Schauprozess

10 Jahre #NSU… Showdown für Eminger(s)?

Noch im Dezember 2021 soll es für Andre Eminger eine Mündliche Verhandlung beim BGH geben, bei der die Bundesanwaltschaft „Nachschlag“ herausholen möchte, weil der einzig komplett schweigende Angeklagte des NSU-Schauprozesses am besten davon gekommen war.

Und die institutionalisierte Antifa beim Staatsfunk legt rechtzeitig vor:

Am 4. November vor zehn Jahren fliegt die rechtsextreme Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) auf. Nach einem Banküberfall in Thüringen erschießen sich die beiden NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Fluchtfahrzeug, einem Wohnmobil. Kurz danach sprengt Beate Zschäpe die konspirative NSU-Wohnung in Zwickau in die Luft, um Beweise zu vernichten.

Einspruch, Euer Ehren! Wer diesen Banküberfall ausgeführt hat ist nicht bewiesen. Wer die Leichenfuhre dort in Stregda abgestellt hat ist ebenfalls völlig unklar. Beate Zschäpe war sehr wahrscheinlich nicht in Zwickau, denn das Phantombild der Nachbarin zeigt nicht sie, sondern Susann E., mutmasslich.

Aber die Emingers wurden geschont, so die These, weil sie irgendwie kooperierten.

Weil die Bundesanwaltschaft zwölf Jahre Gefängnis gefordert hat, ist sie in Revision gegangen. Vor dem Bundesgerichtshof soll nun im Dezember ein Urteil fallen.

Und „Katzenfrau Susann Eminger“…

… darum geht es auch jetzt beim BR wieder:

NSU-Überlebender erkennt Ehefrau von André Eminger

Im Juni 2013 vernahmen Beamte des Bundeskriminalamts Mehmet O. erneut. 115 Bilder von Beschuldigten und Verdächtigen im NSU-Verfahren wurden dem ehemaligen Wirt vorgelegt und beim Foto einer Frau blieb er hängen. „Die geht mir nicht mehr aus dem Kopf, die kenne ich“, sagte er in der Zeugenvernehmung, die dem BR/NN-Rechercheteam vorliegt.

Und die Ermittler notierten umgehend, wen der türkischstämmige Mann da identifiziert hatte: die Frau von André Eminger. Auch sie war in den vergangenen Jahren eine Neonazi-Aktivistin aus Zwickau – eine enge Freundin von Beate Zschäpe, vielleicht sogar ihre beste und wichtigste.

Aber da passierte nichts weiter, kein Prozess, keine Anklage. Auch sie hat geschwiegen, was ihr gutes Recht ist. So wie ihr Ehemann:

Ausschnitte eines Nürnberger Stadtplans gefunden

Auf dem Computer in Emingers Haus konnten Ermittler Ausschnitte eines Nürnberger Stadtplanes sicherstellen. Die Karten zeigen die Stadtteile Laufamholz, Erlenstegen und Mögeldorf.

Abgespeichert wurden diese laut Ermittlungsakte im April 2001, also kurz nach dem ersten Mord an dem Blumenhändler Enver Şimşek und wenige Wochen vor dem zweiten Mord am Metallfacharbeiter und Schneider Abdurrahim Özüdoğru. Beide Opfer starben in Nürnberg.

NSU-Kerntrio übernachtete in Nürnberger Neonazi-WG

Jedoch befand sich genau in diesem Bereich, im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf, in den 1990er Jahren eine Neonazi-Wohngemeinschaft. Das bezeugte ein damaliger Führungskader der Szene dem gemeinsamen Rechercheteam von BR und Nürnberger Nachrichten.

Die Polizei in Nürnberg notierte damals auch Autokennzeichen aus Sachsen. In dieser WG übernachteten dem Neonazi-Aussteiger zufolge auch Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe des Öfteren. War auch André Eminger öfter in Nürnberg? Übernachtete er hier vielleicht sogar mit dem späteren NSU-Kerntrio in der Wohnung in Mögeldorf? Oder warum befanden sich auf seinem Computer ausgerechnet die Kartenausschnitte des Stadtteils, in dem das Kerntrio offenbar ab und an Unterschlupf fand?

Da schweigt man besser. Haben die Beiden getan.

Noch ein Indiz:

Nach der Selbstenttarnung der rechtsextremen Terrorzelle warf eine bislang unbekannte Person das Bekennervideo unfrankiert in den Briefkasten der „Nürnberger Nachrichten“. Beate Zschäpe kann es nicht gewesen sein. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt waren zu diesem Zeitpunkt bereits tot.

Es gab keine Selbstenttarnung, allein an der Verwendung dieses Begriffes erkennt man sofort die Linken, sei es nun der Moser, die Wangerin oder auch dieser BR-Miller.

Es gab keine Selbstenttarnung, sondern es gab eine NSU-Inszenierung, und es ist durchaus möglich, dass auch V-Leute des Sicherheitsapparates daran mitwirkten.

Diese Inszenierung war gut gemacht, DER SPIEGEL und das APABIZ der Antifa waren zienlich sicher massgeblich beteiligt, bei der Merseburger Krabbelgruppe des Pfarres König aus Jena darf man das ebenfalls vermuten.

Aber wie die Dienstpistolen aus Heilbronn in das Wohnmobil kamen, die Handschellen nach Zwickau und die Dönerceska in den Schutthaufen, das ging kaum ohne direktes Staatszutun.

Das Verfahren gegen Emingers Frau läuft noch. Ob es je zu einer Anklage kommt, bezweifeln viele Experten. Der Bombenanschlag auf die Pilsbar in Nürnberg war im NSU-Prozess kein Thema.

Weihnachten wissen wir vermutlich, was Eminger beim BGH „nachgefasst hat“…

10 Jahre NSU… „rechte Experten“…

Wir hatten bereits die Beiträge

NSU nach 10 Jahren… was wäre denn noch möglich?

und

10 Jahre NSU… noch mehr „Experten“…

und dort lag der Schwerpunkt auf Linken und ganz Linken, auf Denkbehinderten und „so tun als ob-Investigativen“, wie auch hier:

NSU post mortem: die Wangerin in bunter Einfältigkeit

Es gibt aber auch Rechte, Nationale, die sich auf Grund des „10-jährigen“ mit dem NSU-Phantom beschäftigt haben.

Zum Beispiel die Frau Schneiders:

Die von der Linksextremen zitierte Aussage ist erst einmal richtig:

„… haben aber auch die Untersuchungsausschüsse dazu wenig ergeben. Wenn man diese verfolgte, so konnte man den Eindruck gewinnen, dass kein wirklicher Auflärungswille bestand.“

Was Frau Schneiders vergisst, bzw. was Frau Köditz nicht tweetet, das ist die Tatsache, dass auch Frau Schneiders jeden, aber auch wirklich jeden Elfmeter vergeigt hat, ebenso wie die restlichen „Verteidiger“ im Schauprozess zu München.

Wer es sich antun mag:

Mein Kommentar dazu:

Nein, falsches Fazit, Frau Schneiders. Da die Täterschaft des NSU an den Morden nicht bewiesen ist, dann hätte eine Aufspürung des Trios in Sachsen eben nicht „das alles verhindert“. Diese Staatsnarrativ-Unterwürfigkeit ist erschreckend.

Der andere Diskutant war um Längen besser, und weit weniger staatstragend als die Schneiders. Oder ist/war sie gar staatsnah?

Wer die Elfmeter nachlesen will, dem sei das Buch „Einstieg NSU“ empfohlen.

COMPACT war auch wieder im Rennen, pünktlich zum 10-jährigen pries man sein „Geheimakten-Sonderheft“ von 2017 wieder an, und der Link führt zu einem sehenswerten NSU-Film.

Lohnt sich mehr als das Schneiders-Ding oben. Ist auch deutlich kürzer.

Ganz neu eingetroffen, zerlegt, jede Seite eingescannt, zur PDF gemacht und OCR-behandelt (Texterkennung), so kam es an, Vorgestern, das neue Compact Spezial zum NSU.

Lesenswerte Kommentare dort.

Noch dazu passend, samt Fatalist-Video: http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/08/08/compact-82017-zum-nsu-schwindel/

Das waren noch Zeiten… der Schuster ist übrigens heute der oberste Katatsrophenschützer der Republik und nach wie vor unfähig, siehe Ahrtal-Überschwemmung mit an die 200 Toten dieses Frühjahr.

Die Frau Schneiders sollte sich dieses Video anschauen, dann kapierte sie vielleicht, dass beim NSU-Narrativ GAR NICHTS bewiesen ist.

