Handyfrage

25.4.2007 Teil 19: Ruf doch mal an!

Uns war gar nicht bekannt, dass O2 (wie Telekom etc. auch) eine spezielle Servicenummer für Polizei und Staatsanwaltschaften haben, bei denen Auskunft erteilt wird: Ist das eine o2-SIM Karte, zum Beispiel?

sim karte

Das konnten wir nicht klären. Bislang jedenfalls nicht.

Aber jemand hat dort angerufen, bei der Behörden-Auskunftstelle… er nennt sich Dragoner.

Wir haben das uns gespendete Audio-File bebildert, vielen Dank dafür, und so ein Video daraus gemacht.

„Zu alt, nicht mehr im System, aber sieht nicht nach o2 aus“, der Experte dort hat jedoch Interessantes zu erzählen. Von gefälschten Nummern zum Beispiel, und dass das keineswegs unmöglich sei… der dachte wohl, er rede mit der Polizei… und witterte irgendwann dass dem gar nicht so war.

Erhöht den Spannungsbogen jedoch ungemein… prima die Kuh vom Eis gezogen, Dragoner 🙂

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25.4.2007 Teil 18: Handyabfrage bei den Netzbetreibern nur für den 25.4.2007

Noch am 25.4.2007 wurde -laut Akten- der Michele-Bespasser der letzten Nacht, PM Marcello Penna befragt, zur Verabredung für diesen Abend des 24.4.2007, und zur Nacht selbst. Penna sagte aus, die Verabredung sei kurzfristig per SMS erfolgt. Diese SMS wurden jedoch in den Handys nicht gefunden.

Man hatte also allen Grund, seitens der Ermittler, die Netzbetreiberdaten für den 23.4.2007 und den 24.7.2007 abzufragen. Auch die vom Penna. Die von Kiesewetter sowieso.

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat das jedoch nie beantragt:

25-4-2007

Nur der 25.4.2007 wurde abgefragt, Diensthandyauswertung ging verloren, wurde nicht nochmals angefragt.

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Ebenfalls am 25.4.2007 kamen von der BFE geänderte Einsatzbefehle bei der Kripo Heilbronn an, die Einsatzzeiten hatten sich geändert, und das kurzfristigst. Eine Aufklärung erfolgte nicht. Wie hat man wann dem daheim frühstückenden Martin Arnold Bescheid gesagt? Der „erst am Morgen feststellte“, dass er Dienst habe, ab 8 Uhr früh, entgegen der ursprünglichen Einsatzbefehle? Arnold der nur 2 Stunden lang geschlafen habe… wer rief ihn an? Oder bekam er eine SMS am 24.4.2007, die er erst Nachts oder am frühen Morgen sah? Arnold legte laut Akten erst viel später los, nämlich mit dem TEZ 514, um 11 Uhr, und keineswegs um 8 Uhr mit Michele im 523er BMW Touring. Dort fuhr ein blonder Polizist mit, ganz eindeutig. Bei der Akte Arnold fehlen die Aussagen der Mutter und einer Schwester.

Das ist nicht bekanntNur der 25.4.2007 wurde abgefragt…

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Kiesewetter soll wegen eines Kollegen, Lars de Jong, zum Heilbronner Einsatz gekommen sein, der sich die Hand verstaucht hatte, aber gar nichts von „Diensttausch“ wusste laut Akten. Udo Schulze meinte, Kiesewetter haben einen geplanten Nachtdienst gehabt, und keinen Tageinsatz in Heilbronn. Wie sie dort dann hinkam (und erschossen wurde) sei ungeklärt.

Da hat er Recht, und natürlich ist das den SMS-Daten sehr wahrscheinlich entnehmbar, aber: Nur der 25.4.2007 wurde abgefragt…

Selbstverständlich hätte man zwingend, und zwar aus der Kenntnislage der Widersprüche schon am 26./27.4.2007 bereits, die Handydaten komplett abfragen müssen. Ab 19. oder 20.4.2007, Anrufe wegen der Diensteinteilung, Kollegen Holocher, Syring, Kiesewetter, de Jong, Marcello Penna, Martin Arnold.

Das hat man aber nie getan. Nur der 25.4.2007 wurde abgefragt…

Ende April waren die Handys von Kiesewetter, Arnold und Balitsch (angeblicher Neulover) ausgewertet, und spätestes dann wurde massiv manipuliert:

samt Akten:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/06/09/25-4-2007-teil-14-hey-lass-mal-die-michele-in-ruh-die-muss-auto-fahren/

Es wurden SMS eingefügt, frei erfunden, um eine gemeinsame Streifenfahrt von Kiesewetter und Arnold zu „beweisen“.

Und es wurde ein Kollege Penna ebenfalls bereits am 25.4.2007 eingefügt, mit dem Kiesewetter ihre letzte Nacht verbracht haben soll.

Das ist eine aktenkundige Vertuschung des tatsächlichen Ablaufes, der ganz anders war, und die Staatsanwaltschaft war involviert:

 Nur der 25.4.2007 wurde abgefragt…

… und so wurde Alles unter der Decke gehalten. Von Anfang an. Warum?

Man hat selbstverständlich festgestellt, schon beim Auslesen des Kiesewetterhandys, dass es weitergeleitete Anrufe von o2 auf die Telekom-SIM im Handy am Tatort gab, und nicht umsonst fehlen bei Arnolds Handy die Tage vor dem 25.4.2007  im Gerätespeicher komplett.

Man hat jedoch bei o2 nie die Daten abgefragt. Dieses Handy fehlt, und taucht erst 2012 wieder auf:

sim karte

sieht so aus wie das hier:

und eben nicht wie das „rote Klapphandy“, dass Michele offiziell bei sich hatte: Nokia 6111.

6111pink

Beide Verträge hätten unbedingt beim Netzbetreiber abgefragt werden müssen, und zwar eine Woche rückwirkend, mindestens. Abgefragt wurde nur der Telekom-Vertrag, und auch der nur für den 25.4.2007.

Im Dezember 2010 war es zu spät…

münnich

o2 homezone

Homezone-SIM von o2, das hatte @anmerkung immer gemutmasst. Die Nummer fehlt allerdings in den Akten, und die Unterlagen samt Anruf(er)listen für April 2007 fehlten Ende 2010 immer noch, als der Kollegen-DNA-Krimi an Fahrt aufnahm. Wenn nicht „Homezone“, dann mehr Geld… also stehen die Anrufer auch drin. Am 25.4. war Heilbronn, nicht Homezone…

Es ist also eine SIM von o2 mit Homezone in Nufringen?, merkwürdig dass Telefonica in München die Nummer checkte laut eines Kommentars von vor 2 Tagen, und das sei gar keine deutsche SIM… da muss nochmals nachgehakt werden. Ist wichtig.

Warum wurde seit dem 25.4.2007 vertuscht, und warum wurde der gemeinsame Tagesablauf der Opfer konstruiert? Wer war der blonde Polizist, der Vormittags beim Bäcker Kamps war mit Kiesewetter? War das Timo Heß?

Wann kam Martin Arnold nach? Sass Arnold -wie er erinnerte- im VW T4-Bus, und man wechselte dann Mittags wieder, also Arnold in den BMW, Heß in Zivil zu seinem Spannemann im Zivilauto? Heß sagt „rotes Handy“ aus.

Hängt das zusammen mit den Sichtungen mehrerer ungeklärter Polizeifahrzeuge auf der Theresienwiese kurz vor 14 Uhr? Brachte eines dieser nicht ermittelten Fahrzeuge Martin Arnold zum Trafohaus?

Wann soll eigentlich endlich mal ermittelt werden, was dort wirklich geschah? Niemals?

GEDÖNS IM LÄNDLE: NSU-VERBRECHEN AUFKLÄREN? WELCHE DENN?

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25.4.2007, TEIL 12: Das Mobilfunknetz, wie funktioniert es? Stimmt der gemeinsame Tagesablauf der Opfer?

Es gibt ein paar Basics, die man wissen muss. Weil sie erklären, wie diese Tabelle zustande kommt:

Basiswissen 1: Weiss das Netz zu jeder Zeit, wo sich ein Handy befindet?

