Schauprozess

#NSU Phantomschmerz-Debatten, während die Musik längst ganz woanders spielt

Bevor wir zum Selbstanklage-Journalismus in der linken Szene kommen, hier kurz „wo die Musik“ spielt, aktuell:

STRÖBELE HATTE DOCH RECHT? DIE CIA BAT UM SCHONUNG ANIS AMRIS?

Schärfere Polizeigesetze nützen nichts, wenn Gefährder wie Amri nicht eingesperrt noch abgeschoben werden, weil „das Staatswohl“ (wessen??) Todesopfer und Terroranschläge fordert?

Und sogar der Nichtsaufklärer-Bundestagsausschuss zum Weihnachtsmarktanschlag wird das nicht völlig ignorieren können, wie es aktuell aussieht:

IN SACHEN CIA UND ANIS AMRI UNBEDINGT KDF BEFRAGEN, ANGIES GEHEIMDIENSTE-STAATSSEKRETÄR!

Laut Videoaussagen jetzt sehr wohl ein Thema für die AfD im Amri-Untersuchungsausschuss. Es geht da offenbar um Strafvereitelung im Amt, um nicht verhinderte 12 Morde, um zahlreiche nicht verhinderte Verletzte, und und und.

Bislang waren sie alle recht zahm, um nicht zu sagen „angepasst“ dort. Der kritischste Abgeordnete war der von der FDP, nachlesbar hier: http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/07/09/russenpropaganda-zum-terroranschlag-breitscheidplatz/

Mal sehen, ob jetzt etwas Schwung in den lahmen Haufen kommt… die richtigen, die grundsätzlichen Fragen MUSS MAN STELLEN WOLLEN, liebe Wahrheitskämpfer in spe… da braucht es mehr Mut! Die Grundwahrheiten müssen hinterfragt werden.

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Gar keinen Mut braucht man als System-Journalist im linksliberalen Blätterwald, um NSU-Phantomdebatten zu führen, so wie hier:

 

Och Gottchen, der Ossi hat sich geärgert? Über eine Wessi-Tante, die ihn zum Schämen (und zum Verfassen einer Selbstanklage) in die Ecke gestellt hatte?

Isser brav auf diesen Arsch draufgesprungen, der sich ihm entgegen streckte, und „verteidigt sich“  wortreich?

Wie erbärmlich:

Erbärmliche Vorzensur, erbärmliche Phantomdebatte um den NSU.

Beweist doch erst einmal, wer die Morde ausführte. Ob es diesen NSU wirklich gab, oder ob er ein Cover up war, einen Inszenierung, eine Vertuschung.

Statt dessen bekommen wir von der Lügenpresse moralintriefende Essays vorgesetzt, die Besserwessi schimpft. der Opferossi jammert und heult, es ist so grottenschlecht gemacht, es ist die komplette Verblödung, ja die Vollendung der journalistischen Selbstverdummung.

Die Linke als Opfer des NSU, so wurde es einst vorausgesagt.

Liest man diesen ZEIT-Sermom, wovor ausdrücklich gewarnt wird vom AK NSU, dann weiss man instinktiv, dass das Ende nah ist.

Anfang 2015 in weiser Voraussicht dessen was kommen würde geblogt:

MORD AN EINER LEICHE

Das Ende der bundesdeutschen Linken im NSU

Ein Gastbeitrag

Der Verlauf des NSU-Dramas, das sich längst von der groben politischen Ausschlachtung in eine Dimension der privaten Irrationalität in ihrer Berufsehre beleidigter, von wirtschaftlichen Ängsten zerfressener Journalisten und Staatsschranzen verabschiedet hat, zeigt etwas sprunghaft Lebendiges hin zum Tod; bei aller Eintönigkeit der vorgebrachten Argumente.

Das Leben begegnet einem dabei freilich nicht immer in seiner angenehmsten Form.

Sicher, die deutschen Linken sind Pechvögel von der Gründung an, so ausgefressen sie auch daherkommen mögen. Wenn sie es nicht schaffen, in die Behaglichkeit der Bürgerstube aufgenommen oder verbeamtet zu werden, legen sie sich als Ersatz für die von der Welt aus Niedertracht verweigerte Hängematte eine bräsige ideologische Selbstgewissheit zu, die sie auch dort ins Recht setzt, wo es gar nichts mehr gibt, das für sie spricht.

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Der große, scheinbar unerklärliche Hunger nach Mythen, der diese heillos zerstrittene Gemeinde von Zeit zu Zeit erfasst, ist bei näherem Hinsehen durchaus verständlich. Vor 33 ausschließlich Mist gebaut und alles vergeigt außer den Rentenbescheiden, zum Beispiel für Noske und ein paar rührender Erinnerungen an fortschrittliche Gefühlszustände.

Dann vollkommen von der Bildfläche verschwunden, keinen nennenswerten Widerstand hingekriegt und nach dem Krieg wie Phönix aus der Asche durch Hobbykybernetiker, Knastbrüder und hoffnungslose Kleinbürger an der Staatsspitze auferstanden. Und dann am Ende das Pech, dass nach erfolgter Entstalinisierung die eigenen feurigen Träume mit den Empfehlungen der EU-Kommission, der Weltfrauenkonferenz und der NATO zusammenfallen.

Mühsam konsolidiert in einem staatlich subventionierten Antifaschismus, der von den ebenso staatlich finanzierten braunen Gespenstern abhängt wie das Weihwasser vom Teufel, kommt da plötzlich der bürgerliche Staat daher und jubelt den Armen die NSU-Wundertüte unter. Gemein auch.

Der süße Duft des bürgerlichen Rattengiftes dringt aus jeder Pore dieses Danaergeschenks; schließlich sollen es die halbblinden, frustrierten Linken schnell und unreflektiert fressen und schleichend daran verrecken.

So gemein ist der bürgerliche Onkel…

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Früher waren es Geld, Macht oder Drogen aller Art, mit denen man die Linken gefügig zu machen verstand; heute bekommen sie den Rest mit dem NSU, der sie, einmal heißhungrig verschlungen, endgültig an den Staat fesselt: Die unfreiwillige Komplizenschaft, die man für die Verteidigung des NSU-Phantoms pfiffig herbeizuführen verstand, zwingt die Linke, die Fakten auf immer zu verschweigen und sich an den geisteskranken Verschwörungstheorien des Bürgertums zu beteiligen. Wer das Maul aufmacht, hat den Rest seiner Legitimation verloren und darf sich in die Kanalisation verabschieden.

Da gibt es kein Zurück mehr.

Einmal gefressen, immer gefressen. Aus.

Das Gift dieser gemeinsamen Lüge, dieser alptraumhaft totalen Einheit mit dem Establishment, zerstört nicht nur den letzten Rest an Charakter, der den Linken in ihren herzlichen Hoffnungen verblieben ist; es zwingt die bundesdeutsche Linke zum Verzicht auf den Kern ihrer alten Stärke, an die Stelle der Religion die Politik und an die Stelle des Wahnsinns der bürgerlichen Welt die Hoffnung auf die Rationalität zu setzen.

Wenn man sich das Gejammer von Chefreporter Debes aus Jena wirklich durchliest, und auch vor dem Schwachsinn der Wessitante nicht zurück schreckt, WIR WARNEN…, dann erkennt man erst, wie grausam das Ende der Linken im NSU-Phantom wirklich ist.

Suizid ante portas 😉

Fischers Quiz (@ parlograph)

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Aus irgendeinem Grund hält Oberrichter a. D. Fischer die Deutschen für Terrorexperten, die sich für RAF-Opfer und Bomben in Kabul interessieren. Um sie der Heuchelei zu überführen und die Journaille der Inkompetenz, hat er ein NSU-Quiz geschrieben und der Spiegel hat es abgedruckt.1) Ob er selbst die Antworten auf den Test weiß, ist fraglich, denn ihm fehlen Detailkenntnisse zum Münchner Prozeß, und also nennt er seinen Begleittext treffend „Wahn und Wahrheit“.

Wie auch immer: Die deutschen Frauen und Männer kennen sich aus im Terrorismus. Sie kennen die Namen der ermordeten Begleiter von Buback und Schleyer und weinen täglich um die in Kabul zerrissenen Kinder. Kein Anschlag entgeht ihnen, kein Mitgefühl ist ihnen zu anstrengend. Fünf Wissensfragen also für alle, die fünf Jahre lang den NSU-Prozess verfolgten:

  • In welcher Stadt wurde der zweite NSU-Mord begangen?
  • Welchen Beruf hatte das sechste Opfer?
  • Mit wie vielen Schüssen wurde das vierte Opfer getötet?
  • Wann wurde der von welchem Mitangeklagten beschaffte Ausweis erstmals eingesetzt?
  • In welcher Stadt lebten die Täter von 2006 bis 2007? 2)

Wo immer der Richter „deutsche Frauen und Männer“ in Gedanken befragt, sie werden die Antworten schuldig bleiben und damit beweist Fischers schöner Zirkelschluß, daß deutsche Kaulquappen leichte Beute sind und gefühllos und rechtsseitig blind sowieso. Kollektiv durchgefallen im Testat wären vermutlich auch Frauen und Männer der türkischen Community und alle sonstigen MenschInnen, die andere Sorgen haben als Schußwunden und Tatorte zu zählen.

Fischer baut sich einen doppelten Popanz auf, denn nicht die Deutschen verfolgten den NSU-Prozeß, der Prozeß verfolgte die Deutschen. Jetzt wirft er ihnen wohlfeil eigenes Desinteresse vor. Dennoch Euer Ehren: Wer einer vorverurteilenden medialen Öffentlichkeit mißtraut, die ja auch Sie von hoher Warte herab tadeln, wer abstumpft gegen Generalverdacht oder – schlimmer –zweifelt, ist deshalb noch kein „Sympathisant“.