Ob das beim Moser oder der Wangerin was bringen täte… vergesst es. Hoffnungslose Fälle, aber enorm nützlich für den Staat. Bessere Helfer kann sich der Tiefe Staat gar nicht wünschen als diese „Pseudokritiker“, die betriebsblinde Linke sind.

Noch ein Rechter:

das Video ist hier: https://www.frei3.de/post/6c0dcf43-dfde-413d-a07f-bf9d18792a64

Zum 10. Jahrestag der NSU-Geschichte begebe ich mich nach Zwickau um die wahre Hintergründe zu erforschen und sie euch vorzustellen.
Dabei fahre ich zu Orten, die mit dem NSU in Verbindung stehen und spreche mit Menschen, die zwei der Angeklagten persönlich kannten.
Am Ende muss man feststellen: NSU = Staatsterror.
Doch sehet und höret selbst.

Dort wird ein Buch beworben, welches ich gar nicht kenne:

NSU-Beate-Zschaepe-ist-unschuldig-Probeseiten

Nun, Beate Zschäpe ist schuldig gesprochen worden, weil sie die Anklage gestanden hat. Der war nicht zu helfen, jedenfalls nicht mehr seit sie derart falsch und fehlerhaft gestanden hat.

Warum wird nur immer wieder vergessen, dass die sogenannten „Bekennervideos ohne Bekenntnis“ NICHT in den Briefkasten vor dem Haus in der Frühlingsstrasse eingeworfen wurden?

Warum glaubt man, BMZ seien die Ersteller von Videomaterial, für dessen Veröffentlichung sich das linke apabiz besondere (Urheber?)Rechte sichern liess?

Warum wird der Fund von hitzebeständigen DVDs in der Brandwohnung als Sensationsfund vermarktet, wenn schon am 05.11. (BESENREIN) ein Stick mit „Inhalt: nsu“ im Wohnmobil sichergestellt wurde?

Dem Ehemann der Katzenfrau konnte nicht nachgewiesen werden,  an der Erstellung des Videos mitgewirkt zu haben? Die (Nicht-) Nachweis-Führung findet man bestimmt nur in den Geheimakten. Mir ist lediglich bekannt, dass der Verdacht mit einer Randnotiz – „FÄLSCHLICHERWEISE“ – ausgeräumt wurde.
(Vermerk vom 30. November 2011. Bundeskriminalamt Meckenheim: Bei der ersten Brandschuttsichtung in der Frühlingsstraße wurde eine brandbeschädigte Festplatte in der Küche gefunden. Wurde ursprünglich fälschlicherweise André E. zugeordnet. – Obwohl sich darauf jede Menge Eminger-Privates befand.)

Tja, warum nur? Weil Schneiders und die anderen Verteidiger es zugelassen haben, dass man sich auf die Leichenfuhren-Toten Uwe M. und Uwe B. als Sündenböcke und Alleinmörder verständigt hatte. Im Prozess ebenso wie in sämtlichen Untersuchungsausschüssen.

Schlußgestrichen…

Götzls NSU-Urteil war kein Ausrutscher?

Die BILD übt sich ja zur Zeit in regierungskritischem Journalismus, hat einen eigenen TV-Sender aufgebaut und produziert neuerdings auch Dokus, unter anderem diese hier:

Info-Text dazu:

Die Ermordung von Parkhaus-Besitzerin Charlotte Böhringer († 59) ist einer der spektakulärsten Kriminalfälle Münchens: Am 15 Mai 2006 wird die Millionärin in ihrer Penthousewohnung über ihren Parkhaus in München auf unfassbar brutale Art und Weise ermordet – mit 24 Hammerschlägen. Ihr Neffe Benedikt „Bence“ Toth wurde als Täter zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Doch die Familie ist von seiner Unschuld überzeugt, kämpft mit der Bürgerinitiative ProBence für eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Für die Doku-Reihe „Mein größter Fall“ reist BILD-Reporterin Laura Gehrmann in die Vergangenheit von Benedikt Toth: Wie war das Verhältnis zu seiner Tante? Hatte er ein Motiv? Wurden Spuren vergessen? Antworten geben der Profiler Axel Petermann, ehemalige Ermittler, Freunde der Toten, die Familie – und der Verurteilte selbst.

Was fehlt? Es fehlt ein wesentlicher Akteur:

Der inzwischen pensionierte Vorsitzende Richter im Prozess von 2008, Manfred Götzl, der später noch den spektakulären NSU-Prozess leiten sollte, schweigt. Die zahlreichen DNA-Spuren, ein durchaus nachvollziehbares Motiv: Das alles hat Götzl zur Überzeugung gebracht, dass Bence schuldig war. Es nagt aber – wie oft bei Indizienprozessen – ein beklemmender, beweisfreier Gedanke: Dass ein noch Unbekannter ein oder sogar zwei Mal in seinem Leben getötet haben könnte. Dass dafür ein oder auch zwei Unschuldige in Haft sitzen. Und dass der eigentliche Täter frei sein könnte.

Schon merkwürdig, dass Götzl gar nicht bei BILD vorkommt, obwohl er doch durchaus erwähnenswert gewesen wäre.

Der Richter war damals der „Richter gegen Zivilcourage“ Manfred Götzl, vorsitzender Richter im NSU-Schauprozess.

Und diese Urteile haben es in sich, Auszug:

Anfang 2009 verurteilte der Richter den 30-jährigen Informatikstudenten Sven G., der sich mit einem Messer gegen fünf Albaner zur Wehr gesetzt hatte, zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten. Auch in diesem Fall musste der Verurteilte, der sich in seinem Leben noch nichts zuschulden hatte kommen lassen, die Haftstrafe ohne Bewährungschance antreten. Götzl erkannte zwar auf eine klare Notwehrsituation, empfand aber die Reaktion des Studenten als unverhältnismäßig – eine Sicht, die dieser anfangs nur bedingt teilen wollte, womit er sich offenbar den besonderen Zorn des Richters zuzog, der darauf hin – so die Süddeutsche Zeitung – „sichtlich verärgert“ meinte: „Dass man sich vom Täter zum Opfer macht, haben wir hier noch nicht erlebt“.

Schandrichter Manfred Götzl…

Wahrlich eine Zierde des Rechtsstaats BRD…

Und was macht BILD, dieses „neuerwachte kritische Journalismus-Dingsbums“?

BILD löscht genau diesen Link in seinen Kommentaren, ergänzt um die NSU-Rolle Götzls.

Schön zu sehen dass auch BILD Kommentare zensiert. Weiter so! Mainstream bleibt eben Mainstream…

Wer sich mit diesem interessanten Fall „Parkhaus-Mord“ befassen möchte, dem sei zum Einstieg das hier empfohlen:

Mit Dutzenden Schlägen wurde die schwerreiche Charlotte Böhringer 2006 umgebracht. Die Richter verurteilten ihren Neffen. Doch die Familie glaubt an seine Unschuld. Eine DNA-Spur ist besonders mysteriös.

15 Jahre sitzt er schon, und immer noch hat er nicht gestanden? Obwohl sie ihn mit einer sehr zweifelhaften Methode verhört und endlos bearbeitet hatten?

denen wird das eingeredet, und es werden versprechungen gemacht, die nie und nimmer eintreffen.

Bei Beate Z. hat das aber durchaus funktioniert, ist etwa die Reid Methode schuld an ihrem blödsinnigen und falschen Geständnis?

NSU: Das Staatswohl triumphiert über das Recht?

Die Urteile gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben und Holger Gerlach sind rechtskräftig, der BGH verwarf die Revisionsanträge.

Lediglich der große Gewinner des NSU-Prozesses am OLG München, der einzig komplett schweigende Angeklagte Andre Eminger, bekommt auf Antrag der Sonderstaatsanwaltschaft der Bundesregierung eine neue Hauptverhandlung im Dezember 2021, wo er mutmasslich „Nachschlag“ erhalten wird. Das letzte Urteil im NSU-Komplex soll am 15.12.2021 verkündet werden.

Soweit in aller Kürze das Ergebnis der 3 Jahre andauernden Revisionsprüfung des Bundesgerichtshofes.

Exakt wie prognostiziert:

NSU: Zschäpes Urteil in seinem Lauf

hält ein Senat am BGH nicht auf.