Nein.

de.wikipedia.org/wiki/Location_Area

Der genaue Aufenthaltsort des Mobiltelefons in einem GSM-Mobilfunknetz über die CID wird dem Netz erst mit dem Aufbau einer Verbindung, etwa durch einen Anruf oder dem Versand oder Empfang einer Kurznachricht, bekannt.

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Basiswissen 2: Wie findet das Netz ein bestimmtes Handy?

Sobald das Netz mit dem Mobiltelefon eine Verbindung aufbauen möchte, wird dieses über alle Basisstationen der Location Area gerufen und bei Meldung die Verbindung über die Basisstation, an der das Endgerät sich meldet, aufgebaut.

Dem Mobiltelefon dagegen ist genau bekannt, in welcher Funkzelle es sich befindet. Im Standby-Betrieb scannt es die Nachbarzellen, deren Trägerfrequenzen es von der Basisstation auf speziellen Informationskanälen mitgeteilt bekommt. Wird das Signal einer der Nachbarzellen besser als das der aktuellen Zelle, dann wechselt das Mobiltelefon dorthin. Bemerkt es dabei eine Änderung der Location Area, dann muss es dem Netz seinen neuen Aufenthaltsort mitteilen.

de.wikipedia.org/wiki/GSM#Netzarchitektur

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Basiswissen 3: Wie gross sind die Funkzellen?

Die einzelnen Funkzellen sind in der Regel wabenförmig und erstrecken sich über das gesamte Bundesgebiet. Sie verfügen über unterschiedliche Größen. So reicht der Durchmesser der Zellen von unter 100 Metern in Innenstädten, wo sie unter Umständen nur ein paar Häuser oder einen U-Bahnhof versorgen, bis zu mehreren Kilometern auf dem Land.

http://www.izmf.de/de/content/wie-sind-funkzellen-und-mobilfunknetze-beschaffen

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Die Zeiten in der oberen Tabelle kommen also zustande, weil zu den dort angegebenen Zeiten das Netz mit dem Handy (MK und MA) Verbindung aufnahm, weil es SMS oder Anrufe gab. Das Handy antwortete dem rufenden Netz, und zwar genau der Netzantenne, von der es das beste (stärkste) Signal bekam.

So arbeiten auch IMSI-Catcher. Mit starken Signalen, hohen Sendeleistungen werden die Handys im Umkreis eingefangen, und werden so überwachbar. Man kann (Dienste etc) mithören.

Silent Pings veranlassen das Handy, sich zu melden, auch das ist ein prima Überwachungswerkzeug, um Bewegungsprofile des Nutzers zu erstellen.

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Beispiel 1:

15:26 Uhr, Kiesewetters Handy antwortet dem rufenden Netz, und verbindet sich mit der Funkzelle Europaplatz Heilbronn. Laut Akten war das Handy noch bis nach 17:00 Uhr auf der Theresienwiese.

Die Telekom UND das Handy registrieren eine eingehende SMS:

Alle anderen Anrufe DANACH laufen zwar im Gerät auf, sie sind im Gerätespeicher verzeichnet, aber die Telekom-Netzabfrage beinhaltet sie nicht, es sind also keine Anrufe auf der bei der Telekom abgefragten Kiesewetter-Telefonnummer.

Und das ist ein Problem. Es fehlen die Telekom-Records für den 2. privaten Handyvertrag Kiesewetters.

Was ist da passiert?

15:26:43 – da schickt die Kurzmitteilungszentrale von o2 an Kiesewetters Nr. eine SMS

Wenn die drei Anruf-Doppels (11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56) tatsächlich Anrufweiterleitungen wären, dann gingen die zwar ans NOKIA 6610, wurden aber von Kiesewetter am NOKIA 6111 angenommen. Das wäre dann bei den Geo-Daten unbedingt zu berücksichtigen! (Konkret: zwischen den beiden Anrufen 11:48:53 und 11:51:58 hat sich das NOKIA 6610 nicht bewegt, das NOKIA 6111 aber sehr wohl! Allerdings wurde dann bis zum Zeitpunkt des dritten solchen weitergeleiteten Anrufes auch das NOKIA 6610 bewegt!)

Jetzt wird es aber kompliziert!

Woher wissen wir, dass Kiesewetter ein Nokia 6111 UND ein Nokia 6610 hatte?

Aus den IMEI-Nummern! Da gibt es Prüfziffern! Hersteller- und Modellabhängige Prüfziffern. 

hier: http://www.nobbi.com/

Erläuterung zur IMEI des NOKIA 6111: tatsächlich muß sie lauten 35977400-188569-5 (8-stellige TAC, 6-stellige Seriennummer des Gerätes, Prüfziffer).
Die ‚5‘ ist die korrekte Prüfziffer für dieses individuelle Gerät – da sie aber im Netz nicht an den Provider übertragen wird, sondern lediglich im Gerät gespeichert wird, wird bei Übermittlung im Netz (also bei Telefonat oder SMS) immer eine ‚0‘ übertragen.
==> Für das als privat angenommene Handy von Michèle Kiesewetter wird also die IMEI auf der Telekom-Auskunft mit 35977400-188569-0 korrekt angegeben.

IMEI des NOKIA 6610: Auf der Telekom-Auskunft wird die IMEI dafür mit 35152700-593990-53 angegeben.

Die Prüfziffer ist falsch, es müsste eine 2 am Ende sein?

imei6610

Wie kann die Telekom-Auskunft eine IMEI mit falscher Prüfziffer beinhalten?

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Es sind folgende Geräte vorhanden:

Michèle Kiesewetter
Nokia 6111
IMEI 35977400-188569-0
SIM-Karte 262 01 9437131029 (D1)
=> +49 160 94760048
(Wurde laut Kaufvertrag am 13.11.2006 im T-Punkt Breuningerland in Sindelfingen gekauft.)
(Auf dieser SIM-Karte empfängt Kiesewetter alle ankommenden SMS und auch die drei vermutlich weitergeleiteten Anrufe 11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56.)

SIM-Karte 262 07 3990106615 (o2)
=> TelNr. ??
(Über diese o2 SIM-Karte hat Kiesewetter bis gegen 15:00 Uhr alle ihre SMS verschickt – und diese Karte auch nur für’s SiMSen benutzt. Danach taucht diese SIM-Karte nicht wieder auf.)

Nokia 6610
IMEI 35152700-593990-53   SIM-Karte 262 01 9732073318 (D1)
(Von dieser SIM-Karte werden die drei Anrufe 11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56 auf die D1-SIM-Karte im Nokia 6111 weitergeleitet.)

LG G7050
IMEI 35226100-xxxxxx-0
(Soll laut in ihrer Wohnung gefundener Verpackung von T-Mobile sein, mit EVN von 2005 bis Mai 2007.)

(Quellen laut Blog: Ordner 6 Heilbronn; in Ordner 34 Heilbronn soll es einen Handy-Auswertungs-Zwischenbericht 2011 geben;
Details u.a. hier sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/27/heilbronn-wurde-kiesewetters-handy-ausgetauscht/)

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„Wenn die drei Anruf-Doppels (11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56)… “ siehe Liste der Telekom. Standorte rechts!

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Wenn die drei Anruf-Doppels (11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56) tatsächlich Anrufweiterleitungen wären, dann gingen die zwar ans NOKIA 6610, wurden aber von Kiesewetter am NOKIA 6111 angenommen. Das wäre dann bei den Geo-Daten unbedingt zu berücksichtigen! (Konkret: zwischen den beiden Anrufen 11:48:53 und 11:51:58 hat sich das NOKIA 6610 nicht bewegt, das NOKIA 6111 aber sehr wohl! Allerdings wurde dann bis zum Zeitpunkt des dritten solchen weitergeleiteten Anrufes auch das NOKIA 6110 bewegt!)

Das ist ein Problem.