Die prosaische Wahrheit dürfte sein: Das Volk schweigt, weil es den NSU nicht glaubt. „Düstere Parallelwelt“, so nannte es der Spiegel, noch im Sommer 2011;3)„tief am Grunde des deutschen Sees“ gilt das wohl weiter als Erklärung für die Dönermorde.

Nach fest kommt ab

Fischers Rundumschlag trifft freilich nicht nur das Tätervolk. Prozeßbeobachter, mainstreamig und alternativ, Juristen, sogar Opferanwälte bekommen ihr Fett weg. In der Sache zu Recht – natürlich, aber Kritik an Letzteren war bisher tabu in Presseorganen, für die er Volksaufklärung betreibt. Der Ex-Richter darf das, weil er mit Erbschuld und Singularität die Koordinaten bestimmt: „NSU 2018 ist nicht Auschwitz 1963, selbst wenn die Stimme bebt.“

Mag sein. Tatsächlich sind jene „Hysteriker“, denen er Emotionen und Delegitimierung des Verfahrens vorwirft, nur konsequent; für sie ist der Kampf gegen das NSU-Phantom aktiver Staatsschutz und ein Kampf mit allen Mitteln gegen ein neues Auschwitz. Dem haben sich Recht und Richter unterzuordnen. Allerdings: je verbissener Staat und „Zivilgesellschaft“ den NSU-Schwindel verteidigen oder beliebig erweitern, desto stärker werden Zweifel an der Methode auch andere Verbrechen erfassen; Auschwitz inklusive.

Verlogen ist Fischers Medienschelte allemal, also gut für den Spiegel, auf daß sie unwidersprochen bleibt. Auch hier greift er an, was er selbst tut: Das durchgängig Absurde des NSU-Märchens wird tapfer ignoriert, ebenso das politische Fundament medialen Versagens: Vorverurteilung war parlamentarische Praxis seit dem 22. November 2011. Die Exekution des NSU-Wahns war und ist eine gesamtgesellschaftliche Veranstaltung, Richter Götzl sitzt da auf derselben Bank wie die gescholtenen Prozeßbeobachter, wie Untersuchungsausschüsse und Herr Fischer.

Hätten die Ramelsbergers, Friedrichsens und Sundermanns nicht nur Stimmung gemacht, sondern tatsächlich kritisch begleitet; was wäre passiert beim Abweichen von der Marschrichtung oder im Konflikt mit vereinten Opferanwälten oder der #KeinSchlussstrich-Fraktion? Was, wenn sie echtes Interesse geweckt hätten beim empathielosen Volk, ein unerwünschtes vielleicht, das sich nicht abspeisen läßt mit „Was wußte der Verfassungsschutz?“ oder einem fiktiven bundesweiten NSU-Netzwerk? Dann doch lieber Zschäpes Frisur.

Lassen wir uns also nicht täuschen; für Ex-Richter Fischer ist emotionaler Mißbrauch im Namen der guten Sache kein wirkliches Problem, siehe sein Geraune zu Oktoberfestbombe, Erlanger Rabbinermord, WSG; siehe Rassismusexkurs „Dönermorde“. Seine herablassende Belehrung juristischer Laien ist vorgeschoben; es geht ihm um die Gefahr des Überdrehens, er will den Nimbus einer unabhängigen Justiz retten vor allzu großer Zudringlichkeit des Pöbels.

Beim NSU reinen Tisch zu machen, daran hat Thomas Fischer kein Interesse und dafür hat dieses Staatswesen nicht mehr die Kraft und so wuchert das weiter als Herrschaftsmythos, repressiv durchgesetzt gegen ein ungläubiges Volk.

PS. Die Antwort lautet: Dönerverkäufer. Das sechste Opfer der Dönermorde war Dönerverkäufer, und sein Name war İsmail Yaşar. Näheres im Sachstandsbericht der BAO Bosporus; abrufbar im Internet, ignoriert von BeobachterInnen des Staatschutzprozeßes in München.

Fußnoten und Anmerkungen:

1) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-wahn-und-wahrheit-fussnoten-zur-urteilsverkuendung-von-thomas-fischer-a-1219176.html

2) In welcher Stadt? Hm, daß Böhnhardt und Mundlos, wenn man sie denn für die Mörder hält, 2007 in der Polenzstraße wohnten, ist durch Zeugenaussagen der Anwohner kaum gedeckt. Mindestens müßte man antworten: Unbekannt verzogen und läge auch da falsch.

3) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html

Bildnachweis:
British Theatre Guide
„The Caucasian Chalk Circle“
http://www.britishtheatreguide.info/reviews/the-caucasian-c-lyceum-theatre-11256

Ken FM verlinkt AK #NSU, na das ging aber flott!

Die Uwes als Bauernopfer, das kam von Ken FM, wie @anmerkung gestern darlegte, und das doch sehr mainstreamige NSU-Gebahren von Ken FM zum Urteil im Schauprozess haben wir auch im neuesten fatalist-Interview mit Manuel besprochen.

Vorsicht beim Verkünden von Wahrheiten… hier noch ein Mirror: https://www.youtube.com/watch?v=hrcUxxEqJvE

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/07/14/nsu-urteil-uwes-als-bauernopfer-bei-ken-fm-alles-nur-ein-phantom-beim-tichy/

Da hatten wir schon ein wenig gelästert, wie mainstreamig das bei Ken FM rüberkam, und die Botschaft ist dort offenbar auch angekommen:

Dazu schreiben sie jetzt beim Ken:

Die Tagesdosis der letzten Woche wollte die sehr komplexe NSU Thematik in engem Rahmen umschreiben, dabei eher auf moderate Quellen hinweisend. Aufgrund der aktuellen Geschehnisse, möchte ich heute etwas tiefere Recherche Möglichkeiten darlegen.

Kennen sie Kommissar Dengler? Er ist Hauptprotagonist der sehr empfehlenswerten Kriminalromane von Wolfgang Schorlau.(4) In seinem achten Fall ermittelt Dengler zu den Ereignissen rund um den NSU. Titel des inzwischen verfilmten sehr guten Buches: Die schützende Hand.(5) Schorlau tauchte bei seinen wiedermal exquisiten Recherchen so tief in die Materie ein, das er sogar zum NSU Untersuchungsausschuss in Baden Württemberg geladen wurde. Eine seiner Recherche Quellen lautete Fatalist. Eine bis heute nicht enttarnte reine Internet Provenienz für die Bürger, die den offiziellen Darlegungen misstrauen, bzw. schlicht keinen glauben schenken.

Das große Aha Erlebnis hatte Schorlau in Bezug auf die toten Uwes im Wohnmobil. 3sat Kulturzeit November 2015: Off Stimme; doch ein Foto vom toten Uwe Mundlos gibt Rätsel auf. Das hat den Schriftsteller Wolfgang Schorlau misstrauisch gemacht. Dann Schorlau: Hinter ihm, wo eigentlich Blut und Gehirnmasse sein müsste, sehen sie nichts. Das ist klinisch rein. Normaler Weise müsste hier ein Kilo Hirn irgendwo an der Wand sein. Nun, das ist eigentlich der Beweis, dafür das Uwe Mundlos sich so nicht erschossen haben kann. Später im Beitrag: ich vermute, stark, dass die Beiden ausserhalb des Campers getötet wurden, erschossen wurden…( 6, ab Min.8:57).

Schorlaus Erkenntnisse beruhen u.a. auch aus den geleakten Akten, Fotos und Tonmitschnitten von Fatalist.(7)

(7) ist das 2015er Erklärbärvideo zum Dengler-Buch:

Das ist sehr nett, jedoch kommt es doch recht spät, dass das Youtube-Alternativmediem Nr. 1 mal die ausgetretenen Pfade des Mainstreams (sie nennen das moderat…) und seiner linken Widerkäuer verlässt.

…Und bei Ken FM vergingen derweil die Jahre… Aber lobenswert, dass der Admin und der AK-NSU erwähnt wird. Leider recht spät.

Ja, aber wie immer gilt: Besser spät als nie…  und Hajo Funke bekommt ja auch im Schorlau-Video ordentlich auf die Ohren. Und Schorlau hat es verdient, wenn man bedenkt, wie prima er der „Mossadkäthe“ beim Fest der Linken Contra gegeben hat.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/09/08/was-geschah-in-eisenach-am-4-11-2011-dicke-luft-bei-den-linken-teil-3/

Die Originalstimmen von Schorlau und König gibt es hier: https://youtu.be/J7pLlKhGdYY?t=2160

Das ist richtig gut, wie Schorlau die Antifakönigin auszählt. Ist von 2016…

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Und als 2. Link von uns hat Ken FM diesen aktualisierten Blogbeitrag verlinkt:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/11/wie-soll-man-auf-diesem-chaotischen-blog-noch-bestimmte-infos-finden/

(da ist ein recht brauchbarer Einstieg in das NSU-Problem zu finden, einschliesslich Lesetipps und Merkels Kerzenshow etc. pp)

Danke!

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Was gab es noch?

Satire:

 

Eine Wohngemeinschaft gab es nicht, ob sie V-Frau war ist unsicher, aber es lebe die Freiheit der Kunst!

Was gab es noch? Zum Urteil?

Nun, alle fünf gehen in Revision, so liest man.

Die Verteidiger der fünf Angeklagten und die Bundesanwaltschaft schickten ihre knappen Schreiben zur Revision innerhalb der rechtlichen Frist von sieben Tagen zum Oberlandesgericht München. Sobald der 6. Strafsenat die schriftliche Begründung des Urteils vorgelegt hat, werden die Verteidiger umfangreiche Schriftsätze zur Revision verfassen. Alle Dokumente gehen dann an den Bundesgerichtshof. Wann das sein wird und wann die Richter in Karlsruhe eine Entscheidung zu dem Münchener Urteil treffen, ist offen. Justizkreise halten es für wenig wahrscheinlich, dass sich noch in diesem Jahr etwas tut.