„Das OLG hat im Fall von Frau Zschäpe geltendes Recht falsch angewendet, denn ohne einen einigermaßen gewichtigen Tatbeitrag geleistet zu haben, ist eine Verurteilung wegen Mittäterschaft auch auf Grundlage der bisherigen BGH-Rechtsprechung nicht möglich“, sagt Stahl im Gespräch mit LTO.

Was stand einer erfolgreichen Revision des Zschäpe-Urteils entgegen?ALEXANDER

Der Deutsche Bundestag hat am 22. November 2011 einstimmig
beschlossen, daß die bis dahin als Dönermorde titulierten
Kriminalfälle nunmehr als NSU Morde zu titulieren sind,
außerdem wurde einstimmig bewiesen, wer die Täter sind.

Sehr richtig, exakt dieser Umstand war der allererste Beitrag in diesem Blog.

Siehe den roten Pfeil, er zeigt auf das „warum„.
Es fehlt das „ob

Ob der NSU die Verbrechen begangen hat, das wurde gar nicht gefragt.

Das weiss Niemand, dass sämtliche Untersuchungsausschüsse  die Täterschaft des Trios voraussetzten und nie hinterfragen durften!

Und so geschah es dann auch.ALEXANDER Bearbeiten

Mit diesem Beschluss des Bundesgerichtshofs 3.Strafsenat im
Revisionsverfahren Zschäpe u.a. ist dem Staatswohl
vollumfänglich gedient worden.

Etwas anderes war auch nicht zu
erwarten, schließlich hat der Deutsche Bundestag am 22.11.2011
einstimmig wegweisend und zielführend
beschlossen, daß die bis zu diesem Zeitpunkt als
Dönermorde titulierten Delikte als NSU Morde zu titulieren und
entsprechend zu
verfolgen sind.

Der Anwalt Stahl hat sich kurz vor Verkündigung der Entscheidung in der Strafsache Zschäpe u.a. im Hinblick auf seine Aussage, daß das OLG München geltendes Recht falsch angewendet hat, als jemand entlarvt, der keine Vorstellung vom Staatswohl hat.

Außerdem müsste Anwalt Stahl als Volljurist wissen, daß der
Bundesgerichtshof entscheidet, was geltendes Recht ist und das dieses Recht im Interesse des Staatswohls tagesaktuell dynamisch ausgestaltet und „fortentwickelt“ werden kann und „fortwährend fortentwickelt“ werden muss- geht ja schließlich um das Staatswohl.

Prösterchen auf das Staatswohl!

Damit ist alles gesagt, und wer an dieses offizielle Narrativ nicht so recht glauben mag, der ist ein Nazi und „delegitimiert den Staat wie ein Querdenker es tut“.

Gelle, Herr Binninger?

Mehr zu diesem Staatswohl gibt es hier: https://nsu-leaks.freeforums.net/post/91391/thread

Man kann es eigentlich nur sarkastisch ausdrücken, so wie er hier es tut:

Natürlich wurde die Beate-Zschäpe-Revision vom BGH verworfen, wäre ja wohl noch schöner! Zschäpe bekam lebenslange Haft – „auch wenn es keinen Beweis gibt, dass sie selbst an einem der Tatorte war.“ (Welt) Hier galt in dubio pro reo nicht, denn die vom OLG gezogenen Schlussfolgerungen waren schließlich „rational nachvollziehbar“ (BGH). Außerdem standen sie so in der Presse.

Schaun mer mal was beim Eminger rauskommt… Wetten werden angenommen.

NSU-Fake: Eine Art von Fazit

Ein neues Jahr hat begonnen, das 10. Jahr seit dem Inszenieren des NSU-Phantoms damals Ende 2011, und zum Hauptthema dieses Blogs ist nicht mehr viel Neues zu erwarten. Lediglich der BGH kann noch für eine kleine Sensation sorgen, so er denn den Urteilsspruch gegen Zschäpe als „Mitmörderin“ kippte, die erwiesenermassen an nicht einem der vorgeblichen NSU-Tatorte war. Ihr „lebenslänglich mit besonderer Schwere der Schuld“ ist klar ein politisches Urteil, ganz im Gegensatz zu den Urteilen gegen Stefan Ernst und Stefan Balliet, deren Täterschaft als ausreichend sicher belegt gelten muss, und gemeingefährliche Irre sind das sowieso. Kein Vergleich zur harmlosen Zugehfrau Beate Z., die für das Gestehen der Anklage wohl nur der anschliessenden Sicherungsverwahrung entkam.

Ein ziemlich schlechter Deal. Verheerend. Feige sowieso.

Auch wenn man dazu auf der anderen Seite der Erdscheibe teils gegenteiliger Meinung ist: Halle und Kassel sind ebenso schlussgestrichen wie NSU und Oktoberfest-Attentat sowie Buback etc.: Da kommt nichts mehr, und das waren keine „False Flags“, sprich „inszenierte Terroranschläge“, die waren alle echt, und alle hinermittelt waren sie wohl auch, denn es kam immer das heraus was politisch sinnvoll (und politisch nutzbar!!!) war.

Auch bei Anis Amri und dem Breitscheidplatz-Terror vor ziemlich genau 4 Jahren wird es keine weitere Erhellung der Tatumstände geben, das offizielle Narrativ wird mittels der Mainstream-Medien durchgedrückt: Amri war es, und er war ein Einzeltäter.

Was bleibt als Fazit? Wozu das Ganze? Was hat es gebracht?

Der AK-NSU war so etwas wie die rote Pille für die deutsche Aufklärungsszene, etwa wie die 9/11 Wahrheitsbewegung in den USA. Ausgestattet mit viel zugespielten Aktenmaterial (welches die wenigsten ganz gelesen haben und in Zusammenhang gebracht), haben sie etwas hingelegt, was bisher seinesgleichen sucht. Allein dafür gebührt im ein Platz in der Geschichte.

Geht runter wie Öl, @rundumblick. Danke dafür.

Die andere Sache ist und wer zwischen den Zeilen gelesen hat, hat gemerkt auf welchem Weg sich dieses Land befindet in punkto Umbau zu einer totalitären Gesellschaft mit rotem Anstrich( was ein reiner Etikettenschwindel ist, Denn Links im eigentlichen Sinn ist da nicht viel. Eher eine Symbiose aus Staat, Geheimdiensten, Medien, usw, dem „tiefen Staat“ eben).

Exakt richtig. Gleichschaltung und Zensur als Mittel der Herrschaft. Wie damals…

Langsam sieht man die Ausläufer viel deutlicher, in der Politik, den Medien, den Institutionen. Das Land wurde/wird von innen besetzt und unter Kontrolle gebracht. Ein imaginärer Feind wurde kreiert, seine „Bekämpfer“ mit viel Geld, Aktivismus und höherer Moral ausgestattet.

Die „Medien“ wandelten sich und vertieften ihre Einseitigkeit und Propaganda.

Lässt man sich mal alles was passiert in diesem Jahrzehnt nochmals durch den Kopf gehen, merkt man dann, wie alles zusammenhängt. Und das man uns die Dinge wie Möhren vor den Esel gehängt hat. Wohl wissend wie man sich drauf stürzen wird. Und jetzt zur Zeit merkt man, wie sich alles in Luft auflöst. Und heute gilt wer schon als Rechter und Schwurbler, wenn er sich nur dem herrschenden Zeitgeist widersetzt. Mission accomplished, würde ich sagen.

Besser hätte ich das auch nicht formulieren können.

Wir erschaffen einen NSU-Rechtsterror und ein Bewusstsein in der Gesellschaft, dass es uns ermöglicht, spätere politische Gegner z.b die Gegner der Flüchtlings und Migrationspolitik zu bekämpfen. Die dazu gehörende Ursachen, wie die Kriege in Lybien,Syrien, Somalia, sowie der arabische Frühling, wurden komplett ausgeblendet von diesen Leuten.

Konnte oder wollte man das nicht sehen? Weil man zu einseitig fokussiert war?

Den NSU hätte man auch als reinen Kriminalfall abhandeln können, Aber dazu hätten die Ermittler 2011 weiterarbeiten müssen. Man hat sie aber nicht gelassen und ihnen alles aus der Hand genommen. Der Zweck erschließt sich im Laufe der Zeit.

Die „Leaks“ sind dünner geworden, bloße Ankündigungen ohne Substanz immer mehr und die Schwerter zur Verteidigung immer stumpfer. Aufklärung wird an allen Stellen sabotiert.