2 Handys, ein rotes Klapphandy (Schiebehandy) Nokia 6111 mit SIM der Telekom-Auskunft,
und ein silbernes Nokia 6610 (?) mit SIM ohne Netzbetreiber-Auskunft und mit Weiterleitung auf das 6111.

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Wo war das Kiesewetter-Handy um 15:26 Uhr eingeloggt?

Am Europaplatz

Entfernung: rd. 1150 m:

1160 m

www.daftlogic.com/projects-google-maps-distance-calculator.htm

Die Funkantenne Europaplatz in der Bundesnetzagentur:

bna-europa

http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte/Default.aspx?x=0&y=0

einfach Heilbronn in die Suchmaske eingeben, reicht schon.

Die Standortdaten des Funkmastes:

mast euro

9 Mobilfunkantennen, letzte Erweiterung 2011.

2007 hatte dieser Standort also weniger Antennen, welche genau wissen wir nicht, aber da Kiesewetters Telekom-Handy sich dort einloggte, weil es um 15:26 Uhr gerufen wurde vom D1-Netz, gab es diesen Standort ganz sicher bereits 2007.

Etwas vergrössert sieht die Bundesnetzagentur-Mastenkarte so aus:

Europaplatz (=Einbuchung, roter Kasten) ist viel weiter entfernt als andere Antennen…

tatort

Am Bahnhof sind 3 Antennenanlagen mit Dutzenden Mobilfunkantennen, auch auf der anderen Neckarseite, viel näher am Tatort als der Europaplatz.

Man kann sich für jeden Standort die Anzahl der Antennen anzeigen lassen. Ist ein nettes Spielzeug 😉

Bleibt die Frage, ob das Handy wirklich noch auf der Theresienwiese lag.

Und wo es vorher war: 

Die gleichen Aufenthaltsorte oder Einbuchungsorte erkennt man an der identischen LAC/Cell-Nummer.

Das würde nämlich bedeuten, dass Michèle Kiesewetter sich zwischen 9.51 Uhr und mindestens 10.31 Uhr in der John-F.-Kennedy-Straße, vermutlich im Polizeirevier Heilbronn aufgehalten hätte, zwischen 11.36 Uhr und 11.47 Uhr dann auf der Theresienwiese, in den Akten dem Standort „Europa-Platz“ zugeordnet, wo um spätestens 15.26 Uhr ihr Handy wieder auftauchte.

BREAK !

Mittags war sie in der Sülmer City: 11:47 Europaplatz, 11:48 Sülmer City…

Das ist nahe am Europaplatz, war sie überhaupt auf der Theresienwiese wie behauptet?

sülmer city

https://www.google.de/maps/place/S%C3%BClmerstra%C3%9Fe,+74072+Heilbronn/@49.1440349,9.2208249,16z/data=!4m2!3m1!1s0x47982f4168ce61ff:0xa5deb9b39bc0f9f7

Das ist alles nicht wirklich ausermittelt…

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Weitere Fragen:

Das Handy müsste sich also, wenn man die leeren Zeilen der Telekom-Tabelle so interpretiert, zwischen 12.21 Uhr und 15.10 Uhr auf dem Polizeirevier Heilbronn befunden haben und kann den Weg zur Theresienwiese wohl kaum gemeinsam mit Michèle Kiesewetter zurückgelegt haben.

Verwunderlich ist nur, dass das Handy dann bis mindestens 00.24 Uhr bei der Theresienwiese (Europa-Platz) geblieben sein müsste, bei den restlichen SMS erfolgt keine neue Standortzuordnung!

Zum Vergleich: Martin Arnold soll sich um 10.37 Uhr in Heilbronn-Böckingen, Wilhelm-Leuschner-Straße aufgehalten haben (war dort am Funkmast eingeloggt)

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Wo war Arnold?

leuschner

Um ca. 11 Uhr, da waren 3 Zeugen sicher, war der 5er BMW aber beim Bäcker, Kamps, Schellengasse!

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/13/trugspuren-in-heilbronn-2007/

Wo ist diese Strasse? „da bei Bäcker Kamps“?

schellengasse kamps

Kamps ist neben der Fußgängerzone, „Sülmer Strasse“, leider gibt es keinen Nachweis in den Akten dazu, wo sein Handy war: Keine SMS, keine Anrufe… keine Funkmastenbestimmungen.

Martin Arnold
Nokia 6300
IMEI 35393301-096546-0
SIM-Karte 262 03 xxxxxxxxxx (e-plus)
=> +49 163 6276653

SIM-Karte 262 02 xxxxxxxxxx (D2)
=> +49 174 8545046
[nachdenkerin meint, nur zur Umgehung der SIM-Sperre ins Handy eingesetzt:

„Dem Arbeitsbereich DVE wurde am 27.04.07 das Handy Nokia 6300 des Verletzten ARNOLD übergeben.
Das Gerät war ausgeschaltet. Durch Einsetzen einer fremden SIM-Karte konnte die PIN-Eingabe umgangen werden.“  
Ordner8, S. 18 ]
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Dienst-Handy (3FEG der PD Heilbronn)
Nokia ?? (oder Siemens?)
IMEI ??
SIM-Karte 262 02 3013815517 (D2)
=> +49 173 3280442

Die Diensthandy-Unterlagen fehlen… verloren, nicht neu angefordert. Verschmerzbar, weil dort niemand anrief? Oder stimmt das nicht?

Wie weit überlappen sich die Funkzellen? Reichen sie in Innenstädten wirklich 2 km weit? Trotz mehrerer Antennen dazwischen?

2050 m

Ist der „gemeinsame Tagesablauf“ von Kiesewetter und Arnold bewiesen, ist er unstrittig, ist dazu alles Nötige in den Akten, um ihn voraus zu setzen, wie das ständig geschieht?

Wir meinen, dem ist nicht so, im Gegenteil stellen sich ein ganze Reihe von Fragen.

Das Ganze ist nicht ausermittelt, nicht nachvollziehbar belegt, nicht sauber abgeleitet. Eine Darstellung der den Handy-Netzen 2007 zugeordneten Funkantennen-Standorte fehlt. Diese wäre jedoch zwingend nötig gewesen. Bis zu 27 Antennen an einem Standort deuten auf alle Netze dort hin.

Auch bei 6-10 Antennen pro Standort ist davon auszugehen, dass die 4 grossen Netzbetreiber dort alle mindestens je 1 Anrenne hatten.

Aber ein genauer Nachweis fehlt.

Immer wenn Obligatorisches fehlt, dann ist Vorsicht geboten.

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25.4.2007, TEIL 11: Handynetz-Funkantennen

Einbuchungen am 25.4.2007, Privathandys Kiesewetter und Arnold, Diensthandy-Unterlagen „verschwanden“:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/25/25-4-2007-die-fehler-der-ermittler-teil-3-wo-waren-kiesewetter-und-arnold-vor-dem-mord/

Grafisch umgesetzt:

Masten (Antennen) in Heilbronn Zentrum 2006/2007:

Nach   http://turm.handymasten.com/Abdeckung/3G-Netz/Heilbronn  gab es nur 4 Funk-Antennen in der City:

zum vergrössern anklicken

w87hslby

Das sind zuwenig, denn es müssen deutlich mehr sein, siehe ganz oben, die Einbuchungen.

2007-falsch

Dazu das HN-Team:

1) Es liegt noch immer mindestens der Handymast „Schmollerstraße / Ecke Stuttgarter Str.“ zwischen den anderen beiden. Allerdings eben nicht mehr ein halbes Dutzend weitere – leicht zu überprüfen, wenn Du auf der „Handymasten“-Seite zunächst die Jahreszahlen auf 1995 und 2007 setzt, ohne Häckchen bei „Kein Datum Auswahl“ – und dann das Häckchen machst, also die Jahresbegrenzung aufhebst. Folge: die Masten werden deutlich mehr. Da sich dieses Häckchenspiel beliebig hin und her wiederholen läßt, wird die Veränderung in der Mastendichte deutlich(er).