Nach dem Urteil ist vor dem Urteil, das ist das was bei Tichys Einblick prognostiziert wurde: Der BGH habe die Pflicht, dieses politische Urteil zu kassieren. Hoffentlich traut er sich.

Das offizielle NSU-Narrativ stimmt nicht

Das bleibt, und hat die Deutungshoheit der Regierung und ihrer Medien zerstört. Das war die selbst gestellte Aufgabe auch des Arbeitskreises NSU. Dieses Ziel wurde erreicht.

Nebenkläger verzichten auf Revision

War auch klar, dass da nichts mehr kommt, ausser grossmäuligen Ankündigungen war da nie nie nie Substanz dahinter. Dreimalgüler erfindet schon wieder neue Heilbronner NSU-Morde, diesmal lacht ihn die Polizei offen aus.

Über Aust und Laabs und ihre 9 unbekannten Dönermörder mit der Wanderceska haben wir uns auch gründlich amüsiert, und damit ist das Kapitel „Mediengrütze und seriöse Einschätzungen zum Urteil im Schauprozess“ abgeschlossen.

Cui bono NSU?

Eine Antwort aus der jF, eine bittere:

Erneuerung der Schuldgemeinschaft

In ihm erneuern die Deutschen sich als Schuldgemeinschaft, die nun in der Pflicht steht, Migranten aufzunehmen und zu verköstigen, während diese sich als Opfergruppe definieren und zur Wiedergutmachung auf ihre umfassende Teilhabe pochen können.

Es ist ein Vorgang, der unter dem Titel „Integration“ firmiert und noch einen zusätzlichen Hintersinn in sich trägt: Viele muslimische Zuwanderer denken gar nicht daran, sich die NS- und insbesondere die Holocaust-Schuld auf die Schultern zu laden. Indem man sie einlädt, über den sekundären mittelbar am primären Schuldmythos zu partizipieren und aus ihm Nutzen zu ziehen, wird er für sie akzeptabel, ohne
verpflichtend zu sein, während für autochthone Deutsche sich die abzubüßende Schuld vermehrt.

Dieser politisch-medial-zivilreligiöse Deutungsrahmen bestimmte von Anfang an die Möglichkeiten und Entscheidungsfreiheit des Oberlandesgerichts München, woraus sich der metajuristische Charakter des NSU-Verfahrens ergibt.

Das Urteil beschließt eine fünf lange Jahre währende Arbeit am Staatsmythos.

Mindestens 6 Jahre, Angelas Kerzenshow war schon Anfang 2012, das Schuldurteil des Bundestages fiel schon im November 2011. Aber sonst schon mächtig gut, das Beste was bislang zum Cui bono zu lesen war.

Was bleibt als Resumee?

Die Bananenrepublik BRD ist viel konkreter als man so denkt, und der sie wirklich lenkende Tiefe Staat manifestiert sich in Phantomen. RAF-Phantom, Oktoberfestbomben-WSG-Phantom, NSU-Phantom?

Wolf Wetzel wettert gegen die Opferanwaltsmafia, was ist denn mit dem los?

Der Wetzel hat es immer sehr schwer gehabt beim Arbeitskreis NSU, denn er liess sich vom Krokus pieksen, und verkaufte eine Luftdruck-Farbkleckser-Spielzeugwaffe als „originale Heilbronner Dienstwaffe“.

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Eine Plastikwaffe fotografieren und dazu einen Artikel herbeifabulieren, mit dem der Anschein einer echten Waffe suggeriert wird, das ist schon sehr dreist. https://die-anmerkung.blogspot.com/2015/03/wolf-wetzel-ein-propagandaverbrecher.html

Das war schon irre, wie der sich hat verladen lassen von den Desinformanten aus Irland.

2 Jahre später haben wir Wetzel halbwegs gelobt:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/11/11/tote-laden-nicht-nach-wolf-wetzel-zum-nsu-komplex/

Bei Kassel liegt er ziemlich sicher falsch, das ist regelrecht eine neue Luftpistole, im übertragenen Sinne, jedoch hat er richtig erkannt, dass es keinen Doppelselbstmord im Womo gab, und somit wohl auch keine „Selbstenttarnung“. Sehr löblich.

Und jetzt, ganz aktuell, hat ihn unser @taucher gelobt:

Wir wissen schon lange, dass der Wetzel a weng anders tickt als die Heinis vom AK NSU. Er glaubt es gab einen NSU – wir nicht.
Nichtsdestowenigertrotz bin ich entzückt, was er zusammengetragen und lesbar dargestellt hat.

Wie bitte? entzückt von den Linksdenkseiten? Potzblitz!

Die Urteile im NSU-Prozess in München. Alles gesagt?

Da @taucher nicht weiter ausführte, was genau ihm denn da genau dran gefallen hat, müssen wir selber lesen.

Der Anfang ist gut:

In der medialen Vorbereitung auf das Urteil wurde immer wieder an das Versprechen erinnert, das die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf einer zentralen Gedenkfeier im Februar 2012 gegeben hatte: „Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.“

Dass dieses Versprechen nichts wert ist und mit Bedacht nicht eingelöst werden sollte, hat sich nicht erst im Laufe des Prozesses herausgestellt. Bereits vor  Beginn des Prozesses im Jahre 2013 hat die Bundesanwaltschaft angekündigt, worum es in diesem Prozess nicht gehen wird:

  • Gegenstand des Prozesses wird nicht sein, ob der NSU aus mehr als drei Mitgliedern besteht.
  • Nicht aufklärungswürdig ist die Begründetheit des Vorwurfes, dass der Staat in direkter bzw. indirekter Form am Zustandekommen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) beteiligt war.
  • Ebenfalls sei es nicht Gegenstand dieses Prozesses, ob und wie viele V-Leute die Taten des NSU ermöglicht bzw. nicht verhindert haben.

Diese Prozesslinie hatte der Bundesanwalt Dr. Diemer am 25. Juli 2017 nochmals unterstrichen, als es um die verweigerte Beweiserhebung in diesem Verfahren ging…

Die Hoffnungen der Opferfamilien MUSSTEN enttäuscht werden, sowohl vom Schauprozess als auch von den inflationären NSU-Untersuchungsausschüssen, haben wir ja im jüngsten Interview auch klargemacht:

„Unrealistische Erwartungen den Opfern zu machen, scheint zum Mandantenanwerbungs- bzw. Geschäftsgebaren der linken Anwälte gehört zu haben“

Was Wetzel dazu ausführt, das kann man durchaus als Ohrfeige auch für die Opferanwaltsmafia lesen, und es stimmt:

Von daher ist die bis heute andauernde Enttäuschung über den fehlenden Aufklärungswillen auch eine Selbsttäuschung, die mit der Weigerung einhergeht, sich nicht mit dem deutlich artikulierten Faktum auseinanderzusetzen, dass „schonungslose“ Aufklärung weder die Aufgabenstellung der Bundesanwaltschaft war noch die des Staatsschutzsenats.

… die BAW, die BKA-Staatsschützer, die Polizei, die Leitmedien und die Parlamentarier der Ausschüsse hat er vergessen.

Warum denn nur, Wolf?

Ganz zart angedeutet wird das hier (gekürzte Passage):

Das Schweigen von Beate Zschäpe als Faustpfand

Sollte sich Beate Zschäpe daran erinnern, wer sie am 4. November 2011 – kurz nachdem die Zwickauer Wohnung brannte – von einem Handy aus angerufen hatte, das auf das sächsische Innenministerium zugelassen war?

Brennen Staatsanwaltschaft und Staatsschutzsenat darauf, Genaueres über diesen vertuschten Vorgang zu erfahren:

Mit wem sprach Beate Zschäpe? Verbindungsdaten zeigen, dass die NSU-Angehörige (Beate Zschäpe, d.V.) mehrfach von der Polizei und vom Innenministerium angerufen wurde. Nun zeigt sich: Protokolle dazu wurden offenbar gelöscht.“ (mdr.de vom 11.2.2016)

Woher weiss Wetzel, dass das Zschäpe war? CDU-Schuster weiss das nicht, das Phantombild passt nicht, „niemand weiss um wen es sich handelte“ hiess es am 5.11.2011 in den Gazetten dazu. (siehe letztes Interview…)

Keiner der Nachbarn erkannte „Zschäpe“.

Später aber sorgte die Polizei dafür, dass es Zschäpe war?

Wolf, was meinst denn Du dazu?

Sollte sie sagen, in welchem Verhältnis sie zum „Kameraden“ André Eminger stand, der sie im Untergrund unterstützte und mit dem sie auf ihrer Flucht in regem Kontakt stand? Soll sie tatsächlich die Lücken füllen, die die Beweissicherung ganz zufällig hinterlassen hatte? Es handelt sich dabei um eine sehr gezielte und sehr gründlich durchgeführte Lücke, um die Löschung von Telefondaten, die André Eminger und Beate Zschäpe in den Tagen ihrer Flucht betreffen. „Zufällig“ wurde auch die automatisch angefertigte Sicherungskopie vernichtet.

Nö, es handelt sich sehr wahrscheinlich NICHT um Telefonate von Andre Eminger mit Beate Zschäpe, weil Zschäpe ja sehr wahrscheinlich seit 2.11.2011 ganze 6 Tage lang unterwegs war… und WEIL das so ist, sind alle Daten vernichtet worden… (hatten wir ebenfalls im letzten Interview)

Unendlich viel Quark folgt… weggelassen…

Wollen wirklich alle wissen, was Beate Zschäpe über den „Kameraden“ und ehemaligen Geliebten Thomas Starke weiß, der ihnen 1998 gewerblichen Sprengstoff lieferte und gleichzeitig als V-Mann das Depot (eine Garage in Jena) verriet, in dem der Sprengstoff gelagert wurde und so die Flucht in den Untergrund einleitete?