Korrekt! Es wird Regie geführt, eine für Otto Normal-Tagesschau-Glotzer unsichtbare Hand steuert Politik und Medien, der Sicherheitsapparat kuscht, und das BKA, die politische Polizei (genannt Staatsschutz) erledigt den Rest, zusammen mit einer regierungsgeleiteten Sondergerichtsbarkeit, bestehend aus Bundesanwaltschaft und Staatsschutzsenaten. Leaks gibt es keine mehr, niemand traut sich.

An diesen Zuständen wird sich nichts ändern. Terroranschläge werden auch zukünftig nicht aufgeklärt werden.

Dasselbe gilt auch für die Tatwaffen: Keine Uwe-Spuren dran, nicht mal auf der angeblichen Selbsmordwaffe…

Und dennoch kommen die NSU-Macher damit durch, so wie dieselben Kräfte auch mit ihren faktenfreien Narrativen zu anderen großen Terroranschlägen durchkamen und weiterhin durchkommen werden. Aus dem Sicherheitsapparat heraus wird es weiterhin keine substantielle Unterstützung der Gegenöffentlichkeit geben.

Das Fazit aus all dem liegt auf der Hand:

Solange es keine schlagkräftige Gegenöffentlichkeit gibt, bestehend aus echter Opposition in den Parlamenten und nicht gleichgeschalteten Massenmedien, solange wird sich gar nichts ändern. Im Gegenteil.

Sogar falls es eine schlagkräftige Gegenöffentlichkeit geben sollte, die wirklich (noch stärker als jetzt bereits) durchdringt, so wird das System mit allen Mitteln versuchen, diese Gegenöffentlichkeit mittels Verleumdungen und der Einschleusung von Spinnern zu diskreditieren. „Alles nur Übungen, Inszenierungen und False Flag“ sowie „Es gibt gar keine Viren“ etc. sind dafür prima Beispiele, wie zersetzt und diskreditiert wird.

Wir beim AK NSU sind sicher, dass längst grosse Teile der Gegenöffentlichkeit unterwandert sind und auch die „einzig echte Oppositionspartei“ von innen heraus gespalten und zersetzt werden wird.

Prozess Halle: Motiv „Kampf gegen die jüdische Weltverschwörung“?

Sich im Internet zu radikalisieren und in der realen Welt Muttersöhnchen und Einzelgänger sein, das ist offenbar ein gefährlicher Psycho-Cocktail, der bei Stephan Balliet zu konkreten Anschlagsplänen mit Mordabsicht geführt zu haben scheint. Bei der Urteilsverkündung, geplant für den 21. Dezember wird wohl „lebenslänglich mit anschliessender Sicherungsverwahrung“ herauskommen.

Der geständige Täter, der mit selbstgebauten Waffen und Bomben ein Zeichen setzen wollte, indem er möglichst viele Juden zu töten beabsichtigte (und dabei total versagte), die Tat ins Internet streamte und, wahrscheinlich frustriert von seiner eigenen Unfähigkeit verglichen mit dem Massenmörder von Christchurch dann 2 Zufallsopfer ermordete, diese geständige Täter hatte seine letzten Worte als Angeklagter sicherlich über einen langen Zeitraum gewählt, die er dann letztlich in stark verkürzter Form vortrug.

Konkret sagte er laut MZ folgendes:

Das letzte Wort des Angeklagten: Stephan B. nutzt sein dreiminütiges Statement für die Leugnung des Holocaust. Am Rednerpult behauptet der Antisemit und Rechtsterrorist, er fühle sich am Landgericht Magdeburg als Angeklagter in einem „Schauprozess“ – und stellt sich selbst in die Tradition der angeklagten Nationalsozialisten bei den Nürnberger Prozessen.

Der Nazi-Attentäter sagt aber, das Verfahren werde ihn nicht „vom rechten Weg abbringen“. Er wolle seinen Kampf gegen eine angebliche jüdische Weltverschwörung fortsetzen – man sehe die Verschwörung überall, sagt der wahnhafte Judenhasser. Auf den Straßen, im Schwimmbad, in der Zeitung. Dann bezeichnet er den Holocaust als Erfindung der Juden. Nebenkläger protestieren, Richterin Mertens unterbricht und untersagt Straftaten im Gerichtsverfahren. „Dann ist das alles“, sagt Stephan B. und geht in Fußketten zurück zur Anklagebank.

Das ist das Maximum, mehr geht nicht, das ist das „optimale“ Schlusswort: Ein überzeugter Nazi, durchdrungen vom Hass gegen die Juden, der sich in einem Schauprozess wähnt und dann auch noch den Holocaust als jüdische Erfindung bezeichnet…

… das geht gar nicht in der BRD, da hört die Meinungsfreiheit auf, und sagen darf man das im islamisch-arabischen Teil der Welt durchaus, dort ist es „quasi Staatsdoktrin“, aber nicht in Europa. Das erklärte ihm denn auch die Richterin:

In seinen letzten Worten leugnete der Mann am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht (OLG) Naumburg nach etwa drei Minuten seines Vortrags erneut den Holocaust. Anwälte der Nebenklage protestierten sofort lautstark, die Vorsitzende Richterin Ursula Mertens unterbrach den Angeklagten. „Das ist eine Straftat, dafür soll er noch mal sitzen“, rief Nebenklage-Anwalt Alexander Hoffmann in den Saal.

„Ich hatte Ihnen das erklärt, Sie dürfen das nicht wiederholen“, sagte Mertens dem Angeklagten, der schon mehrmals den Holocaust geleugnet hatte.

Wenn lebenslänglich mit Sichergungsverwahrung gefordert ist, dann kommt die Forderung RA Hoffmanns „dafür soll er nochmals sitzen“ fast schon unfreiwillig komisch rüber, irgendwie grotesk, aber wenn man diesen Antifa-nahen Anwalt kennt, zum Beispiel aus dem NSU-Prozessbuch von seiner Kollegin Angela Wierig, dann hat man eher Mitleid.

Mertens unterbrach die Sitzung und gab dem Angeklagten erneut die Gelegenheit zu einem letzten Wort, der wollte sich aber nicht mehr äußern.

Er hatte seine „Message“ laut und deutlich im Gerichtssaal verkündet, und die Strafe wird wohl wie beantragt ausfallen. Selbst der Verteidiger hat klar benannt worum es eigentlich geht:

Es handele sich um einen bedeutsamen Prozess, um Taten in „nationalsozialistischer Tradition“. Die Prozessbeteiligten hätten eine historische Verantwortung.

Das ist mir persönlich zu dick aufgetragen, denn es wurde kein Jude in oder ausserhalb der Synagoge verletzt oder getötet, dafür aber eine Passantin und ein Imbißbesucher, und weitere Personen wurden von dem Irren verletzt, der sich angeblich selber auch noch in den Fuß schoss und seinen eigenen Fluchtwagen beschädigte.

[Verteidiger] Weber bestreitet aber, dass im Falle des gescheiterten Synagogenangriffs tatsächlich von 51 Mordversuchen ausgegangen werden könne. Stattdessen spricht Weber von einem „unvollendeten Versuch, von dem der Angeklagte freiwillig abgelassen hat“.

Die historische Verantwortung ist übrigens weit weniger ein Thema, wenn Personen mit islamischem Migrationshintergrund gegen Israel demonstrieren, und wenn Angriffe auf Juden immer wieder beharrlich in der BKA-Verbrechensstatistik dem rechten Spektrum zugerechnet werden anstatt den wirklichen Tätern aus eben jenem migrantisch-islamischen Milieu.

So gesehen passt das dann irgendwie schon mit der Kategorie „Schauprozess“. Die Milliarde gegen Rechts, die in Wahrheit eine Milliarde des nicht mehr neutralen Staates gegen Andersdenkende ist, also zutiefst undemokratisch, wäre ohne solche Irren um einiges schwieriger zu begründen.

#NSU: „Schreibt Eure Ceska-Märchen, aber nicht mit mir.“ Anklage erhoben

Neuigkeiten aus München, September 2020:

Fake News schon im Titel, denn es wurde Anklage erhoben, das ist die News, gegen einen der 4 „Leugner der Ceska-Stafette“.

Kleiner Auffrischer gefällig? Bitte sehr:

Was man zur Ceska W04 wissen muss: Die Stafette bis zu den Uwes ist unklar

Der 1. Teil war einfach, sozusagen die Basics. 

ZUR CESKA 83 W04 : WAS MAN WISSEN MUSS!

Die Stafette geht wie folgt: Müller-Theile-Länger-Schultz-Schultze-Wohlleben-Uwes, und Nummer 2 ist jetzt angeklagt worden, über Nummer 1 falsch ausgesagt zu haben.