2) Trotzdem meine ich, daß Deine Schlußfolgerungen im Blog weiterhin Bestand hat, daß Arnold und Kiesewetter zur fraglichen Zeit an getrennten Orten gewesen sein müßten – weil eben mindestens ein Handymast dazwischen steht und dort keine Einbuchung erfolgte (was jedoch hätte müssen, weil jeweils in den nächstgelegenen sendestärksten Mast die Einbuchung erfolgt).

Ein Anderer aus dem Team:

Im Jahr 2007 scheint es wirklich laut Karte nur den Handymast „Schmollerstraße / Ecke Stuttgarter Str.“ zwischen den beiden Einbuchungs-Handymasten gegeben zu haben. Es bleibt trotzdem äußerst unwahrscheinlich, dass Arnold und Kiesewetter innerhalb von maximal einer Minute selbst bei grüner Welle, aber sicherlich ohne Blaulicht die zwischen den beiden Einbuchungs-Handymasten liegende Funkzelle durchquert haben. Die Überschneidungen der Funkzellen sind gering. Die Schulung sollte um 12.30 Uhr im Polizeirevier Heilbronn in der John-F. Kennedy-Str. 14 beginnen. Es macht also Sinn, dass Kiesewetter 15 Minuten vor Beginn der Schulung mit wem auch immer im Fahrzeug am Polizeirevier geparkt hat oder dort ausgestiegen ist.

Arnolds Handy soll um 12.23 Uhr und um 13.20 Uhr in der Südstraße eingebucht gewesen sein, also auch kurz vor und zum Zeitpunkt der Schulung, an der er ja angeblich mit Kiesewetter teilgenommen haben soll. Den Handymast an der Südstraße soll es laut Karte aber erst ab dem 01.02.2013 gegeben haben. Gibt man den Zeitraum bis 2007 ein, so wird in der Nähe der Südstraße kein einziger Handymast angezeigt. Dies könnte bedeuten, dass es einige der anderen später erscheinenden Handymasten 2007 doch schon gegeben hat, oder aber, dass die Einbuchungs-Daten frei erfunden sind. Dann müsste man sich allerdings die Frage stellen, warum nicht der Einfachheit halber dieselben Masten für beide Handys erdacht wurden.

Noch Jemand:

Die Funkzellen zur Einbuchung von Kiesewetters Handy zwischen 11.24 Uhr und 12.04 Uhr grenzen alle direkt aneinander, die Handymasten sollen laut Karte aber erst seit 2008 (Sülmer City) , 2011 (Nähe Europa-Platz) und 2012 (Mannheimer Straße / Paulinenstraße) existieren… Bei einigen SMS erfolgte eine Neu-Einbuchung (s. Sülmer City, drei Mal hintereinander), bei anderen SMS nicht, warum auch immer. Mich irritiert ein wenig das Telefon-Gespräch, das Kiesewetter um 12.11 Uhr  (T-Mobil-Liste) geführt haben soll, noch eingeloggt beim Sendemast „Mannheimer Straße / Paulinenstraße“. Gut vier Minuten später hat sie der Aufstellung gemäß eine SMS aus der Funkzelle John-F.-Kennedy-Straße heraus abgeschickt. Zwischen den beiden Handymasten müssten aber noch andere Funkzellen wie z. B. die in der Südstraße gelegen haben. Etwas besser passen würde allerdings die Anruf-Zeit 12.09 Uhr aus der Handy-Telefonliste. In sechs bis sieben Minuten ließe sich die Strecke schon eher zurücklegen. Das Telefongespräch mit Bb 71 muss zügig beendet worden sein, da Michèle Kiesewetter dann ja die SMS verfasst hat.
Die ganze Geschichte ist äußerst komplex. Man muss aufpassen, dass man nichts Entscheidendes übersieht oder die falschen Schlüsse zieht.

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Und so kamen wir drauf, wo der Fehler in der „Masten-Darstellung“ zu suchen ist.

Des Rätsels Lösung ist bei der Bundesnetzagentur zu finden!

Es wird immer nur das Datum der letzten Erweiterung angegeben. 

emf3.bundesnetzagentur.de/statistik_standort.html

Nicht jede neue benötigte Mobilfunkzelle (Mobilfunkstandort) führt zu einem separaten Funkanlagenstandort. Oftmals nutzen die Mobilfunknetzbetreiber gemeinsame Standorte. Die Bundesnetzagentur führt hierzu eine Statistik.

Laut Bundesnetzagentur gab es 2007 bei 44% der Standorte nur eine Mobilfunkanlage, bei 31% waren zwei Mobilfunkanlagen am selben Standort installiert. Für die Innenstadt von Heilbronn findet man keinerlei Informationen zur Zahl der Netzbetreiber pro Sendemast-Standort oder zu einer möglichen Mitbenutzung der Funkanlage durch andere Handynetzbetreiber.

Zuerst liefen wir noch in die falsche Richtung:

Offen blieb ja (u.a.) die Frage, wie zuverlässig die Daten (Handymast-Eintragungen) auf handymasten.com denn so sind. Dazu habe ich jetzt mal detailliert die „EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur“ durchgeackert. Die ist dafür top, weil sich aus dieser Datenbank für jeden Sendemasten die Standortbescheinigungs-Nummer und das Datum der Erteilung herausfinden lassen.
emf3.bundesnetzagentur.de/karte/Default.aspx

Für unseren Kartenausschnitt „Heilbronn“ (siehe oben die Kartenausschnitt-Vergrößerung von mir) von Nord nach Süd alle Funkmasten durchgehend, bedeutet dies:
– Motkestraße (Höhe 32,40): Standortbescheinigungs-Nr.: 770252, Datum der Erteilung: 23.02.1999
– Motkestraße (Höhe 29,28): Standortbescheinigungs-Nr.: 770490, Datum der Erteilung: 14.04.2011 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Motkestraße (Höhe 29,40): Standortbescheinigungs-Nr.: 27011170, Datum der Erteilung: 27.05.2015 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Mönchseestr. (Höhe 37,55): Standortbescheinigungs-Nr.: 27011802, Datum der Erteilung: 30.09.2014 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Urbanstraße (Höhe 20,00): Standortbescheinigungs-Nr.: 27011076, Datum der Erteilung: 17.04.2012 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Südstr./Solothurner Str. (Höhe 15,50): Standortbescheinigungs-Nr.: 771157, Datum der Erteilung: 01.02.2013 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Schmollerstr./Stuttgarter Str. (Höhe 14,40): Standortbescheinigungs-Nr.: 771272, Datum der Erteilung: 24.09.2004
– Silcherstr. (Höhe 21,05): Standortbescheinigungs-Nr.: 771680, Datum der Erteilung: 29.06.2012 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Beethovenstr./Charlottenstr. (Höhe 26,85): Standortbescheinigungs-Nr.: 770686, Datum der Erteilung: 03.06.2013 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Kauffmannstr. (Höhe 23,85): Standortbescheinigungs-Nr.: 770679, Datum der Erteilung: 21.04.2015 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– John-F.-Kennedy-Str. NW (Höhe 14,00): Standortbescheinigungs-Nr.: 770063, Datum der Erteilung: 14.03.2001
– John-F.-Kennedy-Str. SO (Höhe 28,64): Standortbescheinigungs-Nr.: 771174, Datum der Erteilung: 11.08.2011 ==> gab es also 2007 noch nicht!
– Lise-Meitner-Str. (Höhe 16,70): Standortbescheinigungs-Nr.: 771564, Datum der Erteilung: 28.01.2005

==> Es wurden dort tatsächlich 2007 nur die von mir eingezeichneten vier Handymasten betrieben – alle anderen kamen erst später hinzu (bekamen erst später ihre Betriebsgenehmigung erteilt laut Bundesnetzagentur).

Unqualifizierter Einwurf von fatalist:

ich muss jetzt doof fragen:
kann es sich bei den Masten um „Neuerrichtungen am alten Standort“ handeln?