Es gibt sicherlich noch mehr Fragen, die Beate Zschäpe beantworten könnte. Aber alleine die Beantwortung dieser Fragen würden den Prozess platzen lassen. Ganz sicher gibt es die Angehörigen der Mordopfer, die das vorbehaltlos wissen möchten. Aber will das die Anklagevertretung wissen?

Selbstverständlich kann man darauf spekulieren, dass Zschäpe ALLES weiss, aber es ist unredliche Leserverdummung die Möglichkeit zu verschweigen, dass Zschäpe NICHTS WEISS.

Aber wir sind ja in der Moser-Klasse, und erschienen ist der Stoff bei den Linksdenkseiten. Da wo es keine Kritik in Form von Kommentaren gibt, eben weil dort einseitig links hirngewaschen wird.

Aus Beliebigem folgt -ausnahmsweise- Richtiges!

Wenn eines ganz sicher zu diesem Prozess in München gesagt werden kann, dann dieses: Weder die Generalstaatsanwaltschaft noch der Staatsschutzsenat wollen das wissen. Sie leben vom Schweigen des angeblich letzten lebenden Mitgliedes des NSU, Beate Zschäpe.

Was diese Fragen angeht, so hat Beate Zschäpe bis heute geschwiegen, im Sinne der Anklage.

Ganz im Sinne auch der Nichtaufklärer in den Parlamenten, die Wetzel schon wieder weglässt.

NIEMAND (ausser Friedensblick, Hariolf Reitmeier, Tomas Spahn, Holger Douglas (TE)  und dem AK NSU) will die Wahrheit wissen, auch nicht die Moserwetzels.

Und das hier ist irgendwie komisch, es trifft vor allem die Überschrift zu, auch auf Wohllebens Verteidiger, aber was will Wetzel damit?

Eine Verteidigung, die vor allem der Anklage diente

Für die Verteidigung von Beate Zschäpe wäre es zum Beispiel darum gegangen, die Ermittlungsergebnisse in Frage zu stellen, die einen „einvernehmlichen Selbstmord“ der beiden NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt untermauern sollen. Nirgendwo wurde ein Tatort so unbrauchbar gemacht wie in Eisenach 2011. Nirgendwo ist die Beweisführung für einen Selbstmord so dünn – wie ein Löschpapier.

Warum hat die Verteidigung nicht alles getan, um ein Verwertungsverbot durchzusetzen? Warum hat sie nicht mit zahlreichen Beweisanträgen dafür gesorgt, dass die abenteuerliche Annahme bereits vor Gericht widerlegt wird, ein Repetiergewehr könne von alleine nachladen, wenn es zu Boden fällt?

Selbst wenn sie damit nicht vor Gericht durchkommt, sammeln Verteidiger damit wichtige Revisionsgründe. Für diese Aufgaben einer Verteidigung braucht man keine Sympathie für die Mandantin, sondern nur durchschnittliches Anwaltskönnen.

Eine Verteidigung fand nicht statt, und diese Erkenntnis eröffnet den Raum für Spekulationen, gab es da Deals, sind die Angeklagten V-Leute, war es prozesstaktisch richtig, alles auf die Toten zu schieben, ein weites Feld…

Was folgt?

Revisionen seitens Zschäpe und Wohllebens, der BGH bekommt den schwarzen Peter zugeschoben.

Überraschend ist auch das extrem milde Urteil gegen André Eminger, einem der treuesten „Kameraden“ des NSU. Ob dies auch mit den geschilderten Lücken zusammenhängt, die die Beweissicherung hinterlassen hat, wird man herausfinden müssen.

Dazu hat die Bundesanwaltschaft Revision angekündigt. Das Urteil ist ihr zu mild.

Hat Katarina Barley geweint, die Vorgesetzte des Generalbundesanwalts, eine bekennende Genossin der Antifa bzw. deren Combat 18-Ableger, der Interventionistischen Linken?

Das sind diese Linksterroristen, die auch NSU-Verteidiger angehen, wie hier, ganz aktuell, den Wohlleben-Verteidiger Nahrath:

Video hier: Linker Terror gegen NSU Verteidigeranwalt

Der NSU-Komplex ist nicht aufgelöst, die Morde sind nicht aufgeklärt, und auch ein Wolf Wetzel ist nicht an der ganzen dreckigen Wahrheit interessiert, so könnte man das zusammen fassen.

Und, @taucher, was sollte noch ergänzt werden?

#KeinSchlussstrich (#NSU-Urteilsschelte von @parlograph)

vorab ein kleines 2-minütiges  ARD-Propaganda-Stück, lupenreine Hetze, so geht Regierungsfernsehen:

Video: https://www.bitchute.com/video/CTW8f3uqbKMz/

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#KeinSchlussstrich

Gnade für den „Nationalsozialisten“ Eminger, Härte für eine reuige Beate, so Götzls skurriles Urteil. Wären sächsisch-thüringische Zündler und bundeskriminale Beweisfälscher moralisch nicht schon vollkommen ausgebrannt, sie müßten mit den Folgen leben. Nicht jeder kann Schuld wegbeten wie der fromme Polizist Merbitz. Aber schläft KDF jetzt schlechter, weil sein Mündel lebenslänglich bekam?

Von einer lärmenden Zivilgesellschaft, die „weiter aufklären“ will, hat er jedenfalls nichts zu befürchten. Da geht es auch künftig um das Geheimwissen des Verfassungsschutzes und unentdeckte NSU-Volksgenossen. Kein Schlußstrich niemals überall, nur Minister Seehofer will keinen Schlußpunkt und Petra Pau „keinen Deckel drauf.“1)

Die Wucht der Schlußstrich-Kampagne läßt ahnen, wie unfrei der Münchner Senat entschied; politische Justiz ist nicht nur dem Staatswohl verpflichtet, sondern inzwischen getrieben von überstaatlichen moralischen Instanzen.

Mag Emingers vergleichsweise milde Strafe Götzls Versuch gewesen sein, Unabhängigkeit zu demonstrieren, vielleicht als Belohnung fürs Stillhalten; der Senat blieb im Rahmen größtmöglicher Opportunität, denn der Meute ging es vor allem um Beate Zschäpe. Aus ihrer Entlastung hätten Nebenkläger und „Opfersprecher“ einen richterlichen Freibrief für Rechtsterror und Ausländerhaß geschlußfolgert und Nazirichter, die Ermordete verhöhnen; das ganze Programm; resonanzverstärkt durch Staatsfunk, Bild und Taz.

Ist das überzogen? Sicher nicht; der Erwartungsdruck auf die Rechtsprechung, „Zeichen zu setzen“, hat sich seit Merkels Sommermärchen 2015 drastisch erhöht, siehe „Gruppe Freital“. Das Münchner Urteil war aus Sicht von Lobbygruppen, die sich als Zivilgesellschaft ausgeben, systemrelevant.

Lehre und Auftrag

Aber das Kein-Schlußstrich-Theater, mit dem jeder echte Aufklärungsversuch erstickt wird, kommt nicht nur von den üblichen Verdächtigen. Man muß die Reaktionen aufs Urteil „aus Politik und Gesellschaft“ nur zur Kenntnis nehmen, es wird alles offen ausgesprochen. Ranges Nachfolger Frank:2)

Generalbundesanwalt Peter Frank sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung er sehe im NSU-Urteil keinen „Schlussstrich“. Er sagte weiter: „Die Entdeckung der NSU-Mordserie am 4. November 2011 war ein bitterer Tag für alle Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden in Deutschland.“ Das habe „tiefe Spuren hinterlassen“ und es sei „viel Vertrauen verloren gegangen“. Der 4. November 2011 sehe er „vor allem als Verpflichtung“.“

Den großen Bogen spannt Seehofer im Homeland-Sec-Sprech:3)

„Wir werden nicht nachlassen, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger mit allen Kräften zu sorgen“, sagte Seehofer am Mittwoch nach der Urteilsverkündung des Münchner Oberlandesgerichts. Zwar markiere das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte den Schlusspunkt eines Mammutprozesses; für die Gesellschaft und die Sicherheitsbehörden dürften sie aber „kein Schlusspunkt“ sein. Die NSU-Verbrechen seien „Lehre und Auftrag“ den Rechtsextremismus „sowohl präventiv als auch repressiv“ zu bekämpfen“, sagte Seehofer.

Schon vor Urteilsverkündung zog Zentralrätler Schuster keinen Schlußstrich; unvermeidlich der Rückgriff aufs „dunkelste Kapitel“:4)

Unter das Kapitel NSU dürfe ebenso wenig ein Schlussstrich gezogen werden wie unter die NS-Verbrechen. Denn noch immer sei in vielen Köpfen das »Ideal eines ›reinrassigen‹ Deutschlands ohne Ausländer, ohne Muslime und ohne Juden« vorhanden.

Sicher, sicher und das nach zweitausend Jahren verschiedenster Einträge ins Erbgut deutscher Stämme. Zum Glück spielen genetische und ethnische Anlagen bei der aschkenasischen Partnerwahl keine Rolle. 😉

Schusters Vorgängerin Charlotte Knobloch sieht …

[…] die Schuldsprüche als einen „Sieg für den Rechtsstaat“. Sie fügte hinzu: „Ein Schlussstrich unter der Mordserie können sie aber nicht sein.“ 5)

Erwartbar der Zentralrat der Muslime: Kein Schluss-Strich.6)

Der NSU ist nachweislich keine Zelle, sondern ein nachhaltig strukturiertes Terror-Netzwerk, welches bis heute noch nicht zerschlagen ist. Die Aufdeckung dieses Netzwerkes schulden wir nicht nur den Opfern und ihren Hinterbliebenen, sondern auch dem Erhalt unseres demokratisch verfassten Rechtsstaates.