Warum die ganze Ceska-Geschichte total unglaubwürdig ist, das kann man hier im Blog nachlesen. Auch hier:

OLG München: Der merkwürdige Ceska-Kauf in Jena

Extrem runtergebrochen geht das in etwa so:

Jemand bestellt eine bestimmte Waffe ohne Schalldämpfer, daraufhin bekommt er eine gänzlich andere Waffe mit Schalldämpfer für den 5-fachen Preis verkauft, und der angebliche Waffenfinanzierer hatte das Geld gar nicht, welches der Finanzierte bezahlt haben will.

Verstehen Sie nicht?

Macht nichts, das versteht niemand der sich nicht die Hose mit der Kneifzange zumacht.

Selbstverständlich hatten der Waffenbote und der Waffenfinanzierer keinen Schimmer, um was für eine Waffe es sich handelte, sie hatten zwar mit der herumgespielt, laden, entladen etc., aber was da drauf stand, welches Fabrikat das war, welches Kaliber, tja nun, wen interessieren auch solche „Lappalien“.

Wie gesagt… alles toootal glaubwürdig zurechtermittelt…

Die Bundesanwaltschaft und das BKA waren jedoch bestrebt, das Urteil des Bundestages vom 21.11.2011 umzusetzen, demnach die Uwes die Dönermörder waren, und so ermittelte man was zu ermitteln angesagt war.

Und das um jeden Preis (auch um den der Preisgabe des Rechtsstaates an sich?):

Wie man Zeugen manipuliert und Unbequeme einzuschüchtern versucht

und auch die Peitsche ist im Angebot, wenn das Zuckerbrot nicht wirkt, siehe den BAW-Schreihals Jochen Weingarten bei Enrico Theile, einem Kleinkriminellen aus Jena, bei dem man zur Erreichung des Gewünschten auch mal wilde Drohungen loslies, oder mit der Faust auf den Tisch schlug. Ähnlich dürfte das bei Ceska-Verkäufer Andreas Schultz abgegangen sein.

Mit SEKs, die bei Zeugen (konkret Enrico Theile) die Türen eintraten, “Vorladung” einmal anders? Und mit massiver Einschüchterung, und mit schlimmsten Drohungen. Auch beim “Ceska-Verkäufer” Andreas Schultz. Mit fragwürdigen Deals, zum Beispiel bei Carsten Schultze, dem “Ceska-Kronzeugen”.

Und auch die Verteidiger müssen da offenbar mitspielen:

Besonders der Weingarten hat sich hierbei hervor getan, und so darf er jetzt einer peinlichen Befragung unterzogen werden. Ein Fest für jede Verteidigung. Normaler Weise…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/25/der-drohende-schreihals-als-zeuge-osta-weingarten-das-werkzeug/

Nachtrag: Klar hat RA Klemke das versiebt, so wie er stets versagt. Immer. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Liess sogar seinen Mandanten zurückrudern, als der von „anderer Waffe“ aussagte, keine Ceska… hoch leben sollen sie, die dreckigen Gerichtsdeals 🙂

Und nun 2020 im August ist dem „Ceska-Leugner“ Enrico Theile die Anklage zugestellt worden.

Anklage wegen Falschaussage

Mehr als zwei Jahre nach dem Ende des NSU-Prozesses beschäftigt das Verfahren immer noch die Münchner Justiz. Wie die Staatsanwaltschaft München dem BR jetzt bestätigt hat, ist gegen einen der Zeugen im NSU-Prozess wegen uneidlicher Falschaussage Ende Juli Anklage erhoben worden. Er soll bei der Frage, ob er vom Waffenbesitz einer weiteren Person Kenntnis hatte, gelogen haben. Ob und wann es deshalb zu einem Prozess kommen wird, muss nun das Landgericht München entscheiden.

Wie man so hört, wird der Prozess stattfinden, im Jahr 2021.

Es macht nichts, dass die gesamte Ceska-Beschaffungsgeschichte falsch ist, schon von Anfang an:

„Postalisch versandt“

schreibt das BKA. So ein Blödsinn. Da hat jemand „Germann“ hingekritzelt, 2 Mal, und Germann war das nicht. „Versand“ steht oben drüber, sieht völlig anders aus…

u-endkunden

unterschrift

Und so ging es munter weiter: Nichts beweisen können, aber Geständnisse erpressen wollen:

Im September berichtete ein Beamter des BKA im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München, dem Zeugen Enrico T. sei bei einer Vernehmung im August 2012 bei der Bundesanwaltschaft „wortstark“ klar gemacht worden, dass er lüge. Der Ton des Oberstaatsanwalts sei einem Brüllen nahe-, aber nicht gleichgekommen. Enrico T. habe gekauert und sei noch trotziger geworden.

„Da habe ich meine Hand auf den Tisch fallen lassen und auch im Ton klar gemacht, dass es so nicht geht“, sagt Weingarten. Er habe mit Enrico T. „geschimpft“, dass er „derart läppisch mit dem Umstand umgehe“, einen Schießkugelschreiber besessen zu haben.

das ist doch ein pyrotechnisches Seenotrettungs-Leuchtraketen-Dingsbums… hat der Enrico Theile gesagt…

Slapstick vom Feinsten  🙂

Fatalist hat Enrico Theile im Jahr 2020 getroffen, beim McDonalds in Schleiz, wo der gesamte Parkplatz fast leer war bis auf einen Golf mit SOK-Kennzeichen, 2 Männer standen herum, und Enrico witterte sofort „Staatsschutz“, als wir zu zweit in seinem Bus aus dem Mc Drive raus und an den beiden Männern vorbei fuhren.

Wir verdrückten uns dann in Richtung Stausee und unterhielten uns ca. 2 Stunden lang über den Fall NSU, Böhnhardt, den Aussenbordmotor, den toten Jungen am Saaleufer, und wie man Enrico zum Geldautomatenknacker machen wollte.

Die #NSU-Bankomatenraubbande – die Erzaehlungen des Elmar Moesezahl

Das hat mir der Enrico Theile auch gesagt: Der Laenger war samt GPS-Sender am Auto in Kroatien. Das sei witzig gewesen.

Und wie er den GPS-Sender in Jürgen Längers Bus fand, ihn mitnahm nach Hessen und hinter einer Scheune im Feld samt Batterie platzierte, wo er dann ein paar Tage später einen Thüringer Zivilpolizei-PKW beobachtete, der den GPS-Sender im tiefsten Hessen suchte (und nicht fand).

Lustige Geschichten, allesamt hier im Blog seit Jahren zu finden.

Und nun hat der Enrico eine Klage aus München am Hals:

Die Vernehmung von Böhnhardts Jugendfreund sei sehr schwierig gewesen, erinnerte sich Weingarten. Er „war von Beginn an abweisend“. Die Erkenntnisse gegen den NSU habe er „für Märchen“ gehalten. Sein ganzes Verhalten habe gewirkt, als habe er ausdrücken wollen: „Schreibt Eure Märchen, aber nicht mit mir.“ Von der „Ceska“ wollte er nichts mitbekommen haben.

Irgendwann, so der Staatsanwalt, habe er dann „die Hand auf den Tisch fallen lassen“. Er habe den Zeugen „ausgeschimpft“ und ihm erklärt, dass er ihm nicht glaube. Er habe auch damit gedroht, ihn durch einen Ermittlungsrichter vernehmen zu lassen. Der Zeuge sei aber „tiefenentspannt“ geblieben. Manchmal habe er erstmal gelächelt, bevor er auf eine Frage reagierte.

www.sz-online.de/nachrichten/nsu-prozess-woher-kam-die-ceska-2981094.html

Wie das Ganze abgelaufen ist, das steht im Blog, zum Beispiel hier:

Für längst verjährte Straftaten, wie es die Weitergabe einer Waffe 1996 oder 1998 im Jahr 2011 oder 2012 war, wurden Zeugen massivst eingeschüchtert und bedroht von der BAW und deren Knechten vom BKA, und diese Zeugen machten dann bei Weingarten und dem BKA Aussagen, die sie vor Gericht nicht wiederholen wollten, weil diese Aussagen offensichtlich nicht stimmen… 

.

der Schalldämpfer als „Beweis für Mordabsicht“, so die total bescheuerte Hilfsargumentation, mit der die Ermittler die Zeugen bedrohten, unter Anderem… klar, daher waren ja auch Schalldämpfer bis Ende 1998 frei verkäuflich in der Schweiz. Da wurde nicht einmal Buch drüber geführt, so die Erkenntnisse der EG Ceska des BKA im Mai 2004.