Qualifizierte Antwort des Teams: Erweiterung, Du Depp, nicht Neuerrichtung!“

Hmm, genau sowas habe ich mich auch gefragt – mit Blick auf die Nummern der vergebenen Standortbescheinigungen. Wenn diese Nummern auch nur ‚irgendwie‘ fortlaufend vergeben werden (z.B. von der Datenbank automatisch beim Anlegen eines neuen Datensatzes für einen neuen Handymasten – wofür einige Praxiserfahrungen sprechen dürften), dann würde auch ich eher davon ausgehen, daß die ganzen mit 77xxxx beginnenden Nummern (also alle 6-stelligen) schon seit Jahren bestanden haben dürften.

Der Standort „Moltkestraße I: Standortbescheinigungs-Nr.: 770252, Datum der Erteilung: 23.02.1999“ wäre nach dem Erteilungsdatum ja der älteste, hat aber nicht die niedrigste Standort-Nummer. Die hat der Standort „John-F.-Kennedy-Str. NW: Standortbescheinigungs-Nr.: 770063“, aber dort ist als „Datum der Erteilung: 14.03.2001“ in der Datenbank der Bundesnetzagentur eingetragen.

Also, die Eingangsfrage stelle ich mir auch schon seit ich diese EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur gefunden habe (die ansonsten eine echte Fundgrube ist). Meine Vermutung daher:
==> Immer wenn an einem bereits bestehenden Handymast noch eine weitere Antenne anmontiert wurde und diese genehmigt und in die Datenbank eingetragen wird, aktualisiert sich dort auch das Datum der „Erteilung der Standortbescheinigung“ (dann wäre das angegebene Datum also sowas wie das ‚Datum der letzten Änderung‘).

Hieße in Konsequenz für uns hier, folgende Annahmen müßten zulässig sein:
– sortieren aller 13 Handymasten im betreffenden Kartenausschnitt nach ihren Standortbescheinigungs-Nummern;
– die höchste Standort-Nummer, die dann noch ein Zulassungsdatum bis zum Tat-Datum hat, sollte recht wahrscheinlich auch schon am Tat-Tag (25.04.2007) bestanden haben (auch wenn an diesen Masten noch später weitere Antennen anmontiert wurden und damit ein späteres Bescheinigungsdatum hinterlegt ist);
– die dann in unserem Sample verbleibenden Handymasten dürften somit schon 2007 dort gestanden haben (höhere Nummern jedoch eventuell noch nicht – auffällig ist ja der Sprung von den 6-stelligen 77xxxx-Nummern dann auf die viel höheren [= späteren] 7-stelligen 27011xxx-Nummern – das dürften die tatsächlich späteren Ergänzungsmasten sein – eventuell auch erst mit den UMTS-Erweiterungen eine vorlaufende ‚2‘ bekommend? z.B. Fall Moltkestraße III, siehe unten ??).

Ok, wenn ihr meinen Vermutungen bis dahin folgt, dann ergibt sich folgende Handymasten-Standort-Liste für das Jahr 2007 als recht wahrscheinlich (ich sortiere im Kartenausschnitt wieder von Nord nach Süd):

– Moltkestraße I (Höhe 32,40): Standortbescheinigungs-Nr.: 770252 (3 Mobilfunk-Sendeantennen; zusätzlich 3 als „sonstige Funkanlagen“ bezeichnete Antennen = diese eventuell Polizei+Feuerwehrfunk ??)
– Moltkestraße II (Höhe 29,28): Standortbescheinigungs-Nr.: 770490 (bis zu 18 Mobilfunk-Sendeantennen, Ausbaustand 2011)
– Südstr./Solothurner Str. (Höhe 15,50): Standortbescheinigungs-Nr.: 771157 (bis zu 12 Mobilfunk-Sendeantennen, Ausbaustand 2013)
– Schmollerstr./Stuttgarter Str. (Höhe 14,40): Standortbescheinigungs-Nr.: 771272 (3 Mobilfunk-Sendeantennen)
– Beethovenstr./Charlottenstr. (Höhe 26,85): Standortbescheinigungs-Nr.: 770686 (bis zu 15 Mobilfunk-Sendeantennen, Ausbaustand 2013)
– Kauffmannstr. (Höhe 23,85): Standortbescheinigungs-Nr.: 770679 (bis zu 9 Mobilfunk-Sendeantennen, Ausbaustand 2015)
– John-F.-Kennedy-Str. NW (Höhe 14,00): Standortbescheinigungs-Nr.: 770063 (1 Mobilfunk-Sendeantenne)
– John-F.-Kennedy-Str. SO (Höhe 28,64): Standortbescheinigungs-Nr.: 771174 (bis zu 8 als „sonstige Funkanlagen“ bezeichnete Antennen, kein Mobilfunk = nur Polizei+Feuerwehrfunk ??)
– Lise-Meitner-Str. (Höhe 16,70): Standortbescheinigungs-Nr.: 771564 (6 Mobilfunk-Sendeantennen)

Der Standort John-F.-Kennedy-Str. NW wäre demnach in unserem Kartenausschnitt der älteste Handymast-Standort (Nr. 770063), der Standort Lise-Meitner-Str. (Nr. 771564, letzte Bescheinigungserteilung: 28.01.2005 – damit also sicher im Jahr 2007 schon bestanden) würde nach unseren Zuverlässigkeitserwägungen die höchste „sichere“ Standort-Nummer darstellen. Damit fielen nur die drei Standorte mit 27011xxx-Nummern als „vermutlich erst später erreichtet“ (oder eben mit der UMTS-Erweiterung stark ausgebaut und daher mit neuer Systematik benummert?) heraus – und der eine Standort Silcherstr. (Höhe 21,05): Standortbescheinigungs-Nr.: 771680 (bis zu 12 Mobilfunk-Sendeantennen, Ausbaustand 2012) könnte zwar 2007 schon bestanden haben (wofür einiges spricht, weil die Nummer nicht viel höher als die letzte zuverlässige ist), aber wegen dieser Rest-Unsicherheit würde ich den ebenfalls eher nicht mit berücksichtigen.

Und: auch an den dann herausfallenden Standorten spricht einiges dafür, daß dort auch schon bis 2007 ein Handymast gestanden haben dürfte. Ein hervorstechendes Beispiel: Standort Moltkestraße III weist heute (letzte eingetragene Änderung 27.05.2015!) mit 27 Mobilfunk-Sendeantennen die höchste Anzahl aller Masten im Kartenausschnitt überhaupt auf, bleibt aber vorsichtshalber in unserer Liste unberücksichtigt.

==> Resümee:
a) In jedem Falle haben wir (mindestens) neun Handymasten im betreffenden Stadtgebiet – und damit mehrere zwischen den (nahezu) zeitgleichen Einbuchungen von Arnold im Norden und Kiesewetter im Süden.
b) Damit spricht auch weiterhin sehr viel für die These, daß die beiden *NICHT* gleichzeitig an der Schulung mittags teilgenommen haben können – somit Arnold eventuell zunächst in einem T4 mit anderen Kolleg_innen unterwegs war, aber eben nicht mit Kiesewetter … und alle anderen, daran anschließenden Mutmaßungen und Vermutungen.

Randbemerkung: wenn alle diese Vermutungen (zur Datenbankeintragung Bundesnetzagentur) zutreffend sind, dann spricht auch einiges für die Vermutung, daß die Datumsselektion auf handymasten.com sich genau an dem in der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur hinterlegten letzten Erteilungs- (=Genehmigungs-)Datum orientiert. (Woher sollen die auch sonst ihre Daten haben?)

Okay. Das ist schlüssig.

Erweiterungen an bestehenden Anlagen führen nicht zu einer „neueren Nummer“ im Sinne von „höherer Nummer“, die alte, niedrigere Standortnummer bleibt erhalten.

ABER die Erweiterung ändert das Datum der Betriebsbescheinigung: Immer aktualisiert auf den letzt-erweiterten Stand.

Es hat nicht jemand 27 Antennen diverser Betreiber plötzlich an einem Masten neu errichtet, sondern es wurden an den alten Standort im Laufe der Jahre immer mehr Antennen verschiedener Betreiber zugebaut, bis es dann irgendwann 27 waren. Und das Datum der Betriebserlaubnis ist das Datum der letzten Erweiterung, jedoch unter der ursprünglichen Bestands-Standortnummer.