Amin! IM Victorias Amadeo-Stiftung:7)

Mit den Urteilen im NSU-Prozess darf nach Auffassung der Amadeo Antonio Stiftung noch kein Schlussstrich unter die Aufklärung der Mordserie gezogen werden.“

Die Türkische Gemeinde in Deutschland begrüßt das Urteil gegen Beate Zschaepe und fordert:8)

[…] weitere Strafverfahren gegen das Unterstützernetzwerk des #NSU. Das Ende des #NSUProzess darf keinesfalls der Schlussstrich der Aufklärung bedeuten! #KeinSchlussstrich #KeinVergessen“

Immer wieder: Angela Merkel hat’s versprochen.9)

Die Aufklärung des Unterstützungsnetzwerkes steht noch aus“, kritisiert Linkenpolitikerin und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau. Sie erinnert Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihr Versprechen bei der Trauerfeier für die Opfer 2012, die Verbrechen bedingungslos aufzuklären. „Dieses Versprechen ist nicht eingelöst“, sagt Pau. Es dürfe jetzt „kein Deckel darauf gemacht werden“.“

Cem Özdemir will reden:10)

[…] über rechtsextrme Netzwerke, das vollständige Versagen der Sicherheitsbehörden und über Rassismus in Deutschland. #KeinSchlussstrich #NSUProzess“

Soll er. In Hessen regieren die Grünen mit der Union, der Yozgat-Mord ist weiter ungeklärt.

Jüdische Intellektuelle beim DLF: Schlußstrich, Verfassungsschutz und Todesliste, verrührt mit Asyldebatte und Flüchtlingskrise. Immerhin auch erwähnt: Polizei und Staatsanwälte:11)

Die Urteile im NSU-Prozess sind gesprochen, doch die Ermittlungen müssen fortgesetzt werden, sagt die jüdische Autorin Esther Dischereit. […] Auch nach dem Urteil gebe es noch eine „Fülle ungelöster Fragen“. Es gebe eine „Todesliste“ mit Zielen des NSU. „Wer ermittelt da weiter?“, so die Autorin. Es gebe „ungeheuerliche“ Verstrickungen zwischen Polizei, Staatsanwaltschaften und Verfassungsschutz. „Es darf keinen Schlussstrich geben.“

Die Autorin zog eine Linie von dem Schweigen von Kanzlerin Merkel zum NSU-Urteil hin zur Sprache in der Debatte über Asyl und Flüchtlinge. Die Politiker gäben derzeit Neonazis Munition. Durch eine bestimmte Wortwahl würde „ein Teil der Menschen zu Ballast erklärt, zu etwas Schmutzigem, was hier nicht gut ist. Das ist ideologisch genau dasselbe, was Rechtsextremisten die ganze Zeit machen“.“

KeinSchlussstrich bei Strichmännchen Maas, bei Katja Kipping und „Rob Roberts“, Grünen, Christsozialen, Freidemokraten.12)

Und – natürlich – Kathi König. Ihr VS-Nebelkerzen-Resümee entbehrt nicht einer gewissen Komik. Als das ND abfragt, ob „es überhaupt die Möglichkeit [gab], die Rolle des Verfassungsschutzes aufzuarbeiten“, sagt Frau Haskala:13)

Ja, die gab es definitiv. Es gab sogar einen Zeitraum, in dem es möglich gewesen wäre, den Verfassungsschutz abzuschaffen. Ungefähr von November 2011 bis April 2012 fanden große zivilgesellschaftliche Proteste statt. Es gab Demonstrationen, in Thüringen wurde kurzzeitig das Landesamt für Verfassungsschutz besetzt. Danach schwächte der Protest aber wieder ab. Irgendwann war es kein Skandal mehr, wenn der nächste V-Mann aufgeflogen war oder man erfuhr, dass vor Gericht gelogen wurde. Ein Großteil der Gesellschaft hatte sich damit abgefunden, dass der Verfassungsschutz beim NSU-Komplex seine Hände mit im Spiel hatte.

Das ist witzig, weil Genosse Ramelow seit 2014 Ministerpräsident in Thüringen ist und Proselyt Kramer seit 2015 „unbelasteter“ VS-Präsident, dem nur bösartige „antisemitische“ Dialektik unterstellen würde, er wolle die braunen Geheimnisse seiner Behörde schützen. Sie alle hatten ausreichend Zeit, um aufzuklären und abzuschaffen.

Woher kommt #KeinSchlussstrich eigentlich? Folgt man der Spur des Geldes, landet man bei „München ist bunt“ und einer bayerischen SPD-Funktionärin.14)Keine Überraschung zwar, dennoch: NSU-Skeptiker müssen anerkennen, daß diese Desinformationskampagne erfolgreich war. Es kann und wird also auch für „Revisionisten“ keinen Schlußstrich geben, schon weil der NSU-Zirkus voraussichtlich zum BGH weiterzieht. Vorerst aber freuen wir uns auf Dichtung und Wahrheit, wenn Richter Götzl seine Urteile schriftlich begründen muß.15)

Fußnoten/Quellennachweise:

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reaktionen-auf-nsu-urteil-kein-schlussstrich-15685520.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/reaktionen-auf-nsu-urteil-100.html

2) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reaktionen-auf-nsu-urteil-kein-schlussstrich-15685520.html

3) ebd.

4) https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32193

5) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reaktionen-auf-nsu-urteil-kein-schlussstrich-15685520.html

6) http://islam.de/30095

7) https://www.n-tv.de/politik/14-25-NSU-Prozess-neigt-sich-dem-Ende-zu–article20523813.html

8) https://twitter.com/tgd_att/status/1016957874050949121/photo/1

9) https://www.zdf.de/nachrichten/heute/reaktionen-auf-nsu-urteil-100.html

10) https://twitter.com/cem_oezdemir/status/1016962891268882433

11) https://www.deutschlandfunkkultur.de/urteil-im-nsu-prozess-es-darf-keinen-schlussstrich-geben.1013.de.html?dram:article_id=422711

12) https://meedia.de/2018/07/11/es-darf-keinschlussstrich-sein-so-diskutieren-nutzer-und-politiker-das-nsu-urteil-bei-twitter/

https://twitter.com/hashtag/KeinSchlussstrich?src=hash

13) https://www.neues-deutschland.de/artikel/1093875.fehlende-nsu-aufarbeitung-das-kapitel-nsu-ist-nicht-abgeschlossen.html

14) https://nsuprozess.net/spende/

http://muenchen-ist-bunt.de/impressum/

15) https://openjur.de/u/86548.html

Bildnachweis:
Antifa Dortmund
https://aa170.noblogs.org/post/2018/07/12/ueber-600-menschen-fordern-in-dortmund-kein-schlussstrich-bei-der-aufarbeitung-des-nsu-komplex/

 

Urteilsschelte #NSU-Prozess, Interview fatalist mit Manuel 14.7.2018

Wir haben uns Urteilskritiken und Dummgeschwätz zum politischen Urteil vorgenommen und dahingehend analysiert, wie man das eine vom anderen scheiden kann.

Originalvideo:

Gibt es auch hier auf „unserem“ Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=mwD65BQ33Vc

Beide Videos haben ein paar Tonaussetzer am Ende, da wo es um die Bundestagslügen und das Urteil vom 22.11.2011 geht, sowie kurz danach bei den Webfehlern unserer Verfassung, fehlende Gewaltenteilung, fehlende unabhängige Strafverfolgung, fehlende Bürgerrechte gegen den Staat, die Verarsche mit den Aussagegenehmigungen etc., und wie die Regierung nach Belieben die anderen Staatsgewalten Parlament und Justiz lächerlich macht, bzw. das Parlament sich selber.

Wer sich das anhören möchte:

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#NSU-Urteil: Uwes als Bauernopfer bei Ken FM, alles nur ein Phantom beim Tichy

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Heute, 16 Uhr Wiener Zeit live bei https://www.youtube.com/watch?v=R3xNBeORSvA

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Woran erkennt man linke NSU-Verdummer, immer, quasi ausnahmslos?

Na daran, dass sie „Verfassungsschutz“ schreien, und „Staatsschutz BKA/Polizei“ verschweigen, keine komplett fehlenden Tatortspuren der behaupteten Mörder erwähnen, und so tun als ob es noch nie Beweismanipulationsverdachte gegeben hätte.

Ein Musterbeispiel ist Ken FM, ein gewisser Bernhard L., der „auch mal was abschreiben wollte“, irgendwie so, „weil ja alle was zum NSU jetzt machen“, oder so.

Sein Verdummungsstück heisst

Auf du und du mit dem NSU…

…ein Geheimdienst Skandal sondergleichen

kann man lesen oder anhören: https://www.youtube.com/watch?v=fy-L9uSeUGw

Was da als Journalismus daherkommt, das ist mehr oder weniger Antifa, könnte auch von NSU Watch stammen (und tut es ja vielleicht auch).

Es ist so falsch, wie es verdummend ist, nur mal ein Beispiel:

Die bundesweit ermittelnden Behörden mochten über die Jahre keinerlei Zusammenhänge, keine Muster erkennen. Man gründete die Soko Bosporus, weil die Täter aus dem Umfeld der Opfer gemutmaßt wurden. Angehörige wurden massiv unter Druck gesetzt. Die Medien sprachen von den Döner Morden, obwohl nur zwei Getötete in der Gastronomie tätig waren.(2) Niemand kam auf die Idee eines rechtsradikalen Hintergrunds.