Was sind das denn nun für Falschaussagen, die der BR nur sehr vage andeutet?

Nun, es geht um 2 Punkte:

„Waffen in der Schweiz beim Müller gesehen oder nicht?“, da hat ihm OSTA Weingarten einen Satz ins Protokoll schreiben lassen, den er nicht gesagt habe, er sei 18 Stunden am Stück verhört worden, und habe dann das Protokoll nicht unterschrieben, weil es den Satz enthielt, Enrico glaube, dass Müller aus der Schweiz Waffen nach Deutschland gebracht und verkauft habe. Er habe aber genau das nicht gesagt. Er habe gesagt er glaube nicht, dass Waffen aus der Schweiz vom Müller nach Jena kamen.

Als zweite Falschaussage angeklagt ist Enricos Aussage nach der 3. Vorladung in München von wo aus er zum Müller in die Schweiz fuhr, die hätten dort aber nicht über Waffen und über Enricos Vorladung gesprochen, weil Müller „von dem ganzen Scheiß“ nichts mehr hören wollte.

Es gab da eine aktenkundige Geschichte einer Ruger-Pistole, in Deutschland gefunden beim Müller im Auto, die habe er vergessen auszuladen, in der Schweiz dürfe er sie im Auto haben. Ob er da bei der Polizei von einem Waffenkauf-Lockspitzel angezinkt wurde ist unklar.

Der Müller aus der Schweiz sprach explizit von einem Spitzel, der die Waffe(n) beschafft habe…

Das stimmt alles nicht, das ist hingepfuscht, nachträglich, und das BKA hat diesen Pfusch nicht nur gedeckt, sondern ihn auch dem 1. Bundestags-NSU-Ausschuss verkauft, und eine völlig falsche Ceska-Stafette mit Hilfe des Kronzeugen Carsten Schultze gebastelt. 4 von 6 Beteiligten streiten alles ab, zurecht, höchstwahrscheinlich.

Wohlleben deckt diesen Beschiss, aus welchen Gründen auch immer. „Klobiger“ und „kürzerer Schalldämpfer“ habe die Waffe Schultes gehabt, so wehrte er sich zaghaft im Dezember 2015, um im Jan 2016 zurück zu rudern… aus welchen Gründen auch immer… er scheint erpressbar zu sein.

Nachdem Enrico dann mit einem bekannten Strafverteidiger aus Dresden gesprochen hatte entschied er sich für den RA Dr. Ulrich Endres aus Frankfurt als seinen Pflichtverteidiger.

Dr. Endres verteidigte Markus Gäfgen im Mordfall Jakob von Metzler, wo der Mörder den Fundort der Kinderleiche erst nach Folter-Drohung durch den stellv. Polizeipräsidenten Wolfgang Daschner preisgegeben hatte, nachdem er zuvor nur die Entführung zugegeben hatte (kann man bei Wikipedia nachlesen)

Man darf gespannt sein ob dieser neue NSU-Ceska-Schauprozess gegen Enrico dazu angestrengt wurde, um mit ihm einen Deal machen zu können dergestalt, dass er endlich gestehe, die Müller-Waffe aus der Schweiz an den Ceska-Leugner Jürgen Länger vermittelt zu haben.

Würde mich nicht überraschen, wenn hinter den Kulissen längst darum gerungen wird, die hinermittelte Ceska-Stafette endlich endlich zu unterfüttern.

Das wäre der worst case: Einstellung des Verfahrens gegen Enrico gegen ein weiteres  „Zschäpe-Geständnis“.

Keine faulen Deals machen, Enrico!

Cem Özdemir: „Wo sind denn die DNA-Spuren des Trios? Eben“

Unser Ansatz zu den „NSU-Morden“ war schon von Anfang an folgender: Es ist unmöglich, an 27 Tatorten keinerlei DNA-Spuren oder Fingerabdrücke zu hinterlassen, und deshalb ist das NSU-Narrativ des Sicherheitsapparates widerlegt. Als Blödsinn entlarvt.

Und weil dem so ist, und der Arbeitskreis NSU das auch immer wieder geschrieben und gesagt hat, daß das Durchsetzen dieses unmöglichen Narrativs mittels Medien, Politik und Staatsschutz-Senaten ein klarer Hinweis auf „gelenkte Demokratie“ ist, wer so penetrant darauf hinweist wie wir, ja nun, der ist dann eben -folgerichtig- ein „Nazi“.

So einfach ist das. Jedenfalls für die Mischpoke der linksgrünversifften Medien von Welt bis Spiegel, von Laabs bis Moser.

Um dem „Nazi-Vorwurf“ zu entgehen, muss man es machen wie Clemens Binninger CDU, der Vorsitzende des 2. Bundestags-Untersuchungsausschusses:

Das Problem ist aber: Wir haben keine geständigen Täter, keine geständigen Unterstützer, außer zweien, die ihre Unterstützungshandlungen auf einmalige Leistungen beschränken. Es gibt keine Augenzeugen, die einen Täter so gut beschrieben haben, dass man sagen kann: die waren es. Und vor allen Dingen: Wir haben keine Spuren von Mundlos und Böhnhardt, nicht ihre Fingerabdrücke, nicht ihre DNA. Weder an den Tatorten, noch an den Opfern, noch an den Tatwaffen.

Die waren es aber trotzdem, irgendwie, denn:

Glauben Sie das Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt überhaupt Täter waren?
Ja, daran habe ich trotz allem keine Zweifel, denn es gibt eine Fülle anderer Beweise. Die Dienstwaffen der Polizisten, die im Wohnmobil in Eisenach gefunden wurden, die Blutspur von Frau Kiesewetter an der im Haus in Zwickau gefundenen Jogginghose, die Zeitungsartikel, das Video, die korrespondierenden Autoanmietungen und natürlich die im Brandschutt in Zwickau aufgefundenen Tatwaffen, um nur einige zu nennen.

Brav, Clemens! „Gepflanzte Beweise“ darfst Du in diesem Zusammenhang nie niemals nicht erwähnen, denn sonst zündelst Du an der „unabhängigen Staatsschutz-Justiz“, an den Staatsschützern bei BKA, Bundesanwaltschaft und LKAs, die doch so supi Beweise (nach)ermittelt haben, und genau an dieser Stelle verläuft die Grenze zwischen dem, was man meinen -und äussern- darf und dem bösen fatalistischen „NSU-Leugnen“.

Es lohnt sich, das nochmals nachzulesen:

NSU: die Terrorzelle aus der Asservatenkammer

Und nun das. Gottseibeiuns.

Blasphemie!!! Haltet den Cem!

Cem Özdemir @cem_oezdemir
Wo sind denn die DNA-Spuren des „Trios“? Eben. Da draußen laufen Mörder herum und was in Jena seinen Ausgang nahm und zum NSU wurde, ist bis heute nicht aufgeklärt. Viele Fragen richten sich nach Thueringen

Mal abgesehen davon, dass der Spinner vom Spiegel diesen „neuen NSU 2.0 aus Polizeikreisen“, der ein lupenreines linkes (selbst inszeniertes) Projekt zu sein scheint, um an frische Staatskohle im „Kampf gegen Rechts“ zu kommen…

Also „blöd wie Minkmar“, war es das?

Eigentlich schon.

Dennoch ein Lob an den „anders begabten Spiegel-Mann“, denn ohne seinen Schwachsinns-Tweet wäre Cem nicht aktiv geworden.

Es ist ja nicht so dass die Türkischstämmigen nicht wüssten, wo der Frosch die Locken hat, siehe:

Nachzulesen auch hier:

Das Schweigen der Lämmer: Medien ignorieren Özoguz Frage nach den wahren Mördern

Es ist seit langer langer Zeit vielen Parlamentarien klar, dass die NSU-Story ein Märchen ist, und gleichzeitig wissen sie sehr genau, dass Solches zu äussern der Karriere sehr abträglich sein kann. „NSU-Leugnen“ bedeutet nämlich, das gesamte System der BRD-Terroraufklärung an sich in Frage zu stellen, also Politik, Medien, Bundesanwaltschaft und den gesamten Sicherheitsapparat.

Umso wichtiger ist es demnach, es immer wieder zu erwähnen: Der Kaiser ist nackt, und er bescheisst die Leute nach Strich und Faden. Eben nicht nur beim NSU, beim Oktoberfest-Attentat oder beim Buback-Mord, sondern in sämtlichen Politikbereichen.

