennt auch niemand ausser ihm?

Hagen Grell fragt explizit nach… Paulchen Panther Video, das sage ihm nichts.

Ach du Schei..

Auch irgendwie schwach ist, dass Nuoviso zwar den Tatort-Ausschnitt mit dem Mundlos-Bild einspielt, jedoch nicht den Ausschnitt aus Küstenwache zu kennen scheint, wo BEIDE Uwes mit echten Namen vorkamen, und eine Frau mit Zschäpes Geburtsdatum.

Man merkt: Völlig unbeleckt in Sachen NSU, und nicht Willens, das zu ändern.

Da fällt mir ein… auch Ken Jebsen, Spross einer iranisch-jüdischen Familie, hat sich niemals mit dem NSU-Theater befasst. Warum nicht? Was ist mit Gerhard Wisnewski, was ist mit Ulfkotte, wo sind die denn alle?

.

Für die Alternativen Medienschaffenden, für Linke und für Rechte ist der NSU kein Thema mehr. Wenn sie sich darüber unterhalten, dann über Gedöns, also über falsche Zeuginnen aus der Keupstrasse, Peanuts, oder über das Zeugensterben, wo man rein gar nichts an Fakten hat; jedoch von den Akten mit den Fakten wissen sie nichts. Nur Janich kennt einige Fakten. Sehr löblich. Die Anderen sind von Akten und Fakten völlig unbeleckt. Gedöns scheint viel angenehmer zu sein.

Und noch etwas fällt auf: Je weiter weg der Terror passiert, desto interessanter scheint er zu sein. 9/11 und Paris sind offenbar 1000 mal interessanter als der NSU. Je weniger man dazu weiss, mangels Aktenleaks dazu, desto netter kann man darüber schwafeln, ohne wirklich Bescheid zu wissen. Fällt auch gar nicht auf, wenn man dazu Mist erzählt.

Die Riege der Alternativen befasst sich mit Kornkreisen, mit der flachen Erde, mit falschen Fotos der Mondlandung, mit wirklich jedem Mist. Aber nicht mit dem, was wichtig wäre, und womit man den Tiefen Staat in Deutschland am Arsch packen kann. Will man jedoch gar nicht?