Da stimmt gar nichts:

  1. Die Ermittler fanden zahllose Zusammenhänge, alle bis auf 1 Opfer hatten Steuerprobleme, zum Beispiel.
  2. Als Muster erkannt wurden Bedrohungen der späteren Opfer durch Südländer, Drogengeschichten, Wettmafiageschichten, Sportwettenmafiageschichten usw.
  3. Die Beschuldigungen der Opfer kamen aus deren Milieu, bzw. beschuldigten Kurden die türkischen Opfer, und umgekehrt.
  4. Kurden gibt es bei Ken FM aber gar nicht, sondern „Griechen und Türken“.
  5. Unter Druck gesetzt wurde da niemand, allenfalls durch andere Muslime, die Auftragsmorde samt Hintermännern der Polizei gegenüber äusserten (Mord Simsek, da wars der Schwager), oder dass das Opfer eine heimliche Zweitfrau samt Kindern habe etc pp.
  6. Einige Opfer waren polizeilich gesehen weisse Blätter (MUC), andere waren hochgradig kriminell (HH…)
  7. Die BAO Bosporus entwickelte schon 2006 die Türkenhasser/Sniper-These als Alternative zur OK-Theorie

Sie sehen sicher, wie schlimm die Verdummung dort ist beim „Alternativ-Medium Nr. 1“. Die Kiddies werden komplett hirngewaschen.

Abhilfe:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/01/26/2007-im-zdf-die-jagd-nach-dem-doenerkiller-phantom-mit-geyer-und-horn/

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Unter all dem endlosen Mist dort bei Ken FM haben wir uns nur noch den Schluss angeschaut:

Es stellen sich jedoch weiterhin Fragen. Warum gab es den NSU? Wer hat ihn aufgebaut, gefördert und am Leben gehalten? Warum mussten die beiden Uwes als Bauernopfer herhalten? Wie tief ist der Verfassungsschutz an den Morden und tödlichen Ereignissen im Umfeld des NSU verstrickt? Wieviele Mitglieder zählt der NSU tatsächlich? Ist er weiterhin existent?

Solange diese Fragen unbeantwortet sind, bzw. bleiben, ist der NSU Komplex nicht endgültig beantwortet. Bleibt es der bundesrepublikanische Geheimdienst Skandal der jüngsten Geschichte.

Weiss der Autor, was ein Bauernopfer ist?

Allgemeinsprachlich wird der Begriff oft im übertragenen Sinne verwendet, wenn etwas (tatsächlich oder vorgeblich) Nachrangiges geopfert wird, um etwas (tatsächlich oder vorgeblich) Höherwertiges zu erhalten oder zu stärken.

Wir denken, er weiss es nicht, denn sein gesamter Beitrag wird durch den Begriff „Bauernopfer“ konterkariert, quasi lächerlich gemacht. Die Uwes als Bauernopfer, um das Märchen vom Rechtsterror NSU zu erschaffen, das ist zwar höchstwahrscheinlich wahr, jedoch das Gegenteil der Message des Artikels.

Und nein, der NSU ist keineswegs in erster Linie ein Geheimdienstskandal, er ist ein Rechtsstaat-Skandal und ein Justiz-Skandal. Nur für Linke ist es ein Geheimdienstskandal. Fein geoutet, wussten wir aber schon vorher 😉

Mehr Schmalz und Hirn als die Linksverdummer investieren die Liberalen und die Konservativen bei Tichys Einblick:

Cavusoglu hat in Einem recht: Wenn tatsächlich hinter den Morden nicht der Irrsinn einer kleinen, kriminellen Gruppe stehen sollte – dann dienten Verfahren und Urteil lediglich der Ablenkung. Dann wurde Zschäpe trotz mangelhafter Beweisführung auf dem Altar politisch gewollter Ziele geopfert – und damit der Rechtsstaat beschädigt. Dem Bundesgerichtshof fällt nun die Aufgabe zu, diese Beschädigung zu heilen. Nach geltendem Recht – nicht nach Glauben und politischem Wollen.

Kann der BGH das wagen, Herr Spahn?

Die Antwort lautet: Ja, es ist ein politisches Urteil. Offenkundig. Ken FM kann da noch viel lernen, wie Distanz zum Mainstream aussieht.  Es geht um Beweise, die fehlen, um Spuren, die fehlen, um „in dubio pro reo“, was missachtet wurde etc. pp.  War das Terror, wenn keiner weiss wer die Täter sind, mangels Bekenntnis?

Sehr schön:

Lauscht man den Reaktionen auf das Urteil, so sind Zweifel berechtigt, ob der objektive Rechtsstaat zu seinem Recht kommen wird. Und lauscht man den Worten des alten und neuen Außenministers des Neuosmanischen Reichs, dann saß ohnehin die Falsche auf der Anklagebank.

Alles Schmu?

Es lohnt, die Kommentare dort zu lesen, nur Indoktrinationsplattformen verzichten auf Kommentarfunktionen, siehe Nachdenkseiten und Ken FM. Bei Tichy gibt es welche. OHNE ZENSUR!

Wunderschön:

Eigentlich brachte die Verhandlung keine neuen Erkenntnisse oder eine Aufklärung. Die Richter hätten ihr Urteil am ersten Tag sprechen können.

Richtig!

„Mörderbande“….nach meiner Kenntnis ist die Täterschaft der beiden Angeklagten Uwes in keinem Fall bewiesen. Es gibt weder Spuren noch sonstige zweifelsfreie Beweise. Das nur zur Anmerkung.

Richtig!

Die Aussage „Täter(n), die sich am Ende nach Stand der Erkenntnis selbst zu Tode brachten…“ berührt einen zentralen Punkt des politischen Schauprozesses – den Tod der beiden Uwes. Aufgetischt wird jedoch eine üble Räuberpistole: Der eine Uwe haben den anderen Uwe erschossen und sich hernach mit einer Pump-Gun von unten durch den Kopf geschossen – und nach seinem Tod noch einmal durchgeladen. Jeder, der sich mit solchen Waffen auskennt, wird die polizeiliche Erklärung, wie es möglich war, dass der bereits tote Uwe den Repetiervorgang erfolgreich ausführen konnte, für ein wildes Märchen halten. Eher findet sich ein Lottospieler mit zehn Mal sechs Richtigen plus Zusatzzahl.

Wenn aber die Uwes ermordet wurden, fällt das konstruierte NSU-Kartenhaus in sich zusammen, bekommen die Verwicklungen der Nachrichtendienste, die vielen Tatspuren, die in die Türkei führen, die Hinweise auf die Grauen Wölfe, auf Geldwäsche, die Ungereimtheiten um die getötete Polizistin und der Umstand, dass an keinem Tatort DNA-Spuren der beiden Uwes gefunden wurden, eine ganz andere Dimension.
Der gesamte Prozess diente ausschließlich dazu, die Existenz einer bisher völlig unbekannten „Terrorzelle“ NSU mit den beiden Uwes als Tätern und Tschäpe als ihrer Gehilfin zu konstruieren. Die Rolle der „unschuldigen Opfer“ wurde nicht ernsthaft hinterfragt. Die tatsächlichen Morde und ihre vielschichtigen, oft zwielichtigen Hintergründe wurden nie erörtert. Ebenso wenig die Beteiligung der Geheimdienste.
Der Wahrheitsfindung hat dieser Prozess nicht gedient. Das Urteil stand von Anfang an fest. So, wie es bei politischen Schauprozessen üblich ist.

Eindeutig kein NSU-Verdummungsportal dort. Bravo!

Dem ist nicht viel hinzufügen außer dem Hinweis, dass die in Ausschnitten nachzulesende Urteilsbegründung bei etwas genauerem Hinsehen unter einer juristischen Brille sich quasi selbst entlarvt. Sie offenbart praktisch keine Fakten, die eine Mittäterschaft begründen ließen, sondern nur Annahmen und Spekulationen, die in der Schlussfolgerung gipfeln, bei einer derartigen Gesinnung ( nur! über diese wurde geurteilt) muss eine Mittäterschaft vorliegen.

Es ist ohne Zweifel ein politisches und – was die Mittäterschaft betrifft – falsches Urteil. Ich glaube allerdings nicht, dass der BGH den Mut aufbringt, eine juristisch korrekte Aburteilung herbeizuführen. Der medial/ politische Druck und die gerade bei den höchsten Gerichten eher fragwürdige Unabhängigkeit lassen eine Bestätigung „mangels Rechtsfehler bzw. aufgrund der nicht zu beanstandenden freien Beweiswürdigung“ vermuten.

Diese Befürchtung ist real. Klasse Kommentare.

Noch mehr NSU gibt es hier, der ZDF-Redakteur im Unruhestand ist einer der besten Kenner des Polizistenmordes von Heilbronn, er war mal Reporter bei der Heilbronner Stimme, beim SWR Redakteur, und das hier ist ein dringender Lesetipp:

Darum ist das Urteil ein Justizskandal: Weil man niemanden für nicht geklärte Morde lebenslänglich einsperren darf.

Ist so. Darf man nicht. Sag das doch mal jemand diesen armen Verdummungs-Opfern von Ken FM.

Beweise – Fehlanzeige; zielführende Indizien – Fehlanzeige; DNA- oder Fingerabdruckspuren an über 20 Tatorten – Fehlanzeige; belastbare Zeugenaussagen – Fehlanzeige; Tatort-Videoaufnahmen – Fehlanzeige. Dennoch lebenslänglich! Dieses Urteil sprach der Richter im Münchner NSU-Mammutprozess.

Richtig. Ein MEGA SKANDAL.

Fazit: Es ergibt sich hinter dem »NSU«-Narrativ das Bild von den weitreichenden Einflüssen von Geheimdiensten sowie der Organisierten Kriminalität, der russischen (Heilbronn) wie auch der türkischen (»Döner-Morde« an Kurden).

Dabei wird immer von der Politik (unter ihrem Kommando: die Bundesanwaltschaft) vorgegeben, in welche Richtung ermittelt werden soll und in welche nicht. Dahinter steht die große Angst der Politik davor, was geschieht, wenn die Bevölkerung die hohen Sicherheitsrisiken realisiert, die mit der Öffnung der Grenzen einhergehen.