Soweit das Wichtige dazu.

Fehlt noch der Fun Fact der Antifa-Verblödeten:

So geht Ablenkung ala Antifakönigin:

Ähhm: Hessen, #Hamburg, #Bund…? Sorry @cem_oezdemir aber haben Sie sich mit NSU-Komplex & Untersuchungsausschüssen mal beschäftigt? Dass es in Hessen kaum Akten gab, in Hamburg keinen UA? Das BfV-Akten nur im Bund eingesehen werden können? Ich erzähl Ihnen gerne was dazu.

Was will die denn bitte dem Cem erzählen?

Und wo bitte ist der Bezug auf die fehlenden Tatortbeweise, die fehlenden „Uwe-Tatortzeugen“, das „Bekennervideo ohne Bekenntnis“, Käthe?

Wie immer bloss Luftnummern, Desinformation, bla bla bla aus Jena.

Richtig erkannt:

Was für ein Plot für einen Gruselfilm. die König will den Özdemir wegen fehlender Humanspuren an 27 Tatorten zudichten. Also, sie bietet sich an wie jemand vom Straßenstrich. Bin mal gespannt, ob der Özdemir auf sowas abfährt.

In der Tat verweist sehr vieles nach Thüringen, da hat der Cem schon recht:

Viele Fragen richten sich nach Thueringen

Und statt dämlich herumzulabern, hätte Antifa-Käthe durchaus Substanzielles antworten können. Zum Beispiel dass niemand ohne Wissen des Sicherheitsapparates von Anfang 1998 bis November 2011 in Deutschland unerkannt untertauchen kann, und wenn dann doch solch ein Märchen zum Staatsnarrativ wird, dann weist das sehr sicher darauf hin, dass es sich um eine staatlich bestallte „Aushorchzelle“ gehandelt haben muss, die mit Wissen des Sicherheitsapparates die rechtsextreme Szene bereiste, bundesweit, und darüber berichtete.

Exakt diese Vermutung speist sich im Wesentlichen aus den Thüringer PUA-Protokollen, und die Käthe war dort immer dabei.

Was die Uwes jedoch wirklich getan haben, das ist bis heute weitgehend unklar, eben weil von ihren 4000 Tagen im „betreuten Untergrund“ nur rund 200 Tage bekannt sind, im Wesentlichen die Urlaube und stark unter Fake-Verdacht stehende Taten-KFZ-Ausleihen passend zu Morden, Bomben und Banküberfall-Datums.

Es könnte ja durchaus sein, dass sie in Piatto-Manier im staatlichen Auftrag Waffen und Bombenbauanleitungen in der rechtsradikalen Szene verteilt haben, dass sie Ziele auskundschafteten usw., also dass die Uwes die Helfer anderer Täter waren, quasi ein Teil eines NSU-Netzwerkes, und nicht umgekehrt, wie es uns die Linken (bis hin zu Binninger) zu verkaufen versuchen.

Man weiss es deshalb nicht, weil man es nie wissen wollte. Auch das wissen Käthe, Cem, Binninger und Aydan wahrscheinlich sehr genau.

Die Morde des NSU sind nicht aufgklärt, die Täter nicht bekannt. Daran ändert auch „Kronzeugin Zschäpe“ nichts.

Prozessauftakt gegen Anwalt wegen Betrugs im NSU-Prozess

211.000 Euro hat ein Rechtsanwalt und Lokalpolitiker der CDU kassiert beim NSU-Prozess für eine Geschädigte aus der Keupstrassenbombe in Köln, die er als Nebenkläger vertrat.

Das Problem: Diese Geschädigte gab es nie. Eine Erfindung der „migrantischen Türstehermafia“ aus dem Friseursalon Keupstraße.

Siehe den Blog aus dem Jahr 2015:

Falsche Keupstrassen-Opfer: CDU-Ratsherr und Tuerstehermafia Hand in Hand?

Sehr interessant schon damals zu lesen, wie Mandate „verschoben werden“, um an lukrative Prozesse heran zu kommen, da werden regelrecht Provisionen gezahlt, und man darf vermuten, dass das sehr gut erklärt, wie die Nebenklageanwälte -auch die von ganz links- in nahezu jedem Neonaziprozess immer wieder als Anwälte der Nebenklage auftauchen.

Und jetzt gibt es den Strafprozeß dazu, siehe LTO online:

Sehr interessant, und eine glasklare Bestätigung unseres 5 Jahre alten Blogbeitrages, der auch sämtliche Namen enthielt. Die LTO schreibt jetzt, insgesamt sehr lesenswert:

Für die Vertretung von Keskin an rund 230 Verhandlungstagen zwischen 2013 und 2015 hat W. vom Staat 25 Vorschusszahlungen in Höhe von insgesamt über 211.000 Euro für Gebühren, Auslagen, Reisekosten und Mehrwertsteuer erhalten. Hinzu kommt eine Pauschalzahlung von 5.000 Euro aus dem Opferfonds der Bundesregierung, die der Anwalt für das angebliche Opfer beantragt und erhalten hat.

Die Strafverfolger gehen von einem vorsätzlichen Betrug aus. Ralph W. bestreitet, vor dem Herbst 2015 gewusst zu haben, dass es die Mandantin, zu der der Kontakt fast nur über einen Mittelsmann gelaufen sei, gar nicht gab. Er habe Strafanzeige erstattet gegen diesen angeblichen Mittelsmann Atila Ö., weil der ihn über die Existenz von Keskin getäuscht habe. Atila Ö. hat W. das angebliche Mandat gegen ein „Vermittlungshonorar“ besorgt und sollte laut Staatsanwaltschaft auch in der Folge an den Zahlungen vom Staat für die Beiordnung W.s beteiligt werden.

Wahrscheinlich hat der Türsteher, 2017 gestorben, dem Anwalt seine Mutter als Mandantin Keskin vorgestellt, und diese Mutter ist offenbar nicht mehr in Deutschland. Sie war quasi 2 mal als Geschädigte benannt, einmal zurecht und einmal als Frau Keskin, bei 2 verschiedenen Nebenklageanwälten, so sieht es jedenfalls aus.

Und die Staatsanwaltschaft wirft dem Anwalt Willms vor, davon gewusst zu haben… wird sich wohl schwerlich beweisen lassen. Allerdings ist Willms vorbestraft, das Ganze könnte ihn seine Anwaltszulassung kosten, meint man bei LTO.

Eine gewisse kriminelle Energie beim Erfinden von Geschädigten scheint da durchaus „BRD-Anwaltspraxis“ zu sein:

Loveparade-Prozess: Verletzungen erfunden, Dokumente gefälscht

Auch im Loveparade-Prozess vor dem LG Duisburg wollte W. sich als Nebenklagevertreter für einen Geschädigten bestellen lassen, bezahlen sollte auch hierfür der Staat. Sein Mandant aber litt gar nicht unter irgendwelchen Nachwirkungen der Katastrophe in Duisburg. Das habe W. gewusst, so die Staatsanwaltschaft.

Als sich abzeichnete, dass er kein aussagekräftiges Attest würde vorlegen können, reichte W. eidesstattliche Versicherungen von Mutter und Schwester des angeblich Geschädigten ein, die er vorformuliert und zu deren Abgabe er die beiden aufgefordert haben soll. Beide behaupteten darin u.a., dass der angebliche Geschädigte seit der Loveparade-Katastrophe unter massiven Schlafstörungen leide, obwohl sie nicht mit ihm zusammenwohnten. Am Ende nahm W. seinen Antrag auf Beiordnung zurück, aus Sicht der Staatsanwaltschaft ein versuchter Betrug in Tateinheit mit Anstiftung zur Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung.

Da tun sich Abgründe auf…

Und dann stolpert man über einen bekannten Namen:

Ach!

Der Kaplan steckt da auch mit drin, wer hätte denn solches gedacht?

Gegen Kaplan hat die StA gesondert ermittelt und dabei auch seine Kanzleiräume durchsucht, in der kommenden Woche wird er als Zeuge im Verfahren gegen Ralph W. aussagen. Unklar blieb am Freitag, ob das Strafverfahren gegen den Kölner Strafverteidiger selbst noch läuft.

Das ist ja mal ein Ding.

Und wozu braucht ein Strafverteiger einen Zeugenbeistand?

Ob es in Duisburg ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschädigten des Loveparade-Unglücks gibt oder gab, der sich mit erfundenen Folgeschäden mit Hilfe von Ralph W. bereichern wollte, konnte OStA Witte bisher ebenso wenig klären wie die Frage, ob – vermutlich in Köln – noch gegen den Verteidiger Mustafa Kaplan ermittelt wird.