Konsequenz: Die These ist richtig und verifiziert: Kiesewetter und Arnold waren kurz nach 12 Uhr nicht gemeinsam unterwegs. Es lagen mehrere Funkmastenstandorte zwischen ihnen, wo ihre Handys nicht eingebucht waren.

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Es ist ganz simpel, jetzt:

Arnold hat sich in der Südstrasse eingeloggt in die Handyzelle dort, um 12:23 Uhr im Jahr 2007. Den Handymast an der Südstraße soll es laut Karte aber erst ab dem 01.02.2013 gegeben haben.

Das heisst: Erweitert nach 25.4.2007, zuletzt 1.2.2013, aber es gab ihn natürlich (mit weniger Antennen) bereits 2007.

Ganz einfach zu verstehen, und die niedrige Standortnummer beweist das auch in der Datenbank der Bundesnetzagentur.

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Anmerkung: Inhaltliche Kommentare werden nicht auf dem Blog freigeschaltet. Wer dazu etwas bezuitragen oder zu bemängeln hat, der soll das im Forum und mit denjenigen Leuten tun, die diese Überprüfungen und Recherchen durchgeführt haben. Keine halbgaren Schnellschüsse, die nur verwirren. Geht gar nicht.

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Vielen Dank an das Team!

Grossartige, wichtige Arbeit!

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25.4.2007, TEIL 9: Wie das Diensthandy vom Siemens zum Nokia wurde, Funkantennen

Seit Tagen brütet das HN-Team des Arbeitskreises NSU über IMEI, IMSI, Gerätestandorten und Funkantennenstandorten, jeder einzelne Einbuchungsstandort der Handys von Kiesewetter und Arnold am 25.4.2007 wird mit den Originaldaten der Bundesnetzagentur abgeglichen. Es wird demnächst auch einen Blogbeitrag dazu mit einigen Überraschungen geben, für fatalist sind das jedoch böhmische Dörfer.

Diese Aussage verfestigt sich:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/25/teil-5-kiesewetter-und-arnold-waren-definitiv-nicht-gemeinsam-bei-der-angeblichen-schulung/

Im Zuge dieser Recherchen sind Widersprüche bei den IMEI-Gerätenummern bei Kiesewetters Handy aufgetaucht, da geht es um Prüfziffern und ähnlich komplizierte Dinge.

Bei den 2007 vorhandenen Funkmasten der Handynetze in Heilbronn müssen die „polizeilich festgestellten Einbuchungsantennen“ existiert haben, das ist ja zwingend logisch, und laut dieser Karte trifft das gar nicht zu:

Eine Überprüfung bei der Netzagentur selbst war also erforderlich, wann welche Antenne gebaut wurde, wann die bis zu 27 (!!!) Antennen an ein und demselben Standort montiert wurden, denn immer nur die letzte Veränderung (Zubau!!) ist dokumentiert, den Standort gab es mit weniger Antennen also schon Jahre zuvor, und man muss sich mit der Telekom-Auskunft befassen, mit den IMEI-Nummern befassen, welche Handys denn dort überhaupt „die Echten“ sind: Rote oder silberne. Welche Modelle? Ein altbekannter Widerspruch bei Kiesewetters Handy, der durch den Tatortbefund nicht aufgelöst werden konnte. Sicher nur ein „Fehler“…

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Und dann schreibt jemand (im internen Ermittlungsstrang) zu den IMEI-Nummern:

IMEI des NOKIA 6610, das als ihr dienstliches Handy angesehen wird. Auf der Telekom-Auskunft wird die IMEI dafür mit 35152700-593990-53 angegeben. Das ist sehr verwirrend und kann eigentlich nicht sein. Eigentlich müßte auf der Telekom-Auskunft die IMEI mit 35152700-593990-0 ausgewiesen werden.

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Stoppschild-uebersehen_ArtikelQuer

Es gibt keine Telekom-Netzrecords für das Diensthandy!

Vom Provider Vodafone D2 für dieses Handy angelieferte Verbindungsdaten gingen auf dem elektronischen Postweg verschollen oder wurden möglicherweise versehentlich gelöscht.

Auf eine erneute Anforderung wurde verzichtet, da die Daten aus dem Handy bzw. der SIM-Karte ausgelesen werden konnten und die ab- und eingehenden Gespräche im Handy-Speicher vorhanden und ohne Relevanz waren.“

Sehen Sie, warum Teamwork nötig ist?

Weil man sonst -als Einzelkämpfer- immer immer immer etwas Wichtiges übersieht.

diensthandy

In den Akten sind NUR die Records der Telekom für Kiesewetters privates Handy.

handy-mk

Und wenn dort 2 verschiedene IMEI-Nummern für Nokia-Handys auftauchen, dann ist das sehr sehr merkwürdig.

Das HN-Team wird es klären…

Auch bei den Arnold-Akten fehlt die Bezeichnung des Diensthandys. Was ist das für ein Handy? Ein Nokia? Warum steht das dort nie geschrieben, Hersteller, Typ, Modell, IMEI Nummer?

Ordner 8:

handy-ma

Arnold nutzte ein Nokia 6300:

handy-ma4

Das Diensthandy 3FEG im BMW-Streifenwagen ist vom Typ her unbenannt, lief aber mit einer Vodafone-D2 SIM.

Die Standortdaten sind äusserst wichtig, wo war dieses Handy (und damit der Streifenwagen) wann genau eingebucht, bei welcher Antenne?

Diese Daten gibt es nicht. Gingen „verloren“, wurden nicht neu angefordert…

Die Telekom meinte: Nö.

handy-3feg

Aber es war doch eingeschaltet, als man es anrief, um es zu finden, es lag eingeschaltet in der Mittelkonsole unter einem Notizbuch, und es fehlt das Foto im Tatortbefund… was das denn für ein Handy ist.

Das sind „Fehler“ ?

Was war das für ein Handy, das Diensthandy 3 FEG im BMW, eingeschaltet? Welche IMEI-Nummer hat es? Wo war es wann eingebucht am 25.4.2007?

Wissen wir nicht.

Was wissen wir aus den Akten zu diesem Diensthandy?

Ordner 1, komplett veröffentlicht:

diensthandy o1

Sieh an, es ist ein Nokia!

Ohne Fingerabdrücke, und ohne DNA ! Wie die Handfunkgeräte in der Beifahrertür auch!

dna-opfer

Das Diensthandy 3 FEG war also ein Nokia mit Vodafone-D2- SIM.

Ohne DNA der Besatzung drauf, und ohne Fingerabdrücke. Wie die Funkgeräte auch, aber ohne Foto in den Akten.

Und da ist was faul, wieder einmal.

KT-Antrag für das Dienst-Handy von 2007:

Ordner 23:

Ass. Kfz.5.1 und Kfz.5.2:
Am auf der Mittelkonsole des Dienst-Kfz. abgelegten Handy Siemens „3FEG“ wurden zwei Abriebe
(Kfz.5.1 – Display und Kfz.5.2 – Gehäuse) abgenommen

dienshandy-kt-2007

Ordner 26, Ergebnis 2009:

diensthandy kt 2009 funkgeräte 2009

eindeutige Zuordnung zu Michele Kiesewetter des NOKIA Handys 3 FEG.

Da ist wohl was „durcheinander geraten“. Privathandy und Diensthandy.

Und das hat man wohl auch bemerkt, denn bei den Ergebnisdarstellungen der DNA-Treffer von Kiesewetter und Arnold fehlt das Diensthandy. Und das Privathandy auch. TO.27 ist das Kiesewtter-Privathandy. Nokia 6111.

handy fehlt

Beide fehlen. KFZ 5 fehlt, das Diensthandy, und TO.27, das Privathandy fehlt auch.

Sie haben es bemerkt, dass da nicht korrekt ermittelt worden war, und sie haben es vertuscht.

Aust/Laabs meinen in „Heimatschutz“, das sei schlampig.

Der Arbeitskreis NSU widerspricht dem entschieden, und geht von Sabotage, von Aktenmanipulation und von Vertuschung aus. Ab dem 1. Tag.