»Wenn Heilbronn kippt, kippt NSU-Verfahren. Wenn das kippt, haben wir ein rechtsstaatliches Problem«, sagte einmal der Kriminologe Prof. Thomas Feltes. Zumindest die Richter in München haben dafür gesorgt, dass er erst einmal nicht kippt. Offenbar gilt auch für die Justiz, was der Ex-Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt Klaus-Dieter Fritsche im Blick auf den »NSU« und seine Schlapphüte im »Uwe-Uwe-Beate-Umfeld« formulierte:

»Aber auch die Funktionsfähigkeit und das Wohl des Staates und seiner Behörden ist in einem Kernbereich besonders geschützt. Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren.«

So endet auch Heimatschutz. Das nur nebenbei, mit dem KDF-Zitat.

Cui bono NSU-Phantom, auch dazu gibt es einen schlauen Kommentar:

Mir ist im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex schon länger etwas aufgefallen: Bevor „NSU“ zum Megamedienthema wurde gab es Deutschland erstmals auch in den Leitmedien eine breite Berichterstattung über die „Integrationsprobleme“ von Mihigrulern, besonders von gewalttätigen Halbwüchsigen und jungen Männern der dritten Generation speziell mit anatolischen Wurzeln. Sind da zu viele gekommen, sind die Kulturen nicht kompatibel? Ganz offen wurde darüber diskutiert, dass es eben nicht „unsere“ Schuld sein müsse. Ich besitze immer noch eine köstliche Haitzinger-Karikatur auf welcher zu sehen ist wie entsprechende Schüler im Unterricht sich danebenbenehmen und z.B. ein Messer nach dem Lehrer werfen mit der Bemerkung: „Du selber schuld, wenn nix integrieren mit uns!“

Heutzutage undenkbar – rechtspopulistisch, rassistisch, menschenfeindlich.

Als das NSU Thema aufkam war schlagartig Schluss. Man konnte geradezu das Aufatmen der üblichen Verdächtigen vernehmen wenn sie jetzt wieder mit ihren geliebten Worthülsen weitermachen konnten „struktureller Rassismus“ etc. Und das hat sich bis heute bis zur Willkommensraserei gesteigert.

Wow! Klasse Beobachtung. Respekt!

Furchtbare Juristen, handverlesen für #NSU-Schauprozess?

Eine ungeheuerliche Hetze in der Springerpresse, wieder einmal, die auch gleich noch den Herausgeber Aust ziemlich dämlich dastehen lässt; hatte der doch gesagt, nach dem Urteil, zurecht, es gäbe keinerlei Uwe-Tatortbeweise.

Und dann kommt diese Presstituierte…

Was für ein Vogel ist das denn bitte?

Ein Komiker?

Der Thüringer AfD-Kreisverband Kyffhäuser-Sömmerda-Weimarer Land zog es auf seiner Facebook-Seite gar in Zweifel, dass die NSU-Morde überhaupt von den durch Selbstmord gestorbenen Rechtsextremen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangen wurden: „Kein einziger Mord konnte den Uwes forensisch nachgewiesen werden“, heißt es bei jenem AfD-Kreisverband. „Unserer Rechtsstaat hat ein Problem.“

Offensichtlich ein Vollpfosten. Aust sagt es, Binninger sagt es, JEDER sagt es, und dieser Vollhonk plustert sich auf, weil die AfD es auch sagt?

 

Wer hat dem denn ins Hirn gesch… ??

Völlig richtig liegt dieser Landesvorstand aus Sachsen:

Die AfD hingegen wünsche sich „für die Zukunft eine ergebnisoffene und lückenlose Aufarbeitung der dem ‚NSU’ zugeschriebenen Verbrechen ohne ideologische Scheuklappen und falsche Rücksichtnahme“, schreibt Przybylla.

Genau! Banana Republic hatten wir lange genug beim NSU.

Der beliebteste Kommentar ist denn auch ein Schlag in die Fresse für diesen „Politredakteur“, denn er zitiert Aust, den grossen Chef, aus dessen Cicero-Interview:

Das muss doch weh tun, oder sind die Schreibhuren derart schmerzbefreit?

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Urteil im NSU-Prozeß – einfach erklärt

Is @nsu_leaks shadowbanned on Twitter?
Soviel zu den deutschen Maasisten und Meinungsfreiheit und Stasibüttel der Kahane-Stifung.

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@MartinaRenner

Bitteres Resümee nach 5 Jahren #NSU-Prozess:

Die Taten sind nicht aufgeklärt.
Das Netzwerk der Täter ist nicht ausermittelt.

—–
FHV Köpenick‏ @FluchthilfeTK Antwort an @MartinaRenner @Linksfraktion

Die linke sagt die Taten des NSU seien nicht aufgeklärt – – Verurteilen kann man aber trotzdem. Genau so sieht linke Rechtsstaatlichkeit aus – – Verurteilung nach politischen Vorgaben, kennen wir so noch aus der DDR

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Sind die Pressehuren ähnlich handverlesenen wie die furchtbaren Juristen?

Voila:

DER EHRENWERTE RICHTER MANFRED GÖTZL

Auf den Richter Götzl wurde man zum 1. Mal im Jahr 2008 aufmerksam, als er einen Informatikstudenten namens Sven G. wegen „Notwehrexzess“ zu über 3 Jahren Haft verurteilte, obwohl das „Opfer“, ein aggressiver Serbe, nicht gestorben war.

Das ist von 2014, und das erklärt recht gut, warum der Staatsschutzprozess NSU ausgerechnet in München bei diesem Senat abgewickelt wurde.

Und je mehr Schandurteile ein Richter spricht, desto manipulierbarer wird er logischerweise; er wird schon in seinem Eigeninteresse solche Urteile sprechen, die seine Auftraggeber in der Politik schützen, weil er ja sonst gemeinsam mit ihnen bestraft würde.
Es ist also kein Zufall, daß ausgerechnet Götzl als Richter im “NSU”-Schandprozess fungiert: er war bereits in der Vergangenheit der Hauptkomplize bei den Schweinereien der Politik, also kann sich die Politik darauf verlassen, daß er auch weiterhin mitspielt. Schon im Eigeninteresse.

Hat Killerbee Recht?

Sie wissen ja, Wahrheiten werden hier nicht verkündet. Ist Manfred Götzl einer dieser „Spezialjuristen“, und die anderen 4 Richter, die fast nie das Wort ergriffen in über 430 Verhandlungstagen, die sind lediglich Staffage?

Wissen wir nicht…

Einfallen könnte dem Leser dieses Blogartikels der Richter am LG Frank Fahsel:

Frank Fasel ehemaliger Richter am LG Stuttgart, Süddeutsche Zeitung, 9. April 2008:
Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht „kriminell“ nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen. Natürlich gehen auch Richter in den Puff, ich kenne in Stuttgart diverse, ebenso Staatsanwälte. In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor „meinesgleichen“

Autsch.

 

Denken Sie halt selber, warum bei einer windigen Beweislage „lebenslänglich mit besonderer Schwere der Schuld“ herauskam, statt Brandstiftung und Haftentlassung, bei einem offensichtlich erlogenen anklagekonformen „Geständnis“.

Oder warum Wohlleben 10 Jahre bekam, und seinerseits ebenfalls Revision beim BGH eingelegt werden soll.

Sehr interessant auch, wie milde das Eminger-Urteil ausfiel, und wer sich dieses Theater ausgedacht hat, ihn erst wieder einzulochen, weil er Uwe Nr. 3 werden sollte, und dann diese Volte, nur 2,5 Jahre.

Wer hat das ausgekaspert?

Wurde gar gewürfelt?

Oder entschied Berlin, und Karlsruhe dealte entsprechend?

In dubio pro reo, das galt nicht beim politischen Prozess beim OLG München, und wie die Revisionen beim BGH dereinst ausgehen werden, wenn das niemanden mehr interessiert, und der dicke Richter Fischer vom BGH es nicht mehr versauen kann, weder in der ZEIT in seiner Kolumne noch in irgendwelchen Talk-Shows, und auch nicht mehr als Vorsitzender BGH-Richter, wer weiss, wer weiss…

Prognose: Es wird so ähnlich laufen wie beim Schmücker-Mord. 3 mal lebenslänglich, 3 mal aufgehoben, nach 16 Jahren eingestellt.

Heer, Stahl, Sturm, Borchert, sie alle wollen wegen des Zschäpe-Schuldspruch vor den BGH ziehen. Und das wird spannend, denn auch beim NSU haben wir es mit faulen Eiern zu tun, solchen im Justizapparat, das ist keinesfalls ausgeschlossen.

Mai 2014, erinnert sich noch jemand?

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/05/30/nsu-sach-und-lachgeschichte-nr-8-die-dummsten-richter-der-brd-sitzen-beim-bgh/

Verdammt lang her… aber so ein Lapsus darf einfach nicht passieren.

Drei BGH-Richter müssen doch erkennen, dass ein Revolver anders aussieht als eine Pistole, und bei den „Nixbekennervideos“ haben die sich auch willig? vom BKA und dem GBA über den Tisch ziehen lassen.

Oder sind die Teil einer Parallelstruktur, oftmals genannt Tiefer Staat?

Erklärt sich das Mitwirken am NSU-Phantom aus politischer Einflussnahme von ganz ganz oben?

Aufklärungs-Wahrscheinlichkeit, falls der NATO-Partner Türkei in Deutschland morden liess:

NULL.

Exakt Nullkommanull.

Cavusoglu hat in Einem recht: Wenn tatsächlich hinter den Morden nicht der Irrsinn einer kleinen, kriminellen Gruppe stehen sollte – dann dienten Verfahren und Urteil lediglich der Ablenkung. Dann wurde Zschäpe trotz mangelhafter Beweisführung auf dem Altar politisch gewollter Ziele geopfert – und damit der Rechtsstaat beschädigt. Dem Bundesgerichtshof fällt nun die Aufgabe zu, diese Beschädigung zu heilen. Nach geltendem Recht – nicht nach Glauben und politischem Wollen.