Das LG Aachen hat für das Verfahren gegen W. zunächst elf Verhandlungstage anberaumt, an den kommenden beiden soll es um die beiden Tatkomplexe im Umfeld des Loveparade-Prozesses gehen. Am kommenden Mittwoch soll Rechtsanwalt Mustafa Kaplan aussagen, der in Begleitung eines Zeugenbeistands erscheinen wird

Die „unabhängige Institution des Rechtsstaates namens Rechtsanwalt“ ist offenbar in Teilen ziemlich korrupt, und die angeblich grottenschlechte Vergütung der Nebenklageanwälte durch die Gerichte (lies: durch die Steuerzahler) scheint die Strafverteidiger anzuziehen wie das Licht die Motten.

Und passend dazu finden wir denn auch beim Lübcke-Prozess einen der üblichen (NSU-Nebenklage) Verdächtigen von ziemlich weit links wieder:

Gäbe es neben den beiden Angeklagten noch einen Mitwisser, könnte man bereits von einem Terrornetzwerk reden, wie ein Kenner der rechtsextremen Szene urteilt. Rechtsanwalt Alexander Hoffmann, der den irakischen Flüchtling Ahmad E. als Nebenkläger vertritt, sagte gegenüber der HNA, es habe zumindest einen Anschein, als könnte Alexander S. von der Tat gewusst haben.

Ob man es noch schaffen wird, eine Terroristische Vereinigung hinzubekommen, der obligatorische 3. Mann scheint greifbar, und die Zschäpesche Mitmörderschaft leuchtet am Horizont.

Sind Provisionszahlungen für „Nebenklage-Mandatsvermittler“ eigentlich die Regel oder die Ausnahme in diesem unseren herrlichen Rechtsstaat?

Fake Prozess, Fake-Geständnis, Fake Protokoll-Buch (9)

Ende Juni wurde eine weitgehend anonymisierte Urteilsversion veröffentlicht, die findet man hier:

stark geschwärztes Urteil NSU-Prozeß, ohne das ganze Propagandagefurze der Antifa drum herum media.frag-den-staat.de/files/docs/08/c0/70/08c07057298e4f90a50504b68253ae8d/nsu-urteil.pdf

Die PDF ist durchsuchbar, also durchaus zu gebrauchen. Die Wahrheit enthält das Urteil jedoch sehr wahrscheinlich nicht, dafür aber jede Menge Zirkelschlüsse und Textbausteine.

Ermöglicht hat dieses Urteil das „Geständnis“ von Beate Zschäpe, welches das Narrativ der Anklage brav nacherzählte, unter Ausblendung aller Widersprüche und Unmöglichkeiten, letztlich wurde Zschäpe zur Kronzeugin der Anklage, wie sie es schon 2011 beabsichtigte zu werden, jedoch ohne den erwarteten Kronzeugen-Strafnachlaß.

Dumm gelaufen, so möchte man da spotten, jedoch hat der BGH das letzte Wort dazu noch nicht gesprochen, ob die Mittäterschaft Zschäpes -und damit das Mordurteil- rechtens ist. Somit bleibt es spannend, Stichwort Deal.

Was wirklich passiert ist, bzw. worauf die Indizien hindeuten, das steht im vorigen Teil dieser kleinen Serie zu lesen.

Fake Prozess, Fake-Geständnis, Fake Protokoll-Buch (8)

Zur These passend, dass Zschäpe gar nicht dort war, sind auch die Feuerwehr-Notrufe im Urteil:

Da sie [die Katzentante, welche laut Phantombild vom 6.11.2011 aussah wie Susan Eminger, fatalist] ein Handy in der Hand hielt, fragte sie der Zeuge, ob sie schon die Feuerwehr verständigt habe.
Dies bejahte sie der Wahrheit zuwider und setzte anschließend ihre Flucht über
den Veilchenweg und Fliederweg fort. In der Zeit von 15:08 Uhr bis 15:14 Uhr setz‐
ten verschiedene Nachbarn, darunter auch Uwe und Antje H.███ und auch der
Handwerker Heiko P.███, wegen des Brandes Notrufe bei der Feuerwehr und der
Polizei ab. Von Seiten der Angeklagten Zschäpe erfolgte kein Anruf. Sie forderte
auch niemanden auf, anzurufen. Sie traf keinerlei Maßnahmen zur Rettung der Ge‐
schädigten E.█, P.███ und K.█, …

Klarer Fall: Wer sehr wahrscheinlich gar nicht dort ist, der kann auch schlecht die Feuerwehr anrufen.

Wie war es wirklich?

Die Chancen stehen schlecht, dass das jemals heraus kommt. Und dafür gibt es gute Gründe, die kurz angerissen werden sollen. Das Ganze riecht nach einer Inszenierung, aber WER da inszeniert hat ist ungeklärt. Und genau das ist die Crux, denn ohne Antwort auf diese Frage ist der Fall 4.11.2011 Eisenach und Zwickau nicht zu lösen.

Die Verschwörungstheorie des Staates vom NSU mit nur 3 Mitgliedern ist dabei nur eine Option, wenn auch die so ziemlich schlechteste, Zschäpes „Geständnis“ hin oder her… allzuvieles daran kann einfach nicht stimmen.

Eine nicht einmal ansatzweise geklärte Rolle spielen die Eheleute Eminger, die beide nicht aussagten, aber man darf vermuten, dass ihre Rolle eine aktive war, Stichwort Katzentante, und dass sich ihr Wissen keineswegs mit dem offiziellen Narrativ des Staates deckt. Sie schwiegen konsequent, und das wurde belohnt im Urteil, Teilfreispruch.

Ebenso unklar ist die Rolle der beiden Handwerker, denen so mancher die Auslösung der Explosion in der Frühlingsstraße zutraut, die aber angeblich ebenfalls gerade nicht vor Ort waren:

Etwa zwischen 14:25 Uhr und 14:45 Uhr hatten die beiden Handwerker P.███ und
K. unbemerkt von der Angeklagten Zschäpe das Anwesen verlassen. Sie hatten
sich für eine Pause in eine nahegelegene Bäckerei auf der linken Seite der Früh‐
lingsstraße stadtauswärts begeben.

Gegen 15:05 Uhr entzündete die Angeklagte Zschäpe mit einem Feuerzeug im
Treppenhaus an ihrer Wohnungseingangstür stehend das Benzin.

Da die Autos der Handwerker „weg“ waren, nämlich an der Bäckerei standen laut Aussage der Handwerker, hatten die kaum „unbemerkt von Zschäpe“ das Haus verlassen, denn die Treppe knarrte unüberhörbar:

Noch einmal geht es um Lärm. K. sagt, man habe auf der Holztreppe immer gehört, wenn jemand rauf oder runtergegangen sei oder wenn oben oder unten jemand gearbeitet habe.

Und die Preisfrage ist eigentlich, warum man 2 Autos braucht, um eine Pause 70 m entfernt zu machen.

Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass die beiden Handwerker wussten, dass es da gleich rummst, und ob die Dreierkolonne wirklich an jenem Tag nur zu zweit war, ja nun, das ist genau die Frage. Immerhin soll ja ein Handwerker unmittelbar nach der Explosion aus dem Haus gerannt sein…

Fakt ist jedenfalls, die Handwerker-Aussagen wurden „angepasst“, das kann man hier nachlesen.

Eine dritte Verschwörungstheorie verweist ins Ländle, wo immer noch fleissig in Sachen Polizistenmord ermittelt wurde, insbesondere im August 2011 zum Thema „Kollegen-DNA die es im Tatfahrzeug gar nicht geben dürfte„:

Was geschah am 4.11.2011 überhaupt, wer machte ihn, und warum?

Die Wahrheit wird nicht herauskommen, weil man sich bereits zu Beginn der Ermittlungen auf ein Narrativ festlegte, und das Urteil im Bundestag bereits am 22.11.2011 gefällt wurde. Das OLG, der Staatsschutzsenat in München, nomen est omen, und die Kapitel der Geschichtsbücher sind längst geschrieben.

Abschliessend noch der Hinweis auf ein neues Buch (von einem bösen rechten Verlag), Rezensionen sind willkommen, nur zu!

Unschuldige gibt es da wohl eher nicht bei diesem Thema, weder Zschäpe noch die Uwes, aber „nichts genaues weiß man nicht“.

Und das wird sehr wahrscheinlich auch so bleiben.