CFr3rL7WIAAhVxs

Heilbronn, alles Schmuh. Garantiert sabotiert und vertuscht seit dem 25.4.2007. Mal noch ein Plakat, bitte!

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TEIL 5: KIESEWETTER UND ARNOLD waren definitiv nicht gemeinsam bei der angeblichen Schulung

ein Kommentar von moh

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Hier findet man die Handymasten in Heilbronn:

http://turm.handymasten.com/Abdeckung/3G-Netz/Heilbronn

19

@nachdenkerin fand heraus:

“Arnold wählte sich um 12:14 Uhr in der Moltkestraße, Hotel „Götz“ ein. Eine Minute erfolgte eine Einwahl von Kiesewetter in der 2,7 Kilometer entfernten John-F.-Kennedy-Straße. Beide Punkte liegen gem. Google 7 Fahrtminuten entfernt.”

Kommentar moh:

Zwischen den beiden Handymasten liegen auf der direkten Strecke ca. 5 weitere Handymasten-Funkzellen. Bei einer Minute zeitlichem Abstand hätten die Handys von Arnold und Kiesewetter, wenn sie im selben Fahrzeug gesessen hätten, zwangsläufig in benachbarten Funkzellen eingewählt sein müssen und nicht in den 2,7 km entfernten!

fatalist hat das mal eingezeichnet:

masten

http://www.senderkataster.at/technik

“Mobilfunk – Technische Informationen
Die Zentrale (Mobile Switching Center – MSC) leitet die Gespräche an jene Basisstation weiter, in deren Zelle sich das jeweilige Mobiltelefon befindet. Entfernt sich ein Mobiltelefon aus einer Zelle, wird die Verbindung automatisch von der Zentrale an die nächste Basisstation weitergegeben. Die Größe der jeweiligen Zellen richtet sich nach der erwarteten Anzahl an Mobilfunkteilnehmern in der Umgebung, dem Bebauungsgrad und der Landschaft sowie nach der eingesetzten Mobilfunktechnologie. UMTS-Anlagen haben in der Regel eine Reichweite von nur ein paar hundert Metern, während GSM-Anlagen eine Reichweite von einigen Kilometern haben können. In ländlichen Regionen mit kleiner Mobilfunkdichte sind die Zellen dementsprechend groß (bis zu 4 Kilometer Durchmesser), in Großstädten hingegen klein (200 bis 500 Meter Durchmesser). Damit ein Handy sicher funktioniert, müssen sich die Empfangsgebiete der umliegenden Basisstationen überlappen – ähnlich wie bei Straßenlaternen, die in kurzen Abständen stehen, um eine Straße vollständig auszuleuchten. Der Standort einer Basisstation hängt daher auch vom bestehenden Mobilfunknetz ab.
… Zur Addition elektromagnetischer Felder:
Jeder Mobilfunkbetreiber ist bemüht seine Netzplanung so effizient wie möglich zu gestalten; eine Überreichweite (Überlappung) der Zellen wird daher möglichst gering gehalten.”

Funke.ohne.Hajo@nsu.de hat die Funkzellen willkürlich mit 1500 Metern (Radius?) angesetzt. Das ist bei der in diesem Stadtgebiet von Heilbronn vorhandenen Dichte an Sendemasten völlig unsinnig. Es kann keine Überschneidungen der beiden Funkzellen Moltkestraße, Hotel „Götz“ und John-F.-Kennedy-Straße geben.

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Danke, moh, Technischer Sachverstand genau zur richtigen Zeit.

4kzvpr

Wir haben einen Aktenbeweis gefunden, demnach die beiden Opfer vor dem Mord nicht bei einer Schulung im Polizeirevier gemeinsam waren.

Das ist eine ganz wichtige Sache für die Bewertung dessen, was am 25.4.2007 wirklich geschah, und dass der konstruierte Tagesablauf des LKA Stuttgart nicht stimmen kann.

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Das Problem mit Kiesewetters Geldbörse

Gesucht wird immer noch die braune Geldbörse von Kiesewetter in der Ablage der Fahrertür neben der Tüte:

Warum wurde da nichts überprüft? Spuren, Inhalt…

Warum gibt es kein Foto dieser Geldbörse in der Tür?

Über 2 Jahre später:

Da fehlt was, ein Gegenstand der IMMER in Micheles Geldbörse war.

IMMER.

Das sagen alle Freunde, Kollegen, Familie.

Übereinstimmend.

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Ein Schild mit der Aufschrift „Hier wurde manipuliert“ wird man in den Akten nicht finden.

Also wird man sich mit den „unstimmigen, nervenden Details“ befassen müssen.

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Es fehlt ein Foto der Fahrertür-Innenseite.

Die Geldbörse ist nicht zu erkennen auf den Fotos die vorhanden sind.

Kollegen behaupten, zuerst sei davon die Rede gewesen, sie sei gestohlen worden. Dann plötzlich sei sie doch da gewesen.

Und wie der Zufall so spielt, fehlt das Tatortfoto der Innenseite der Fahrertür, mit der Geldbörse in der vorderen Ablage.

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Bei Arnold ist alles lückenlos dokumentiert, mit Fotos, und bei Kiesewetter fehlt Alles.

Bei Arnold verschwanden dafür die Gürtelhalter, 2 Belt Keeper, wurden im November 2010 (!!) aus der DNA-Untersuchung herausgenommen.

cop-belt ma

Aber seine Geldbörse war da, das Fabrikat wurde notiert, alles fein aufgelistet…

mageld2

Dienstausweis Kiesewetter, auch ein gutes Stichwort.

In einer Seitentasche befinden sich ein abnehmbarer Lautsprecher, ein Maniküreset im Mäppchen sowie in der anderen Außentasche Sammler für die Funkgeräte, Schreibmaterial und ein blaues Mäppchen mit Dienstausweis der Getöteten sowie Personalausweis und ein Stadtplan von Schwetzingen.

Der Perso war gar nicht im Portmonee, und zum Führerschein steht nichts geschrieben.

Was war denn dann überhaupt in der Geldbörse in der Fahrertürablage?

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Das Diensthandy Kfz.5 der FEG soll in der Mittelkonsole gelegen haben, vorn, wo die ins Armaturenbrett übergeht. Unter einem blauen Notizbuch verborgen.

Ohne DNA, ohne Fingerabdrücke dran.

Machen Sie das mal nach, ohne Handschuhe! Der Mundlos, der kann das, bei Winchester-Pumpguns!

funk

Das soll uns mal jemand vormachen, wie man Handys und Funkgeräte Fingerabdruck-frei und trotz Blutspritzern drauf DNA-frei in einen Streifenwagen legt.

Und wie es der Zufall so will, fehlt im Tatortbefund ein Foto des Ablagefaches in der Mittelkonsole.

mi-kons

ist da das blaue Notizbuch zu sehen, wenn man durch das Lenkrad hindurchschaut?

Warum gibt es kein vernünftiges Foto dieses Bereiches?

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Was ist mit dem roten Handy, das Kiesewetter in der Hand hatte, tot im Auto hängend?

handy2bkuhn

Ein rotes Handy!

handy2bhess

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/29/warum-rief-der-bfe-boss-das-handy-kiesewetter-an-die-tot-vor-ihm-lag/

Wichtig: Rausgeholt hat man Kiesewetter erst, als die Leute in den weissen Anzügen dort waren.

Wo sind die Auffindefotos mit ihr und Handy noch im Auto?

Wo sie das Handy in der Hand hielt?

Die werden gebraucht.

handy nicht rot

Der Tatort wurde manipuliert.

Warum?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/23/die-auswertung-des-diensthandys-ging-verloren-und-weitere-tatort-pannen-beim-polizistenmord/

HN: Dutzende Leute vor Ort, kein einziges Auffindefoto von Kiesewetter und Arnold im Tatortbefund

In Eisenach am Wohnmobil gibt es keine Auffindefotos, weil KOK Michael Lotz die Speicherkarte der Fotokamera der Berufsfeuerwehr beschlagnahmte, und diese Fotos bis heute unterschlagen werden. Das HN-Dienstwaffen-Problem, die Lage der Toten, „einer sass am Tisch“ (Feuerwehraussage), das ist alles bekannt.  Das Unterschlagen wird einen Grund haben. Einen sehr sehr gewichtigen Grund sogar.