Ungeheuerlichkeit, was erlauben Tichy?

Verlust der Deutungshoheit: Alle reden vom Schauprozess #NSU

Zuerst war es nur Tino Brandt, und es war dann auch Andre Kapke, die von einem Schauprozess redeten. Da war das noch ganz furchtbar pfui igitt, alles links vom Thüringer Heimatschutz rümpfte die Nase.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/06/12/schauprozess-olg-samt-anwaltsdarstellern-beim-staatschutzsenat-des-richter-gotzl/

Und trotz Vorführung in Ketten blieb er auch 2018 dabei: http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/02/22/nsu-laendle-19-02-2018-teil-2-brandt-sagt-erneut-jehova/

Was die Beweislage angeht, auf die Gestern ein Urteil in München gebaut wurde, so ist die beschissen. Quasi nicht vorhanden.

„Wirklich aufgeklärt ist der Fall nicht“?

Menno, er ist komplett nicht aufgeklärt!

Aust singt das Hohelied der supi tollen 11 NSU-Ausschüsse, die aber auch nicht alles aufgeklärt hätten…

  • die haben fast gar nichts aufgeklärt, sondern das NSU-Narrativ und den Schauprozess beschützt

… vielleicht hätten die Uwes alle, vielleicht manche, vielleicht keine Morde verübt…

  • es ist alles so spurenfrei, also waren sie es eher nicht

… und Zschäpe habe nur die Anklage gestanden. Schön blöd.

Beweisfälschung, alles kein Thema für Herrn Aust. Der böse Verfassungsschutz, die Bartwickelmaschine quietscht im Keller, und immer wird die Polizei „vergessen“. Aust ist einer der schlimmsten NSU-Regierungshelfer überhaupt. War er schon immer.

Pumuckl erklärt, das Netzwerk existiere immer noch, und die Aufklärung müsse weitergehen. Meinte sogar Seehofer gestern. Kein Schlusstrich.

Wie konnte denn da ein Urteil gefällt werden? Lebenslänglich samt Schwere der Schuld, ganz ohne Beweise?

Selbst wenn man zurecht unterstellt, dass es Kurdenmaddina und Pau und der Antifa um die vielen Millionen Steuergeld mehr als um alles andere geht, die bloss ja an die Antideutschen weiterfliessen sollen…

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Ohne die „wertvolle Tatortarbeit“  der Polizei kein NSU, man muss auch immer die Anleitung der Beweisnachfinder durch die Spezialstaatsanwaltschaft der Bundesregierung auf dem Schirm haben. Ohne GBA kein NSU!

Von AfD bis heise.de setzt sich ein Begriff durch: Schauprozess, politischer Prozess, kein rechtsstaatliches Urteil.

Peinliche Leute wurden abgewatscht, so wie der kleine Heiko:

Voll auf die Zwölf… kleiner Mann was nun?

Für die Grünen sind sowieso nur 9 Opfer wichtig, oder sollten man besser schreiben für alle Altparteien?

ACAB 😉

Und alle wollen „kein Schlussstrich sein“, es ist absurd:

Opposition ist gegen Schlußstrich

Für eine Aufklärung über den Prozeß hinaus sprachen sich auch Vertreter der Oppositionsparteien im Bundestag aus. Die FDP-Fraktion plädierte ebenso dafür wie Grünen-Politiker Cem Özdemir und die Vorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht.

Sind die jetzt alle zu Aufklärern mutiert?

Sicher nicht.

@killerbee meint ja, die Türken wüssten genau, was Sache sei bei den „Türkenmorden“…

Ist ja lächerlich; als ob die Türkei selber nicht wüsste, wen sie da als Killer losgeschickt haben.

„Haltet den Dieb!“, schrie der Räuber.

… und Wolfgang Eggert verschickt fleissig Mails, wie richtig er doch Anfang 2014 schon gelegen habe…

Die Dönermorde seien also analog der Tito-Morde in der BRD zu sehen, also mit Wissen des Staates von Jugoslawien verübt worden, oder man denke an Regine Igel, die die 10 ungelösten Morde der RAF Generation 3 (das RAF-Phantom) als Analogie zu den NSU-Kurdenmorden ins Spiel brachte.

Das Irre ist doch, dass alle diese Optionen nach wie vor auf dem Tisch liegen, eben weil es keinerlei Tatortbeweise gibt, aber ganz ganz viel Gestank an den Tatorten des 4.11.2011, verursacht durch ominöse Waffen- und sonstige Nachfindungen.

Sogar Moser und Wetzel scheinen lernfähig zu sein, wenn auch langsam… siehe http://nsu-leaks.freeforums.net/post/73314/thread

Fünf mal „Schauprozess“ in den Kommentaren, aber keinmal im Artikel. so kennt man sie, die junge Feigheit.

Im Südwesten bahnt sich mittlerweile die CDU-AfD-Koalition an in Sachen Polizistenmord Heilbronn.

Traumpaar Binninger-Baum ante portas?

Für die Alternative für Deutschland (AfD) gibt es hingegen keine eindeutigen Beweise für die Täterschaft des NSU. Nach Ansicht von AfD-Obfrau Christina Baum zeigten sich die anderen Fraktionen wenig offen dafür, andere Ermittlungsansätze zu verfolgen.
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/631/infos-zum-nsu-ausschuss-ndle?page=20#ixzz5L0g5kfaB

Richtig: Wie die Medien der BRD versagen auch die Parlamentarier der BRD-Altparteien, bzw. versagen sie gerade nicht, sondern folgen der regierungsamtlichen Staatsräson.

Das nennt man dann wohl Scheindemokratie, oder Anscheins-Rechtsstaat, gar Pseudo-Gewaltenteilung?

Bananenrepubliken sind nunmal so…

… nicht wahr, Herr Aust?

die top drei…

Alles nur Show.

Deutungshoheit futsch.

 

Marienhof, war das das mit den 3 Mädels?

 

Urteile im #NSU Schauprozess, die Türkei meint, die Mörder laufen noch frei herum

Binninger meint ja, es könne noch unbekannte Täter geben.

Ja wer denn dann? Hat Zschäpe also gelogen?

Die Nebenklage meint, je linker je mehr, es war das unbekannte Netzwerk, aber unbedingt der NSU, und Zschäpe verschweige die Wahrheit:

Verschweigen setzt Wissen voraus. Kennt Zschäpe denn die Wahrheit, und wer hat den Opfern das eingeredet?

Die Türkei ist da viel viel weiter:

Die BRD habe alles vertuscht, sei als Staat verstrickt in die Ermordung von Türken, während die wahren Killer noch geschützt (verborgen) würden, und Zeugen seien (vom Staat?) ermordet worden.

Oups, das klingt aber doch sehr nach einem Verschwörungs-Plot.

Wer soll da jetzt die Mörder finden, und wo, lieber Aussenminister?

  • der MIT in der Türkei, bei den Kurden der PKK?
  • der MIT in der Türkei, bei den Grauen Wölfen?
  • der MIT in der BRD, unter Temmes V-Grauen Wölfen?
  • die Grauen Wölfe bei der Linkspartei und deren PKK-Mündeln in der BRD?

Sie sehen, das kann noch heiter und blutig enden.

Fern jeglicher Realität wurden beim Staatsschutz in München heute die Urteile ausgewürfelt:

Zschäpe zu lebenslanger Haft verurteilt. Besondere Schwere der Schuld inklusive. Da kann man sie schön der Öffentlichkeit entziehen.
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Strafmaß Holger Gerlach: 3 Jahre wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung
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Strafmaß Carsten Schultze: 3 Jahre Jugendstrafe, wegen Beihilfe zum Mord in 9 Fällen
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Strafmaß Ralf Wohlleben: 10 Jahre wegen Beihilfe zum Mord in 9 Fällen
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Strafmaß André Eminger: 2 Jahre und 6 Monate wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, im Übrigen wird er freigesprochen
Also in etwa so:

25, 10, 3, 3, 2,5,
and the winner is eminger…

Der kann womöglich heute noch nach Hause
… zur Katzentante 😉
Und das alles, wo doch am Morgen noch Zschäpe angeblich Pläne machte…
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Ein bisschen Kino gibt es noch, einen Mitschnitt von knapp 30 Minuten des ARD-Livestreams.
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ab 9:44 Uhr.
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In ersten Stellungnahmen äußerten sich AfD-Landtagsabgeordnete, die in ihrem Bundesland den parlamentarischen NSU-Untersuchungsausschüssen angehören, gegenüber COMPACT. So sagte Christina Baum, MdL in Baden-Württemberg: „Der Prozess hat trotz aufwendiger Arbeit kein Licht ins Dunkel gebracht. Die Bevölkerung muss sich wohl damit abfinden, dass die volle Wahrheit im Verborgenen bleiben wird. Umso unverständlicher ist diese Verurteilung als Ergebnis eines reinen Indizienprozesses. das Prinzip „Im Zweifel für den Angeklagten – und Zweifel sind mehr als genug geblieben – wurde meiner Meinung nach aus rein politischen Gründen missachtet. Der Eindruck drängt sich auf, dass Frau Zschäpe stellvertretend für einen unfähigen und zur vollständigen Aufklärung nicht bereiten Staatsapparat verurteilt wurde.“

Andreas Galau, MdL in Brandenburg, äußerte sich gegenüber COMPACT: „Es sollte offensichtlich ein Exempel gegenüber Frau Zschäpe statuiert werden. Das Urteil ist durch die unzulängliche Beweislage nicht gedeckt. Alleine schon die Morde in Heilbronn und Kassel lassen Zweifel an der Täterschaft des NSU aufkommen. Eine Überprüfung des Urteils durch den Bundesgerichtshof ist unverzichtbar.“

Morgen mehr…