Zwischenablage15

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In Heilbronn am Tatort des Polizistenmordes gibt es ebenfalls kein einziges Auffindefoto von Kiesewetter und Arnold in den Akten. Es gibt nur rekonstruierte Fotos, aus einer nachgestellten Szene, die auch so beschriftet sind.

auffinde mk

Wie kann es sein, dass niemand der Polizisten und Ersthelfer ein Handy zückte und Fotos der Auffindesituation machte?

Wer jetzt denkt, „ja die haben doch sofort Kiesewetter herausgezogen, ihren Tod festgestellt, da denkt doch keiner daran erst ein Foto zu machen!“, der liegt -wie ich selbst, lange Zeit- leider total falsch.

Heimatschutz:

rausgehievt

„Erst als die Kriminaltechniker vor Ort sind, und nicht früher, wird Kiesewetters Körper bewegt.“

Das heisst, dass die -in den Berichten der angeblich ersten Polizisten am Tatort fehlende- Notärztin Dr. S. den Tod der Polizistin diagnostizierte, als Kiesewetter noch im Auto hing. Erst als die Leute in den weissen Anzügen kamen wurde die Leiche bewegt. Nicht vor 14:30 Uhr, eher später. Kaum vor 14:40 Uhr.

hiever

Wer das nicht mehr gegenwärtig hat, der lese es jetzt nochmals nach, Heimatschutz, die Akten-Auszüge sind korrekt:

austlaabsheimatschutz100_v-TeaserAufmacher

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/21/hn-wer-waren-die-ersten-polizisten-am-tatort/

Welche Frage stellen Aust/Laabs?

Wer hat den Puls bei Kiesewetter genommen? Warum, und das wird die drängendste Frage sein, zieht niemand das Opfer ganz aus dem Auto? Eine Notärztin soll, bei halb-offener Tür, ein Opfer halb im Wagen liegend erstversorgt und dann dessen Tod festgestellt haben?

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Welche Frage ist in Wahrheit die Wichtigste?

Warum machte niemand Fotos?

bzw.

Wo sind die Fotos?

Hier sind sie nicht, da finden wir MK in Einzelteile zerlegt, MA im Grossbild im Krankenhaus, aber wir finden kein einziges Auffindefoto.

ein ganzer Ordner voller Fotos…

to-libi

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Verstehen Sie nicht? Warum das so wichtig sein soll?

Deshalb:

Kiesewetter hatte noch im Tod etwas in der Hand:
Herr Timo Heß, BFE 523, damaliger Einsatzleiter:

Frage:
Sind dir am Tatort irgendwelche besonderen Dinge aufgefallen, auch Kleinigkeiten, die vielleicht im ersten Moment gar nicht besonders erscheinen?

Antwort:
Was mir noch als Besonderheit in Erinnerung ist, ist die Hand von Michele, mit der sie noch ihr rotes Handy festgehalten hat.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/27/zuruck-auf-null-der-polizistenmord-am-25-4-2007-und-der-verbrannte-zeuge-florian-heilig/

Das rote Handy hatte sie noch in der Hand.

Dieses rote Handy:

detail mk

mkzensiert

„Ja aber… das ist doch silbern, und nicht rot“.

Eben drum. Das isses. Darum fehlen die Auffindefotos in den Akten.

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Immer noch nichts verstanden?

Lesen: Wurde das Handy ausgetauscht?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/27/heilbronn-wurde-kiesewetters-handy-ausgetauscht/

Keine Spurenauswertung des Handys trotz DNA-KT-Antrag:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/22/wurde-kiesewetters-handy-manipuliert-warum-fehlt-die-spurenauswertung-zum-handy/comment-page-1/

Auswertungen des Handys stimmen nicht mit Funkzellenauswertung überein, Auswertung Diensthandy ging verloren und wurde nie nachgefordert:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/23/die-auswertung-des-diensthandys-ging-verloren-und-weitere-tatort-pannen-beim-polizistenmord/comment-page-1/

Warum „ging alles verloren“, warum der Austausch des Handys?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/30/wer-holte-kiesewetter-zum-dienst-an-ihrem-todestag/

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Wir denken auch nicht, dass Kiesewetter und Arnold Zufallsopfer waren. Ganz und gar nicht. Da stimmen wir mit der Bundesanwaltschaft und den Linken Pseudoaufklärern und Pappdrachen-Konstrukteuren überein.

Nur geht unser Verdacht eben nicht zu einem Hirngespinst NSU, sondern zu den „lieben Kollegen“, zur Spitzeltheorie des Thomas Wüppesahl, wenn Sie so wollen.

Juni 2014!

“Kiesewetter wurde in eine Falle gelockt”,  “Ihre eigene Verwicklung ist gravierend”, 
“5 V-Männer auf Therersienwiese vor Ort”, “wenn sich ein Staat entschlossen hat organisierte Kriminalität zu betreiben”, “Heilig wurde zur Seite gebracht”

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/14/kiesewetter-wurde-in-eine-falle-gelockt-thomas-wuppesahl-kritische-polizisten/

Immer den Arnold weglassen, warum eigentlich? Weil seine Mutter mit einem Deutsch-Kasachen zusammenlebt, der ein hohes Tier im BfV gewesen sein soll und dort angeblich rausflog, weil er zu eng mit den Rauschgift-Schmugglerringen aus dem Osten zusammen gearbeitet haben soll?

Da müsste mal nachrecherchiert werden, Thomas Moser, Du hast das doch in die Welt gesetzt! „Arnolds Stiefpapa ein hohes Tier im BfV“, hat Moser behauptet.

Nur heisse Luft?

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Wenn der Arbeitskreis NSU behauptet, dass ab dem ersten Tag in Heilbronn aus der Soko heraus manipuliert wurde, dann hat das seinen Grund. Es ist nicht nur der vertuschte Audi 80 mit MOS-Kennzeichen, es ist nicht nur die Nichtauswertung der Opferklamotten über mehr als 2.5 Jahre, es sind nicht nur die vertuschten Spuren am Belt Keeper von Arnolds Gürtel und Waffenholster, es sind eben auch die Handys, es ist das BFE-Messer welches wieder auftauchte, was keinerlei Ermittlungen nach sich zog, und es ist der Falschbefund über die ersten Polizisten am Tatort.

Man hätte den vorgeschobenen Erst-Polizisten Thomas, Kind und Hinderer freundlicherweise den Namen der Notärztin mitteilen sollen, auf dass sie die auch erwähnen, in ihren Aussagen, und nicht alle 3 diese Notärztin vergessen.

Nach und nach trafen die aufgeführten Rettungskräfte ein:

RTW 1/83-2 (DRK): Tobias Diem, geb.: 16.10.82/HN u. Albert Lecher, geb.: 02.11.73
Frau Dr. Schröder (Notärztin in HN)
Dr. Hassling, Plattenwald
Ltd. Notarzt, Dr. Breuer
DRK, Markus Stahl u. Hans Jürgen Winkler, Rettungsassistenten v. Plattenwald
Christoph 41

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/21/hn-wer-waren-die-ersten-polizisten-am-tatort/

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Hochgradig kriminell, und auch noch dumm. Wer schützt uns vor dieser Polizei? Und vor ihren korrupten Befehlsgebern? vor unwilligen NSU-Untersuchungsausschüssen? Vor Werkzeugen des Tiefen Staates wie Nebenkläger-Anwälten, Verteidigern und der BRD-Journaille? Vor Beweismittelnachfindern im Zauberauto Florians wie Hajo Funke? Dem Tarifbetrüger?

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Keinen Dienst, trotzdem am Tatort? schon 20 Minuten nach den ersten Polizisten?

Jenseits des Gedöns werden freilaufende Mörder gesucht.

Auch die von Florian Heilig und die von Arthur Christ.

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